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Dialoge mit Stakeholdern: Projekte aus der Hermes Welt

Hermes Future Forum

Mit dem »Hermes Future Forum« hat Hermes 2010 eine eigene Plattform geschaffen, auf der über die Zukunft unternehmerischer Verantwortung debattiert wird. Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung soll nachhaltige Impulse geben und Managern Perspektiven für die Unternehmenspraxis vermitteln. Dabei wird die globale Verantwortung von Unternehmen in immer komplexer werdenden gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen beleuchtet.

Hermes Future Forum 2016 in Hamburg, v.l.n.r.: Sean Wang, Myron E. Ullmann, Martin Kreiter,
Dr. Michael Otto, Sabine Christiansen, Hanjo Schneider, Alexander Birken, Satjiv Chahil,
Hartmut Jenner, Karl-Theodor zu Guttenberg. (Foto: Hermes)
Renommierte Redner spiegeln dazu ein einschlägiges Spektrum internationaler Expertise wider:

2010 war u. a. Prof. Muhammad Yunus dabei, dem für die Erfindung von Mikrokrediten der Friedensnobelpreis verliehen wurde. Oder Dr. Kofi Annan, der in seiner Zeit als UN-Generalsekretär die Initiative »Global Compact« ins Leben rief.

2012 referierten beispielsweise Jeremy Rifkin, Autor von Sachbüchern wie »Die dritte industrielle Revolution« und Präsident der Foundation on Economic Trends, über Fluch und Segen der auf Wachstum beharrenden Wirtschaft. Olin Liu, Chefökonomin der China International Capital Corporation Ltd., erläuterte ihre Sicht auf Eurokrise und Staatsschulden.

In der dritten Ausrichtung des Hermes Future Forums 2014 ging es um die Zukunft der Innovation – gewohnt unkonventionell diskutierten etwa Dan Cobley, ehemaliger Managing Director von Google, Kate Kui, Vizepräsidentin des chinesischen Online-Handelsriesen JD.com sowie Frederik Willem de Klerk, ehemaliger Präsident Südafrikas und 1993 zusammen mit Nelson Mandela Friedensnobelpreisträger.

2016 richtete Hermes zum vierten Mal das Hermes Future Forum in Hamburg aus, unter dem Titel „Thinking beyond – Strategien in Zeiten des disruptiven Wandels“. Dafür konnte Hermes erneut hochkarätige Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft gewinnen, u.a. Satjiv Chahil (ehem. HP und Apple), Joschka Fischer (Bundesaußenminister a.D.), Christoph Keese (Axel Springer), Hartmut Jenner (Kärcher GmbH & Co.KG) und Myron E. Ullmann (ehem. J.C. Penney). Sie diskutierten mit den Gastgebern von Hermes und der Otto Group sowie mit Olaf Scholz, zum damaligen Zeitpunkt Erster Bürgermeister der Stadt Hamburg, mögliche Szenarien und wirksame Strategien für die Zukunft.

Mit seinen bisher vier Veranstaltungen hat sich das hochwertige und exklusive Hermes Future Forum als Top-Konferenz für Entscheider bewiesen – aber auch als weiterer Baustein der langfristigen Nachhaltigkeitsbestrebungen von Hermes.

DTCI-Studie: Bewusst klimafreundlich einkaufen

Online-Shopping oder stationärer Handel: Was ist die klimafreundlichere Art einzukaufen? Lange gab es zwar viele Meinungen und Vermutungen, aber keine fundierte Antwort auf diese Frage. Auch die Otto Group und Hermes hatten angesichts ihres Anspruchs, die negativen Auswirkungen des boomenden Online-Handels auf seine Umwelt, insbesondere mit Blick auf Klimaschutzaspekte, so gering wie möglich zu gestalten, großen Bedarf an belastbaren Fakten. Vor diesem Hintergrund wurde 2015 das renommierte Deutsche Clean Tech Institut (DCTI) mit der Durchführung einer unabhängigen Studie zur CO2-Bilanz der beiden Erwerbswege beauftragt.

In der vergleichenden Untersuchung von Online- und stationärem Handel berücksichtigte das DCTI verschiedene Käufertypen hinsichtlich ihres Einkaufsverhaltens sowie diverse Produktkategorien von Büchern bis hin zu Möbeln. Das überraschend klare Ergebnis der CO2-Berechnung: Der Online-Handel belastet das Klima nicht mehr als der stationäre Handel. Der Transport von Waren vom Händler direkt zum Kunden ist sogar effizienter und emittiert weniger klimaschädliche Gase, selbst unter Einbezug der Retouren, die für viele zum E-Commerce dazugehören.

Das Ziel der Studie war jedoch ausdrücklich nicht, eine Handelsart als die vermeintlich richtige Wahl zu küren. Stattdessen regten die Otto Group und Hermes mit den Ergebnissen die betreffenden Akteure – Kunden, Händler und Logistikdienstleister – bewusst zur Auseinandersetzung mit der CO2-Bilanz beim Einkaufen an. Die Kunden werden befähigt, auf Basis der Ergebnisse eine bewusste und informierte Entscheidung zu treffen. Händler – stationäre wie Online-Händler – können für sich Handlungsempfehlungen hinsichtlich nachhaltiger Mobilitätskonzepte ableiten. Und auch Logistikdienstleister können Ansatzpunkte identifizieren, um ihre operativen Prozesse noch klimafreundlicher und zukunftsfähig zu gestalten.

Die gesamte DCTI-Studie können Sie hier herunterladen.

Bewusst einkaufen, CO2 vermeiden Klimafreundlich online shoppen

Eine weit verbreitete Annahme ist widerlegt: Der Online-Handel belastet das Klima nicht mehr als der stationäre Handel. Der Transport von Waren vom Händler zum Kunden ist sogar effizienter und emittiert weniger klimaschädliche Gase – und das selbst unter Einbezug der Retouren, die für viele zum E-Commerce dazugehören.

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