Hermes Germany: Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen in der Logistik

Hermes Germany setzt verschiedene Maßnahmen um, um die Umweltauswirkungen der Paketlogistik zu reduzieren.Dazu gehören unter anderem die Reduktion von Treibhausgasemissionen und die Umsetzung von Klimazielen.

Von 2006 bis 2020 konnten wir durch konkrete Hebel zur Vermeidung und Verringerung in unseren Kernprozessen die CO2-Emissionenbeim Pakettransport um 38 % und für unsere Standorte sogar um 57 % verringern. (mengenbereinigte Emissionen mit Auftraggebern aus der Otto Group)

Als Teil der Otto Group haben wir uns der Science Based Targets Iinitiative (SBTi) angeschlossen, um die Dekarbonisierung unserer Logistik wissenschaftlich fundiert voranzutreiben. Im Februar 2024 wurden die Klimaziele der Otto Group von der SBTi offiziell validiert. Damit wurde bestätigt, dass unsere Ziele mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens übereinstimmen.

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Das Science-Based Target (SBT) unserer Konzernmutter umfasst drei Teilziele, darunter eine absolute Reduktion der Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 42 Prozent bis zum Ende des Geschäftsjahres 2030/31 sowie eine absolute Reduktion der Scope-3-Emissionen um ebenfalls 42 Prozent bis Ende des Geschäftsjahres 2031/32 – jeweils im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021/22 (mehr dazu hier).

Als integraler Bestandteil der Otto Group und im Einklang mit den von der SBTi validierten Klimazielen hat Hermes Germany bereits konkrete Fortschritte erzielt: Vom Basisjahr 2021/22 bis zum Geschäftsjahr 2025/26 konnten wir die Scope-1- und Scope-2-Emissionen unseres Corporate Carbon Footprints um 67 % und die Scope-3-Emissionen um 23 % reduzieren., Diese Emissionseinsparungen tragen zur Erreichung der konzernweiten Dekarbonisierungsziele bei.

Drei Säulen zur Reduktion von Emissionen

In den vergangenen Jahren wurden in den Handlungsfeldern Letzte Meile, Lange Strecke und Standorte Maßnahmen zur Emissionsreduktion umgesetzt

Hermes Germany berücksichtigt bei der Berechnung der Emissionen sowohl die Emissionen der eigenen Geschäftstätigkeiten (Scope 1 und 2) als, auch die Emissionen in der Wertschöpfungskette (Scope 3), die etwa durch Transportpartner im Lkw-Verkehr und die eigenständigen Servicepartner auf der Letzten Meile entstehen. Diese Emissionen fließen ebenfalls in die CO₂-Bilanz des Unternehmens ein. Darüber hinaus werden auch Emissionssteigerungen durch Wachstum, etwa durch gesteigerte Paketmengen auf der Letzten Meile, vollständig berücksichtigt.

Für die Kalkulation seiner CO₂-Emissionen nutzt Hermes Germany eine eigenentwickelte, cloudbasierte Carbon-Footprint-Lösung, die auf die individuellen Anforderungen des Unternehmens zugeschnitten ist. Hermes Germany ist damit in der Lage, die CO2e-Belastung einer Paketlieferung zu entschlüsseln, zum Beispiel bezogen auf Zustellart, Standorte oder die verschiedenen Transportabschnitte. Die Carbon-Footprint-Lösung folgt einer stringenten Methodik, die den relevanten Reporting-Anforderungen der Logistikbranche entspricht. So erfolgt die Kalkulation der Treibhausgasemissionen gemäß dem internationalen Rahmenwerk des Global Logistics Emissions Council (GLEC). Dieser Reporting-Leitfaden für den Logistiksektor steht im Einklang mit dem Greenhouse Gas Protocol, dem Global Green Freight Action Plan der UNO und dem CDP Reporting (Carbon Disclosure Project). Dabei werden unter anderem CO₂-Äquivalente (CO2e) für die Berechnung von Emissionen verwendet, das heißt es werden auch weitere Klimagase wie Methan oder Lachgas berücksichtigt, und sowohl direkte als auch indirekte CO2e-Emissionen erfasst. Wenn bei Hermes Germany von CO₂ die Rede ist, sind also stets die CO₂-Äquivalente gemeint.

Lange Strecke und Letzte Meile

Wir entwickeln Konzepte und Lösungen zur Emissionsreduktion in der Paketlogistik

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Energieeffizienzmaßnahmen an Standorten

Wir investieren in neue Logistikstandorte und modernisieren ältere Betriebsstätten. Dabei setzen wir gezielt Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz um.

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