News-Archiv 2017

News im Dezember 2017

Einrichtungsgegenstände, Baumaterialien, Elektronikgeräte oder Kinderspielzeug: Bei der Fertigung von Alltagsprodukten kommen zahlreiche Chemikalien zum Einsatz. Zum Teil werden dabei auch „besonders besorgniserregende Stoffe“ oder Substances of Very High Concern (SVHC) verwendet, um die gewünschten Produkteigenschaften zu erzielen. Diese können krebserregend, hormonell wirksam oder kritisch für die Umwelt sein. Die europäische Chemikalienverordnung REACh verpflichtet Unternehmen seit zehn Jahren zur umfassenden Information über diese Stoffe.

Wie die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) im November mitteilte, wird die Einhaltung der Melde- und Kommunikationspflichten für SVHC in Erzeugnissen nun im Rahmen eines Pilotprojekts überprüft. Der Hintergrund: Berichte von nationalen Behörden und NGOs sowie die bislang geringe Anzahl von Notifizierungen legen den Schluss nahe, dass diese Verpflichtungen seitens der Industrie bisher nicht angemessen erfüllt wurden.

Mit dem Projekt will sich die ECHA einen genaueren Überblick über das derzeitige Niveau der Umsetzung verschaffen und Gründe für die mögliche Nichteinhaltung der Pflichten identifizieren. Bei den betroffenen Unternehmen soll das Bewusstsein für die rechtlichen Anforderungen und die damit verbundene Verantwortung gestärkt werden. Im Fokus stehen insbesondere Lieferanten von Erzeugnissen für Endverbraucher, die wahrscheinlich folgende SVHC enthalten:

  • Flammschutzmittel (bromiert und phosphorhaltig)
  • Kurzkettige chlorierte Paraffine (SCCP)
  • Phthalate (Weichmacher)
  • Perfluorierte Stoffe
  • UV-Stabilisatoren (Stoffklasse phenolische Benzotriazole)
  • Aprotische polare Lösemittel (z.B. Dimethylformamid)

Das Projekt wurde im Oktober 2017 gestartet und soll bis Ende Juni 2018 laufen. Ein Ergebnisbericht wird bis Ende November 2018 erwartet.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 – 7310, oder sendern Sie uns eine E-Mail.

Auch in diesem Jahr gab es wieder einige Änderungen im Bezug auf Normen, die insbesondere für Konsumgüterhersteller relevant sind. Hier einige Neuerungen im Überblick:

DIN 79016:2017-01

Seit dem 1. Januar 2017 kommt die DIN 79016 zur Anwendung, die Anforderungen an Wander-, Trekking-, Walking- und Tourenskistöcke sowie die entsprechenden Prüfverfahren definiert. Die verschiedenen Stöcke müssen unterschiedlichste Anforderungen erfüllen, unter anderem im Hinblick auf die äußere Gestaltung, auf Griffe und Schlaufen, Durchstoßfestigkeit, Abziehkraft des Griffes, Druck- und Stützkräfte sowie die Dauerbelastbarkeit.

Mit der „Bekanntmachung im Gemeinsamen Ministerialblatt Nr. 21 vom 26. Juni 2017, S. 384“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) wird diese Norm als harmonisierte Norm im Rahmen des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) gelistet. Das heißt, sie wird als Grundlage für GS-Prüfungen und Zertifizierungen herangezogen.

Die genannte Bekanntmachung ist abrufbar über die Internetseite der BAUA.

DIN EN 1860-1:2017-09

Im September 2017 wurde die neue Fassung der DIN EN 1860-1 veröffentlicht, die Anforderungen und Prüfverfahren für Geräte, feste Brennstoffe und Anzündhilfen zum Grillen beinhaltet. Informationen zu einer Vermutungswirkung wurden bislang nicht verbreitet – weder auf nationaler Ebene (Produktsicherheitsgesetz) durch die BAuA, noch auf europäischer Ebene (Produktsicherheitsrichtlinie) über die EUR-LEX-Seite.

Das europäische Vorwort fasst wichtige Änderungen der neuen Fassung zusammen:

  • Zur Begriffsdefinition „Grillgerät“ wurden geschlossene und offene Grillgeräte hinzugefügt.
  • Für den Brennstoffbehälter wurden Anforderungen an dessen Dicke sowie die Messung ergänzt.
  • Es wurden neue Anforderungen an „Aschebehälter oder Ascheauffangbehälter“ definiert.
  • Für „Handgriffe oder Griffvorrichtungen“ wurden die maximalen Oberflächentemperaturen angepasst.
  • Zum Teil wurden Prüfverfahren neu gefasst und zum Beispiel eine thermische Prüfung unter Anwendungsbedingungen neu aufgenommen.
  • Übersetzungen der geforderten Warnhinweise in viele Sprachen wurden in den Anhang A des Normenwerks integriert.

Ein weiterer wesentlicher Punkt, der im europäischen Vorwort nicht genannt wird, ist der neu gefasste und ergänzte Abschnitt zur Kennzeichnung von Produkt, Gebrauchsanleitung und Verpackung.

DIN EN 15194:2017-12

Ab dem 1. Dezember 2017 wurde die neue DIN EN 15194 „Fahrräder – Elektromotorisch unterstützte Räder – EPAC“ veröffentlicht. Mit dieser neuen Ausgabe der Norm soll nun auch die Listung, also die Harmonisierung im Rahmen der Maschinenrichtlinie erfolgen. Damit wird die Vermutungswirkung über die Erfüllung der Maschinenrichtlinie angenommen und die Ablösung bzw. Übergangsfrist der „alten“ DIN EN 15194 von 2012 bestätigt.

Die neue Norm bringt einige Änderungen im Bezug auf die Anforderungen an Pedelecs und die entsprechenden Prüfverfahren mit sich, vor allem was den Bereich der mechanischen Sicherheit betrifft. Dieser wurde komplett in das Normenwerk einbezogen. Allerdings werden in der neuen Norm nur Anforderungen an Pedelecs in der Kategorie Trekking und City genannt. Falträder sind hier eingeschlossen, Lastenfahrräder, Mountainbikes und Rennräder jedoch nicht. Für MTB- und Rennrad-Pedelecs werden sich Unternehmen daher wohl weiterhin auf den nächstliegenden Standard beziehen müssen, die DIN EN ISO 4210. Die Lasten und Anforderungen aus dieser ISO-Norm sind höher und werden insofern auch der DIN EN 15194 gerecht.

Darüber hinaus gibt es in diesem Bereich einige „kleinere“ Änderungen, zum Beispiel bei der Prüfreihenfolge der Vorderradgabel-Stoßprüfung rückwärts. Hier ist ein Gabelmuster nach der dynamischen Wechsellast einer zweistufigen Stoßbelastungen und einer Verdrehprüfung zu unterziehen.

Der Abschnitt über elektrische Anforderungen wird ebenfalls um neue Anforderungen ergänzt, die sich aus den Forderungen der Maschinenrichtlinie ergeben. So sind zukünftig die Risikoanalysen nach DIN EN ISO 12100 bindend durchzuführen. Außerdem müssen Maßnahmen gegen unbefugtes Benutzen und Manipulation vorgesehen werden. Das Thema Manipulation muss also ein wesentlicher Bestandteil der Risikoanalyse, der Auslegung des Pedelecs und der Prüfung nach DIN EN 15194 sein. Hier gilt es, am Markt nach üblicherweise erhältlichen „Tuning“-Systemen Ausschau zu halten und unter Umständen entsprechende Sicherheitsmaßnahmen vorzusehen.

Für sicherheitsbezogene Bauteile, die unbeabsichtigtes Anfahren, unbeabsichtigtes Ingangsetzen oder auch das Brandrisiko des Akkus betreffen, gelten nun Performancelevel (PLr) nach DIN EN ISO 13849-1. Weiterhin wurden die Anforderungen an die Kennzeichnung sowie die Anleitung um Punkte aus der Maschinenrichtlinie erweitert – unter anderem sind nun CE-Zeichen, Baujahr, Typbezeichnung sowie Masse (wenn größer als 25 kg) vorgeschrieben.

Bei der elektromagnetischen Verträglichkeit und deren Prüfungen ergeben sich mit der neuen DIN EN 15194 keine relevanten Änderungen.

DIN EN 62133-1 /-2

Seit dem 1. November 2017 gelten außerdem neue Sicherheitsanforderungen für Batterien. Das Normenwerk „Sekundärzellen und -batterien mit alkalischen oder anderen nicht säurehaltigen Elektrolyten – Sicherheitsanforderungen für tragbare gasdichte Sekundärzellen und daraus hergestellte Batterien für die Verwendung in tragbaren Geräten“ ist jetzt in zwei Teile aufgesplittet: Teil 1 beinhaltet die Anforderungen an Nickel-Systeme, Teil 2 die Anforderungen an Lithium-Systeme. Die bisher gültige DIN EN 62133 erhält eine Übergangsfrist bis Mitte März 2020.

Insbesondere für Akteure im Bereich Elektromobilität sind folgende Änderungen in Teil 2 relevant:

  • Herausnahme von Nickel-Systemen in einen separaten Teil 1
  • Einbeziehung von Anforderungen an Knopfzellen
  • Überarbeitung von Abschnitt 5.6 Zusammenbau von Zellen zu Batterien
  • Einfügen der mechanischen Prüfung (Vibration 7.3.8.1, Schocken 7.3.8.2)
  • Hinzufügen der IEC/TR 62914 zum Literaturverzeichnis

Für Pedelecs werden die Sicherheitsanforderung der Akkus gemäß der neuen DIN EN 15194 mit folgender Anmerkung spezifiziert: „Das Prüfen der Batterie, z. B. nach EN 62133 oder EN 50604-1, kann als ausreichende Prüfung betrachtet werden, um diese Anforderung zu erfüllen.“ Das bedeutet: Die Abprüfung des Li-Ion Akku Packs nach DIN EN 62133-2 oder EN 50604-1 in jeweils aktuellster gültiger Fassung bildet den Grundbaustein zum Nachweis der Akkusicherheit.

Diese beiden Normen sollten auch für Li-Ion Akkus in anderen Elektromobilitätsprodukten wie zum Beispiel Hooverboards oder E-Scootern Anwendung finden.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 6124 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Die europäische Chemikalienverordnung REACh (Registration, Evaluation, Authorisation and Restrictions of Chemicals) nimmt alle Akteure entlang der Lieferketten in die Pflicht. Die Unternehmen sind gefordert, Informationen zu besonders besorgniserregenden Stoffen (SVHC, Substances of Very High Concern) zuverlässig zu beschaffen und bis zum Konsumenten weiterzugeben. Dies sorgt immer noch für große Unsicherheit in den Unternehmen.

Unser zweiteiliges Seminar-Paket zum Thema REACh gibt Ihnen einen Überblick über die gesetzlichen Anforderungen und zeigt sinnvolle Maßnahmen in der betrieblichen Praxis auf:

Die Seminare können einzeln oder im Paket gebucht werden.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

News im November 2017

Während vor einigen Jahren China als das Beschaffungsland Nummer eins galt, verlagern heutzutage immer mehr Hersteller und Händler ihre Produktion in Länder Südostasiens wie z.B. Indien und Myanmar. Auch die Digitalisierung sowie die globalisierten Lieferketten führen zu komplexen Veränderungen bei Industrie und Handel. Dieser Wandel macht auch vor der TIC-Industrie keinen Halt. Unabhängige Prüfinstitute wie Hermes Hansecontrol stehen vor der Aufgabe, diese Entwicklungen mitzugestalten.

Die Präsenz im Herstellungsland ist dabei immens wichtig, denn die Kontrolle der Produktsicherheit findet immer häufiger am Produktionsstandort statt. Mit dem Vorteil, dass die Hersteller und Inverkehrbringer die Möglichkeit haben, ihre Ware noch im Herstellungsland zu verbessern. Auch eine Überarbeitung der Produkte schon während der Produktentwicklung ist möglich. Daher wird Hermes Hansecontrol die Expansion weiter vorantreiben und bereits im kommenden Jahr in die Märkte Bangladesch und Türkei expandieren. „Entsprechende Pläne wurden bereits freigegeben und ich bin guten Mutes, dass wir 2018 mit der Hermes Hansecontrol vor Ort präsent sind“, sagt Lutz Lehmann, CEO der Hermes Hansecontrol Group.

Die angewandten Prüfprogramme unterliegen ebenfalls, angeregt durch die sich ändernden gesetzlichen Vorgaben, einer stetigen Konkretisierung. In der Breite und auch in der Tiefe werden zunehmend erweiterte Leistungen von den Laboren gefordert. Gerade im Bereich der Schadstoffanalytik kommen permanent neu zu prüfende Schadstoffe hinzu. Daneben müssen Labore heutzutage mit immer niedrigeren Grenzwerten arbeiten. Dies zieht hohe Investitionen für die hochsensible technische Ausrüstung nach sich. „Nur so können wir dem neuesten Stand der Technik entsprechen“, erklärt Lehmann.

Durch die Digitalisierung und die Erschließung des Onlinevertriebsweges sehen sich die Prüfinstitute heute darüber hinaus wesentlich komplexeren Anfragen gegenüber. Immer mehr Kunden wünschen die simultane Überprüfung der Produktsicherheit für Märkte der EU, Amerika, China und weitere. Vor diesem Hintergrund ist die Vernetzung der verschiedenen Standorte von immenser Bedeutung. „Kunden wollen transparent einsehen können, was aus ihrem Hause in unseren verschiedenen Laboren bereits geprüft wurde“, so Lehmann.

Aufgabe der TIC-Industrie wird es künftig sein, die Dienstleistungen weiter zu vernetzen sowie die Bereitstellung einer „Supply Chain Management Lösung“, um den Kunden eine ganzheitliche Lösung für die Lieferkette anzubieten. „Getreu unserem Motto ‚Verstehen, Wissen, Möglich Machen’ müssen wir von Hansecontrol den Kunden und seine Supply Chain verstehen. Das Wissen und die Kompetenz bereitstellen, um diesen Service aufzubauen und die Möglichkeiten nutzen, unsere Lösungen erfolgreich einzusetzen“, konstatiert Lehmann.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 6124 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Hermes Hansecontrol bietet Ihnen auch 2018 wieder ein vielfältiges Seminarangebot, das sich am aktuellen Bedarf unserer Kunden orientiert und besonderen Wert auf den Praxisbezug legt. Im Mittelpunkt stehen die Themen Produktsicherheit und Verkehrsfähigkeit. Denn wir möchten unsere Kunden bei der Umsetzung gesetzlicher Anforderungen unterstützen und dabei helfen, wettbewerbsrechtliche Auseinandersetzungen sowie behördliche Maßnahmen zu vermeiden.

Den Start macht das Seminar "Produktkennzeichnung von Textilien" am 25.01.2018. Die Kennzeichnung nach EU-Verordnung 1007/2011 steht hierbei im Mittelpunkt. Es werden darüber hinaus auch alle weiteren Kennzeichnungsvorschriften für Textilien angesprochen.

Am 30.01.2018 erhalten Sie detaillierte Informationen zur "Sicherheit von Kinderbekleidung nach DIN EN 14682:2015-03". Neben der "Kordelnorm" werden weitere Aspekte der mechanischen Sicherheit betrachtet und Hinweise zur Risikobewertung gegeben.

Unser "REACh-Paket", bestehend aus dem Infotag "REACh - Grundlagen, Rollen und Pflichten" am 06.03.2018 und dem Seminar "REACh für Erzeugnisse - Umsetzung in der betrieblichen Praxis" am 07.03.2018 setzt sich mit dem umfangreichen Regelwerk zur Registrierung, Evaluierung, Autorisierung und Beschränkung von Chemikalien in Konsumgütern auseinander.

Am 15.03.2018 informieren wir Sie in unserem Seminar "Produktsicherheitsgesetz, CE-Konformitätsbewertung und Warenabsicherung in der betrieblichen Praxis" über die relevanten Gesetze, grundlegende Anforderungen und Begrifflichkeiten im europäischen Binnenmarkt und geben Ihnen Anregungen für die Umsetzung in der betrieblichen Praxis.

Diese und weitere Themen erwarten Sie im kommenden Jahr. Unser Seminarangebot wird laufend ergänzt und ist jederzeit hier abrufbar. Neben den offenen Seminaren an unserem Standort in Hamburg bieten wir Ihnen unsere Schulungen selbstverständlich auch maßgeschneidert bei Ihnen vor Ort an.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

News im Oktober 2017

Ob E-Herd, Waschmaschine oder Staubsauger: Im Alltag sind Produkte gefragt, die das Leben erleichtern und zugleich hohen Qualitätsansprüchen genügen. Unter anderem sollten sie sicher, zuverlässig, chemisch unbedenklich und einfach zu bedienen sein. Als unabhängiger Prüfdienstleister unterstützt Hermes Hansecontrol seine Kunden umfassend bei allen gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen – und hat sein Prüfangebot in den Bereichen Haushaltsgeräte, Kochgeschirr & Besteck sowie Küchenartikel sogar noch erweitert. Von den Gebrauchseigenschaften inklusive Messungen der Energieeffizienz, des Energieverbrauchs und der Einhaltung der Ökodesign-Anforderungen über die Energieklassenkennzeichnung bis zur elektrischen Sicherheit und EMV: Das Leistungsspektrum von Hermes Hansecontrol umfasst alle relevanten Qualitätsprüfungen – auch für den Vertrieb auf den internationalen Märkten.

Was wir prüfen:

  • Wäscheständer, Zelte
  • Treppenschutzgitter
  • Bügelbretter, Deko-Artikel
  • Campingzubehör, Schreibwaren
  • Uhren und Transportboxen
  • Koffer, Taschen, Rücksäcke, Trollies
  • Windlichter, Fackeln, Holzkohlegrills, Gasgrills
  • Kinderwagen, Babytrinkflaschen
  • Sonnen-, Lese- und Schutzbrillen
  • Besen, Schrubber, Mobber
  • Eimer, Wannen, Babywannen...

...und vieles, vieles mehr.

Wettbewerbsvorteile durch gesicherte Qualität

Kurze Prüfzeiten – langjährige Erfahrung: Mit den Serviceleistungen von Hermes Hansecontrol können Hersteller von Küchen- und Haushaltsgeräten das Vertrauen in die Qualität ihrer Produkte stärken und Wettbewerbsvorteile durch das neutrale Hansecontrol-Prüfzeichen erzielen. Hinzu kommt, dass unsere Experten stets die neuesten Marktanforderungen und gesetzlichen Auflagen im Blick behalten. So können sich die Hersteller auf ihr Kerngeschäft konzentrieren – und Konflikte mit den Aufsichtsbehörden vermeiden. Aktuell sind für die Sachgebiete Haushaltsgeräte, Kochgeschirr & Besteck sowie Küchenartikel folgende Normen besonders zu beachten:

  • DIN EN 60456:2017-05: Waschmaschinen für den Hausgebrauch – Verfahren zur Messung der Gebrauchseigenschaften
    • Änderung des Prüfverfahrens bei der Messung der Leistungsaufnahme und des Energieverbrauchs im eingeschaltet gebliebenen Zustand
    • neue Anhänge ZZA und ZZB – Berücksichtigung des Zusammenhangs zwischen der Norm und den Verordnungen VO 1015/2010 und VO 1061/2010
  • E DIN EN 60350-2:2017-07: Elektrische Kochgeräte für den Hausgebrauch – Teil 2: Kochfelder – Verfahren zur Messung der Gebrauchseigenschaften
    • neu hinzugefügte Messverfahren
    • zusätzliche Anforderungen an die Messung für niedrige Leistungseinstellungen
  • E DIN EN 50242/DIN EN 60436:2016-10: Elektrische Geschirrspüler für den Hausgebrauch – Messverfahren für Gebrauchseigenschaften
    • Einführung einer Bewertung der gemeinsamen Reinigungs- und Trocknungsleistung
    • neue Daten für die erweiterte Messunsicherheit (Anhang ZB)
    • neue Anhänge ZZA, ZZB und ZZC
  • DIN EN 60350-1:2016-10: Elektrische Kochgeräte für den Hausgebrauch – Teil 1: Herde, Backöfen, Dampfgarer und Grills – Verfahren zur Messung der Gebrauchseigenschaften
    • Änderung zu einem Verfahren, das die Backofentemperatur sicherstellt, sowie andere Verfahrensverbesserungen
    • Anpassung der deutschen Fassung an die aktuellen Standardsätze
  • DIN EN 50229:2016-07: Elektrische Wasch-Trockner für den Hausgebrauch – Prüfverfahren zur Bestimmung der Gebrauchseigenschaften
    • überarbeitete Struktur für bessere Lesbarkeit
    • Aktualisierte Verweisungen betreffend EN 60456:2011 und EN 61121:2013
    • eindeutige Anweisungen zum Bestimmen der Beladung für Trocknen
    • eindeutige Anweisungen zur Zusammensetzung der Teilbeladungen – Splitten der Grundbeladung
    • Überarbeitung der Tabellen vom „Prüfbericht – Anzugebende Daten"
    • Aufnahme eines Verfahrens für zusätzliches Trocknen
  • DIN EN ISO 8442-2:2017-09: Werkstoffe und Gegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln - Schneidwaren und Tafelgeräte - Teil 2: Anforderungen für versilberte und nichtrostende Essbestecke

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Viele Konsumgüterhersteller werben mit Prüfzeichen für die Qualität und Umweltverträglichkeit ihrer Produkte. Doch nicht immer ist für die Verbraucher klar ersichtlich, was genau dahinter steckt und nach welchen Kriterien das betreffende Produkt geprüft wurde. Für die Unternehmen kann das zum Problem werden. In einem Urteil vom 21. Juli 2016 hat der Bundesgerichtshof (BGH) klargestellt, dass Prüfzeichen Angaben zu Fundstellen enthalten müssen. Das heißt: Wer damit wirbt, ohne wenigstens einen Link zu weiterführenden Informationen im Internet anzubieten, handelt wettbewerbswidrig.

Anlass für die Rechtsprechung des BGH war der Fall eines Einzelhändlers, der ein Produkt im Internet mit den Prüfzeichen „LGA tested Quality“ und „LGA tested safety“ beworben hatte. Tatsächlich hatte das Gerät auch Prüfungen durchlaufen. Weder die Werbung noch die Prüfzeichen selbst enthielten jedoch Hinweise zu den (tatsächlich durchgeführten) Zertifizierungen. Das BGH-Urteil ist für unterschiedliche Branchen relevant. So wird etwa in der Modewirtschaft häufig das Zeichen „OEKO-TEX Standard 100“ verwendet – ebenfalls ohne einen Link auf eine Internetseite, auf der die jeweiligen Prüfkriterien zusammengefasst werden.

Mit den Prüfzeichen von Hermes Hansecontrol sind die Unternehmen auf der sicheren Seite. Sie belegen, dass die betreffenden Produkte strenge Tests durch ein unabhängiges Prüfinstitut durchlaufen hat und enthalten individuelle Keywords – zum Beispiel „Gebrauchstauglich“ –, das Aufschluss über die Art der Prüfungen gibt. Über einen QR-Code gelangen die Konsumenten zudem direkt zur Hermes Hansecontrol Zertifikatsdatenbank im Internet. Unter www.myhansecontrol.com können sie die Echtheit des Prüfzeichens prüfen und erhalten Detailinformationen zum Prüfumfang sowie zu den jeweiligen Kriterien. So ist jederzeit Transparenz gewährleistet und das Prüfzeichen bietet einen wirklichen Zusatznutzen für das Unternehmen und seine Kunden.

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Die Qualität muss stimmen – nur so können Unternehmen der Konsumgüterindustrie ihre Kunden zufriedenstellen und langfristig profitabel wirtschaften. Voraussetzung für hohe und verlässliche Qualitätsstandards sind wiederum effiziente Strukturen sowie eine systematische Prozessoptimierung. Um diese komplexen Aufgaben zu bewältigen und Wettbewerbsnachteile zu vermeiden, beschäftigen immer mehr Unternehmen gut ausgebildete Qualitätsmanager – am besten mit Hochschul-Zertifizierung.

Speziell für (angehende) Fach- und Führungskräfte haben Professoren und Experten aus der Praxis die Weiterbildung „Quality Manager – University/Further Education (UFE)“ entwickelt. Das Angebot besteht aus den beiden Modulen Betriebswirtschaft (QM) und Qualitätsmanagement. Vermittelt werden dabei alle notwendigen Kenntnisse, um Verbesserungspotenziale im Unternehmen zu erkennen, Prozesse zu optimieren, Qualitätszertifizierungen und Audits vorzubereiten und Evaluationen durchzuführen. Die Regelstudienzeit für jeden Zertifikatskurs beträgt 180 Stunden. 120 Stunden sind als tutoriell begleitete Selbstlernphase, 20 Stunden als Präsenzphase und 40 Stunden als eigenorganisierte und tutoriell begleitete Prüfungsvorbereitung vorgesehen.

Hermes Hansecontrol führt diese Hochschul-Zertifikatskurse als akkreditierter Bildungsanbieter auch 2018 wieder durch. Die Präsenzphasen für BWL finden vom 16. bis 18. Januar 2018, für Qualitätsmanagement vom 20. bis 22. März 2018 statt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Zwischen der Anmeldung und dem ersten Tag der Präsenzphase müssen jedoch mindestens drei Wochen liegen. Auch beruflich qualifizierte Personen ohne klassische Hochschulzugangsberechtigung können an der Weiterbildung teilnehmen. Zugelassen werden Personen mit Fachhochschulreife, Abitur oder abgeschlossener Berufsausbildung und drei Jahren Berufserfahrung.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

News im September 2017

Fitness liegt im Trend, und auch das Radfahren erfreut sich wieder wachsender Beliebtheit. So steigt zum Beispiel der Absatz im Bereich der sogenannten Pedelecs stetig. Es wachsen jedoch auch die Ansprüche der Verbraucher: Zweiräder und Fitnessgeräte sollen nicht länger nur durch Design und eine tolle Optik überzeugen, auch die Sicherheit, gute Qualität sowie eine ausgereifte Konzeption stehen beim Kauf zunehmend im Fokus und wirken sich maßgeblich auf die Kaufentscheidung aus.

Das Prüflabor der Hermes Hansecontrol GmbH wird kontinuierlich erweitert. Innerhalb der Hardlines-Laborerweiterung werden die Labore für Sportgeräte und Freizeitartikel aktuell mit modernsten Hightech-Prüfvorrichtungen ausgestattet. Damit gehen technische Neuerungen, Verbesserung und Effizienzsteigerung genauso einher wie der Ausbau der Prüfleistungen. Die grundlegenden Prüfungen der mechanischen, elektrischen und chemischen Sicherheit sowie der elektromagnetischen Verträglichkeit werden künftig beispielsweise um die Lebensdauerprüfung von Fahrrädern, Pedelecs, Sportgeräten und -artikeln sowie Kinder- und Bollerwagen ergänzt.

Für die Lebensdauerprüfungen von Zweirädern oder Anhängern können nun auf dem flexiblen Trommelprüfstand die Prüfparameter variabel als Zielgrößen eingestellt werden. So lassen sich Kilometerleistung, Stoßimpuls, Fahrgeschwindigkeit etc. simulieren. Dies ermöglicht neue Prüfszenarien: In Zukunft ist auch die Prüfung von Fahrradanhängern und des Verbunds Fahrrad-Fahrradanhänger sowie von Lasten- und Spezialrädern möglich. Grundsätzlich können diese Prüfungen darüber hinaus kundenwunschabhängig durch Gebrauchstauglichkeits-, Akkureichweiten- und Umweltprüfungen ergänzt werden. Auch weitere europäische Richtlinien, beispielweise die zum Energieverbrauch (ErP), werden je nach Anwendung berücksichtigt.

„Unser Ziel ist es, die Qualitätssicherung als kompetenter Partner unseres Kunden vollumfänglich zu begleiten, durchzuführen und ihn mit einem umfassenden Projektservice auch bei der Markteinführung seiner Produkte zu unterstützen“, sagt Lutz Lehmann, CEO der Hermes Hansecontrol Group, über das erweiterte Dienstleistungsangebot seines Instituts.

Aktuelle und neue Normen für die Sachgebiete Zweirad und Pedelec sowie Sport- , Camping- und Freizeitartikel sind beispielsweise:

  • DIN EN ISO 20957-4:2017-03 - Stationäre Trainingsgeräte - Teil 4: Kraft-Trainingsbänke, zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren
  • DIN EN ISO 20957-5:2017-04 - Stationäre Trainingsgeräte - Teil 5: Stationäre Trainingsfahrräder und Kurbel-Trainingsgeräte für den Oberkörper, zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren
  • DIN EN ISO 20957-8:2016-09 - Entwurf -Stationäre Trainingsgeräte - Teil 8: Stepper, Treppensteiggeräte und Climber - Zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren
  • DIN EN ISO 20957-9:2017-04 - Stationäre Trainingsgeräte - Teil 9: Ellipsen-Trainer, zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren
  • DIN EN ISO 20957-10:2016-09 - Entwurf - Stationäre Trainingsgeräte - Teil 10: Trainingsfahrräder mit starrem Antrieb oder ohne Freilauf, zusätzliche besondere sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren
  • DIN EN 15918:2017-05 Fahrräder - Fahrradanhänger - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren
  • DIN EN 50604-1:2017-05; VDE 0510-12:2017-05 Lithium-Sekundärbatterien für Anwendungen in leichten Elektrofahrzeugen - Teil 1: Allgemeine Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren
  • DIN EN 1888-1:2017-01 - Entwurf - Artikel für Säuglinge und Kleinkinder - Transportmittel auf Rädern für Kinder - Teil 1: Kinderwagen und Kinderwagenaufsätze
  • DIN EN 1888-2:2016-11 - Entwurf - Artikel für Säuglinge und Kleinkinder - Transportmittel auf Rädern für Kinder - Teil 2: Kinderwagen für schwerere Kinder

Des Weiteren sind auch für Hoverboards und PLEV (Persönliche leichte Elektrofahrzeuge) normative Ausarbeitungen im Gange:

  • OVE EN 60335-2-114:2017-05-01 - Entwurf – bzw. BS EN 60335-2-114 - Household and similar electrical appliances - Safety - Part 2-114: Particular requirements for self-balancing personal transport devices incorporating batteries containing alkaline or other non-acid electrolytes
  • DIN EN 17128:2017-08 – Entwurf - Nicht-Typ zugelassene leicht motorisierte Fahrzeuge für den Transport von Personen und Gütern und damit verbundene Einrichtungen - Persönliche leichte Elektrofahrzeuge (PLEV) - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren

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Am 30. August 2017 veröffentlichte die U.S. Consumer Product Safety Commission (U.S. CPSC) eine abschließende Regelung, wonach einige Kunststoffmaterialien von der Prüfpflicht durch unabhängige Labore befreit sind.

Die Regelung (16 CFR 1308 - Prohibition of Children’s Toys and Child Care Articles Containing Specified Phthalates: Determinations Regarding Certain Plastics) tritt am 29.09.2017 in Kraft und befreit Hersteller von der Prüfpflicht auf die in CPSIA 2008 Section 108 geregelten Phthalat-Weichmacher in Spielwaren und Kinderpflege-Artikeln.

Die ausgenommenen Kunststoff-Materialien inklusive entsprechender Additive sind:

  • Polypropylen (PP)
  • Polyethylen (PE)
  • Polystyrol (PS, incl. schlagfeste Typen MIPS, HIPS, SHIPS)
  • Acrylnitril-Butadien-Styrol Copolymer (ABS)

Folgende Additive/Additivgruppen werden darüber hinaus zur näheren Definition in verschiedener Zuordnung genannt:

Diverse Weichmacher, beispielsweise

  • Sebacate
  • Tallate
  • Benzoate
  • Polyole
  • Fettsäureester
  • Pflanzenöle
  • Mineralöle
  • Katalysatoren
  • Füllstoffe
  • Antistatika
  • Gleitmittel
  • Lichtstabilisatoren
  • Flammschutzmittel
  • Farbmittel
  • Schäumungsmittel
  • Antioxidantien

Die Prüfverpflichtung der Hersteller von Spielwaren und Kinderpflegeartikeln bzw. deren Komponenten, die aus den genannten Kunststoffen hergestellt sind, entfällt zukünftig. Voraussetzung ist allerdings, dass die Zusammensetzung der verwendeten Materialien bekannt ist.

Wie bei allen Ausnahmeregelungen im Rahmen der CPSIA 2008 entbindet auch die Regelung 16 CFR 1308 nicht von der Verpflichtung, die Anforderungen der Section 108 zur Begrenzung der genannten Phthalate einzuhalten.

Nähere Informationen erhalten Sie beim Federal Register oder bei Ihrem zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb bzw. unserem Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 4444. Sie können uns auch eine E-Mail schicken.

Marktüberwachungsmaßnahmen nationaler Behörden sind ein wichtiges Instrument für die Gewährleistung der Produktsicherheit und den Verbraucherschutz. Doch kann die Überprüfung auch unangenehme Konsequenten für Produktverantwortliche – Händler, "Quasihersteller" und Importeure – nach sich ziehen: Die Sperrung der Ware, Verkaufsverbote oder sogar Rückrufaktionen können die Folge sein.

In unserem Seminar "Die Behörde steht vor der Tür - was ist zu tun?" am 2. November 2017 in Hamburg erhalten Sie einen Überblick über die Institutionen und die Zusammenhänge in den Prozessen der aktiven und reaktiven Marktüberwachung. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie systematisch Ihren Verpflichtungen gegenüber den Behörden nachkommen und wie Sie verantwortlich reagieren.

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News im August 2017

Im Bereich Hardlines weiten wir unser Prüf-Portfolio für Produktsicherheit jetzt noch einmal deutlich aus: Künftig können die verschiedensten Möbel für den Innen- und Außenbereich – zum Beispiel Möbel fürs Wohn- und Kinderzimmer, Küche oder Bad, sowie Betten, Sofas und Matratzen bis hin zu Büro- und Schulmöbel als Fertigprodukte geprüft und zertifiziert werden.

Im Zuge der Erweiterung investieren wir in modernste Technik. Das Angebot an unterschiedlichen Prüfszenarien reicht dabei von Festigkeitsprüfungen für Büro-Arbeitsstühle bis hin zur Simulation von Witterungseinflüssen an Außenmöbel. Hierfür stehen künftig noch mehr hochspezialisierte Prüfmaschinen zur Verfügung. Unsere Teams aus kompetenten Experten und erfahrenen Mitarbeitern unterstützen Sie gerne bei allen Ihren Projekten.

Die Gesetzgebung unterliegt einem stetigen Wandel. Damit Sie stets auf dem neuesten Stand sind, finden Sie hier eine Übersicht aktueller Änderungen und Neuerungen. Neu erschienene oder geänderte Normen aus dem Bereich Möbel:

  • DIN EN 16890:2017-08 – Kindermöbel - Matratzen für Kinderbetten und Krippen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren
  • DIN EN 716-1:2017-08 - Möbel - Kinderbetten und Reisekinderbetten für den Wohnbereich - Teil 1: Sicherheitstechnische Anforderungen
  • DIN EN 716-2:2017-08 - Möbel - Kinderbetten und Reisekinderbetten für den Wohnbereich - Teil 2: Prüfverfahren
  • DIN EN 16955:2017-08 – Möbelbauteile - Konische Druckrohre für selbsttragende Gasfedern zur Höhenverstellung von Sitzmöbeln - Prüfverfahren und Anforderungen für die Festigkeit und Dauerhaltbarkeit
  • DIN EN 1022:2017-06 - Möbel - Sitzmöbel - Bestimmung der Standsicherheit
  • DIN EN 581-1:2017-07 – Außenmöbel - Sitzmöbel und Tische für den Camping-, Wohn- und Objektbereich – Teil 1: Allgemeine sicherheitstechnische Anforderungen
  • DIN EN 581-2:2017-01 – Außenmöbel - Sitzmöbel und Tische für den Camping-, Wohn- und Objektbereich – Teil 2: Mechanische Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren für Sitzmöbel
  • DIN EN 581-3:2017-04 – Außenmöbel - Sitzmöbel und Tische für den Camping-, Wohn- und Objektbereich – Teil 3: Mechanische Sicherheitsanforderungen für Tische
  • DIN EN ISO 9227:2017-07 – Korrosionsprüfungen in künstlichen Atmosphären - Salzsprühnebelprüfungen

Darüber hinaus sind am 13. Juli 2017 bereits § 24 VerpackG (Regelungen zu der Zentralen Stelle: Errichtung und Rechtsform; Stiftungssatzung) und § 35 VerpackG (Übergangsvorschriften) in Kraft getreten und gelten nun neben den Vorschiften der Verpackungsverordnung. Letztere wird am 1. Januar 2019 durch das Verpackungsgesetz (Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die hochwertige Verwertung von Verpackungen (Verpackungsgesetz – VerpackG)) abgelöst werden.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 6124 bzw. schicken Sie uns eine E-Mail.

Die technische Dokumentation am Ende des Produktentwicklungszyklus ist häufig zeitaufwendig und komplex, viele Hersteller und Inverkehrbringer vernachlässigen dieses Thema. In der Folge kann es bei Mängeln im Schadensfall zu Ansprüchen gegen den Hersteller kommen. Denn neben dem Produktsicherheitsgesetz regeln EG-Richtlinien und Produktnormen, welche Symbole und Angaben, wie z. B. Warnhinweise, Informationen zu Lagerung und Entsorgung in der Anleitung und auf der Verpackung anzugeben sind. Es ist klar geregelt, wie das Produkt selbst gekennzeichnet sein soll und welche Hinweise die Verpackung und die Bedienungsanleitung enthalten müssen.

Unsere technische Redaktion bietet Kunden das Rundum-Sorglos-Paket in unmittelbarer Nähe zur Produktionsstätte. In Hongkong kommt das zu dokumentierende Produkt direkt aus der Fabrik auf den Redaktions-Tisch unserer deutschen und englischen Muttersprachler - ohne Verzögerungen durch lange Lieferzeiten oder Zollabwicklungen. Zusätzlich unterstützen unsere chinesischen Mitarbeiter die Kommunikation mit den Fabriken und sorgen so für einen reibungslosen Ablauf.

Unser Dienstleistungsangebot umfasst unter anderem:

  • Bedienungs- und Montageanleitungen
  • Produktverpackungen und Grafik
  • Produktfotografie und Videos
  • Übersetzungen
  • Prüfung von bestehenden Verpackungen und Anleitungen
  • Beratung

Wir erstellen alle Anleitungen in Anlehnung an die DIN EN 82079-1, die internationale Norm für das Erstellen von Bedienungsanleitungen, sowie gemäß einschlägiger Normen und Richtlinien. Dafür steht unser Zertifikat „Anwenderfreundliche Anleitung“. Unsere Technikübersetzer (zertifiziert nach DIN EN 15038) übersetzen grundsätzlich in ihre Muttersprache und sind auf verschiedene Bereiche der Technik spezialisiert. So erhalten unsere Kunden immer allerhöchste Qualität.

Dieser Mehrwert wird sich auch in der Verbraucherzufriedenheit widerspiegeln. Denn logisch strukturierte und verständliche Anleitungen tragen nicht nur zur sicheren und effizienten Nutzung eines Produkts bei, sie sorgen auch für einen deutlichen Rückgang von unangenehmen Kundenrückmeldungen und Kundendienstaufträgen. Dadurch wird der Markenwert gesteigert und die Gesamtqualität des Produkts deutlich verbessert.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb, oder schicken Sie uns eine E-Mail.

Internationale Kampagnen, eine strenger werdende Gesetzgebung und politische Bündnisse setzen viele, im Besonderen jedoch die Textilindustrie unter Handlungsdruck: Der Einsatz toxischer Chemikalien im Produktionsprozess soll unterbunden werden. Dabei geht es nicht nur darum, im Hinblick auf die aktuelle Detox-Kampagne auskunftsfähig und reaktionsbereit zu sein, sondern vielmehr glaubhaft und sinnvoll mit dem Thema Chemikalienmanagement im eigenen Unternehmen umzugehen. Die Einflussmöglichkeiten für Händler und Marken in weltweit verzweigten, komplexen Beschaffungsstrukturen scheinen oft begrenzt.

Unser zweiteiliges Seminarpaket am 17. und 18. Oktober 2017 in Hamburg vermittelt Ihnen neben den notwendigen Grundlagen, auch die methodische Kompetenz – und macht Sie FIT FOR DETOX!

Das Einsteiger-Seminar am 17.10.17 beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen zum Chemikalienmanagement im Unternehmen. Wie kann man auf gefährliche Chemikalien in der Produktion verzichten? Welche Maßnahmen sind hierfür geeignet? Wo gibt es Hürden zu überwinden? Wie dringt man am besten zu den Fabriken und deren Management vor? Wie können die Produktionsbedingungen vor Ort verbessert werden und was muss im eigenen Unternehmen getan werden?

Das Seminar für Fortgeschrittene am 18.10.17 betrachtet das Chemikalienmanagement in der Lieferkette und gibt Antworten auf die Fragen zur konkreten Umsetzung von Detox. Wie sollen Chemikalien gelagert werden? Wie liest man ein Sicherheitsdatenblatt? Wie kann man MRSL Anforderungen einhalten? Warum braucht eine Färberei einen Chemikalienmanager? Welche Informationen müssen auf einer Inventurliste enthalten sein? Wie kann man gefährliche Chemikalien substituieren? Welche Schutzkleidung ist angemessen? Wann und wie wird Abwasser und Klärschlamm getestet? Wie lässt sich das „Right-to-know“-Prinzip erfüllen?

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

News im Juli 2017

In der Kandidatenliste der besonders besorgniserregenden Stoffe (Substances of Very High Concern – SVHC) hat Perfluoroctansäure (PFOA) einen festen Platz. Die Chemikalie wird als bioakkumulierbar, toxisch und krebserregend eingestuft. Unter anderem kommt PFOA in Feuerlöschschäumen und schmutz- oder wasserabweisenden Textilien zum Einsatz. Um das Gesundheitsrisiko und mögliche Umweltschäden zu minimieren, wurde bereits im Oktober 2014 ein Grenzwert von 2 ppb (parts per billion) für die Konzentration von PFOA in anderen Stoffen, Gemischen und Erzeugnissen vorgeschlagen.

Der EU-Kommission geht dies jedoch nicht weit genug. Der Anhang der REACh-Verordnung wurde daher entsprechend durch die VO (EU) 2017/1000 vom 13. Juni 2017 geändert – mit weitreichenden Konsequenzen für die Konsumgüterindustrie. Nach dem 4. Juni 2020 darf PFOA danach weder hergestellt noch in Verkehr gebracht werden. Das gilt auch für Perfluoroctansäure als Bestandteil eines anderen Stoffs, als Gemisch, als Erzeugnis in einer Konzentration von PFOA und ihrer Salze, die gleich oder höher als 25 ppb ist, oder einer Konzentration gleich oder höher 1.000 ppb für eine PFOA-Vorläuferverbindung. Unternehmen, die auf Nummer sicher gehen wollen, können ihre Produkte beim unabhängigen Prüfinstitut Hansecontrol auf PFOA untersuchen lassen.

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Wenn es um die Sicherheit von Kindern geht, sind Verbraucher und Kontrollbehörden besonders kritisch. Dass die behördliche Marktüberwachung diese Produktgruppe im Visier hat, spiegelt sich nicht zuletzt im RAPEX-Schnellwarnsystem der EU. Die größte Anzahl an Warnmeldungen (26 %) entfiel auch im Jahr 2016 wieder auf Spielzeugartikel; etliche Produkte mussten aufgrund von Sicherheitsmängeln vom Markt genommen werden. Auch die Medien berichten regelmäßig über potenzielle Risiken.

Für Hersteller und Inverkehrbringer von Spielzeugartikeln ist es vor diesem Hintergrund unerlässlich, die aktuellen gesetzlichen Vorgaben und Marktanforderungen zu kennen und sich darauf einzustellen. In unserem Seminar Produktsicherheit von Spielzeug am 7. September 2017 in Hamburg erhalten Sie einen Überblick über die Sicherheitsanforderungen für Spielzeugartikel, Ihre Pflichten und sinnvolle Maßnahmen, mit denen Sie sich vor Haftungsrisiken schützen können.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

News im Juni 2017

Passend zum Start der Outdoorsaison erweitert Hermes Hansecontrol seine Prüfleistungen im Bereich Hardlines. Ab sofort untersucht das Hamburger Institut die gesamte Produktpalette von In- und Outdoormöbeln, Haushaltsgeräten sowie Premiumartikeln. Neben Sofas, Sonnenliegen und Campingausstattungen werden auch stark reglementierte Waren wie Kinderschutzgitter oder Matratzen geprüft.

Mit dem breiten Spektrum akkreditierter Produktprüfungen kommt Hermes Hansecontrol den steigenden Anforderungen entgegen. Die Verbraucher erwarten zuverlässige, sichere und gesundheitsverträgliche Produkte; das spiegelt sich auch in zunehmend strengen gesetzlichen Vorgaben der Absatzmärkte wider. Für die verantwortlichen Unternehmen ist es daher wichtig, sich abzusichern, um Imageschäden und somit Wettbewerbsnachteile zu vermeiden. Chemische und physikalische Qualitätsprüfungen durch unabhängige Prüfinstitute stellen vor diesem Hintergrund eine gute Investition dar. Eine erfolgreiche Zertifizierung dient zudem als Entscheidungshilfe für Händler und ist für viele Endverbraucher ein wichtiges Kaufkriterium. Als erfahrener Partner der Konsumgüterindustrie bietet Hermes Hansecontrol seinen Kunden umfangreiches Wissen zu den aktuellen Marktanforderungen und rechtlichen Vorgaben. Neben dem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit können auch weitere Prüfzeichen wie das anerkannte hauseigene Prüfzeichen für „Gebrauchstauglichkeit“ oder „Schadstoffgeprüft“ vergeben werden.

Im Zuge der Erweiterung seines Prüf-Portfolios investiert Hansecontrol in modernste Technik. Künftig stehen den Spezialisten noch präzisere Geräte zur Verfügung, um die verschiedenen Prüfszenarien wie beispielsweise die Simulation von Dauerbelastung oder Witterungseinflüssen exakt abbilden zu können. Nicht weniger wichtig ist qualifiziertes Personal, deshalb wurde die Anzahl der Prüf-Spezialisten um knapp 30 Prozent aufgestockt.

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Der Organismus von Kindern reagiert besonders empfindlich auf Schadstoffe. Nicht alle Produkte, mit denen die Kleinsten in Berührung kommen, sind jedoch frei von gesundheitsgefährdenden Chemikalien. Beispiel Phenol: Der farblose, kristalline Stoff dient der Industrie insbesondere zur Herstellung von Kunststoffen. Er kann zum Beispiel in PVC oder kunstharzgebundenem Holz vorkommen oder als Konservierungsmittel in flüssigen Spielzeugmaterialien wie Seifenblasenflüssigkeiten und Tinten auf Wasserbasis eingesetzt werden. Phenol wirkt stark toxisch, verursacht Organschäden und steht im Verdacht, genetische Veränderungen hervorzurufen.

Um Kinder bestmöglich zu schützen, hat die Europäische Kommission die Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG geändert und die Grenzwerte für den Einsatz von Phenol in Spielzeugartikeln neu festgelegt. Laut Anhang II Anlage C der Richtlinie gelten künftig folgende Grenzwerte:

  • 5 mg/l (Migrationsgrenzwert) in polymeren Materialien entsprechend den Verfahren nach EN 71-10:2005 und EN 71-11:2005
  • 10 mg/kg (Gehaltsgrenzwert) als Konservierungsmittel entsprechend den Verfahren nach EN 71-10:2005 und EN 71-11:2005

Die Grenzwerte sind ab dem 4. November 2018 anzuwenden.

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Auf den Straßen sind neben „normalen“ pedalbetriebenen Fahrrädern immer mehr elektrisch unterstützte Räder unterwegs, außerdem Räder mit Anhängern, Lastenräder, dreirädrige Fahrräder, etc. Was genau aber ist eigentlich aus verkehrsrechtlicher Sicht ein Fahrrad? Und wie muss es zum Beispiel beleuchtungstechnisch ausgerüstet sein? Mit der Drucksache 771/16 hat der Bundesrat die „Zweiundfünfzigste Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften“ verabschiedet, in der Fragen rund um Fahrräder und Pedelecs beantwortet und zum Teil neu geregelt werden.

Zu den Kernpunkten zählen eine geänderte Beschreibung von Fahrrädern in § 63 sowie der komplett neu gefasste § 67 zu den lichttechnischen Einrichtungen an Fahrrädern. Unter anderem sind demnach Pedelecs, genauer Elektroräder mit einer Tretunterstützung bis 25 km/h und einer Motorleistung von maximal 250 W den herkömmlichen Fahrrädern rechtlich gleichgestellt. Wenn Energiequelle und Lichtanlage spannungsverträglich aufeinander abgestimmt sind, gibt es zudem keinerlei Nutzungseinschränkungen bei der Beleuchtung mehr. So sind Dynamo-, Batterie-, Akku- und spezielle E-Bike-Beleuchtungen gleichberechtigt. Fahrrad- und Elektrorad-Rücklichter dürfen mit einer Bremslichtfunktion ausgestattet sein, und bei mehrspurigen Fahrrädern bzw. Pedelecs dürfen fahrtrichtungsanzeigende Blinker verbaut werden. Im § 67a sind außerdem die lichttechnischen Einrichtungen an Fahrradanhängern geregelt.

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News im Mai 2017

Am 13. Juni dieses Jahres läuft die Übergangsfrist von der Radio & Telecommunications Terminal Equipment Richtlinie 1999/5/EG (R&TTE) aus – jetzt gilt es zwingend die Regelungen der Radio Equipment Directive 2014/53/EU (RED) zu beachten und anzuwenden.

Produkte, die das Funkspektrum nutzen, können künftig nur noch auf dem Markt bereit gestellt werden, wenn sie den Regeln der RED-Richtlinie entsprechen. Darunter fallen wie bisher aktive Funkprodukte wie zum Beispiel Bluetooth- und WiFi-Geräte oder auch Produkte, die im Frequenzband um 433 MHz senden und Daten übertragen. Darüber hinaus fallen auch reine Empfängerfunktionen – etwa Radio- und Fernsehempfänger – unter die RED.

Die Spezialisten von Hermes Hansecontrol unterstützen Sie gerne bei den notwendigen Produktprüfungen. Zudem bietet unser Seminar "Richtlinienkonformität von elektrischen Geräten" am 27. Juni 2017 in Hamburg einen guten Überblick über die aktuelle Gesetzeslage und geeignete Maßnahmen für die betroffenen Unternehmen.

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Kreide, Knete oder Kuscheltier – Spielzeugartikel dürfen die Gesundheit von Kindern nicht schädigen. Das ist unter anderem durch die EU-Spielzeugrichtlinie gesetzlich geregelt. Doch wo genau liegt die Grenze zwischen verträglich und gesundheitsschädlich? Für das Schwermetall Blei, das neurologische Entwicklungsstörungen bei Kindern verursachen kann, fordert die EU seit längerem strengere Grenzwerte. Am 27. März 2017 hat das „Council of the European Union“ nun die Senkung der Migrationsgrenzwerte für Blei in Spielzeug beschlossen.

Neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge sollte Spielzeug höchstens fünf Prozent zur täglichen Aufnahmemenge an Blei beitragen. Daraus ergeben sich die neuen Grenzwerte: Der migrierende Anteil von Blei aus trockenen, brüchigen, staubförmigen oder geschmeidigen Spielzeugmaterialien darf künftig maximal 2 Milligramm pro Kilogramm betragen, für Blei aus flüssigen oder haftenden Spielzeugmaterialien liegt der Grenzwert bei 0,5 mg/kg und für Blei aus abgeschabten Spielzeugmaterialien bei 23 mg/kg. Um sich rechtlich abzusichern, können Hersteller und Inverkehrbringer von Kinderspielzeug ihre Produkte im Hinblick auf die neuen Regelungen prüfen lassen. Bis zum 28. Oktober 2018 muss die Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden.

Die geänderten Grenzwerte im Überblick:

Element(mg/kg)
in trockenen, brüchigen, staubförmigen oder geschmeidigen Spielzeugmaterialien
(mg/kg)
in flüssigen oder haftenden Spielzeugmaterialien
(mg/kg)
in abgeschabten Spielzeugmaterialien
Blei2,00,523

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So praktisch Kordeln und Zugbänder an Kleidung auch sind – für Kinder können sie schnell zur Falle werden. Als Reaktion auf zahlreiche, teilweise sogar tödliche Unfälle hat der Gesetzgeber strenge Richtilinien erlassen. So regelt die Norm DIN EN 14682 den Einsatz von Kordeln und Bändern an Bekleidung für Kinder bis zum Alter von 14 Jahren. Seit März 2015 liegt die überarbeitete Version dieser Norm vor.

Hersteller und Inverkehrbringer von Kinderbekleidung sollten das Thema nicht unterschätzen. Produktverantwortliche jeder Fertigungsstufe können entsprechend der europäischen Produkt-sicherheits-Richtlinien rechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn ihre Artikel nicht den Sicherheitsanforderungen entsprechen und dadurch Unfälle verursacht werden. Für die Unternehmen kann es wettbewerbsentscheidend sein, sicher mit den bestehenden Normen umzugehen und die Vorgaben bereits bei der Produktgestaltung zu berücksichtigen. Auch Kleidungsstücke und Accessoires, die nicht in den Anwendungsbereich der Norm fallen, müssen auf ihr Gefahrenpotenzial hin geprüft und entsprechend behandelt werden.

In unserem Seminar "Sicherheit von Kinderbekleidung nach DIN EN 14682:2015-03" am 4. Juli 2017 in Hamburg erhalten Sie detaillierte Informationen zur Anwendung der Norm und konkrete Lösungsansätze für die Umsetzung. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich Fachwissen „aus erster Hand" anzueignen und somit effektiv Haftungsrisiken vorzubeugen. Das unabhängige Prüfinstitut Hansecontrol war als Mitglied im europäischen Normausschuss selbst aktiv an der Entwicklung und Überarbeitung der DIN EN 14682 beteiligt.

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News im April 2017

Unternehmen, die in der EU Elektrogeräte auf den Markt bringen, sind laut Gesetzgeber unter anderem verpflichtet, die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) sicherzustellen. Das heißt, andere Geräte sollten nicht durch ungewollte elektrische oder elektromagnetische Effekte gestört werden und umgekehrt. Die entsprechenden Schutzanforderungen bzw. Grenzwerte sind in einschlägigen Normen geregelt.

Im März 2017 ist nun ein neuer Entwurf für die nächste Revision der DIN EN 61000-3-2 erschienen. Sie befasst sich mit den Oberschwingungsströmen von Geräten, die zum Anschluss an ein öffentliches Niederspannungs-Stromversorgungsnetz vorgesehen sind. Erstmals sind darin auch für LED-Leuchten mit einer Wirkleistung zwischen 5 und 25 W spezifische Prüfungen vorgesehen. Bislang waren solche Oberschwingungsprüfungen für LED-Leuchten dieser Leistungsklasse nicht notwendig. Für Hersteller und Importeure ergeben sich daher neue Herausforderungen.

Voraussichtlich wird die Revision der Norm Ende dieses Jahres veröffentlicht. Hermes Hansecontrol kann die geforderten Messungen der Oberschwingungen durchführen und so die betroffenen Unternehmen dabei unterstützen, den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

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Waschmaschine, Fön oder Akkuschrauber – die Produktsicherheit elektrischer Geräte stand im EU-Binnenmarkt von Anfang an ganz oben auf der Agenda. Heute regeln verschiedene Richtlinien die Pflichten von Herstellern, Inverkehrbringern und Händlern. Ziele sind zum einen die Vermeidung von Störungen, Gesundheits- und Sicherheitsrisiken für den Anwender, zum anderen weniger Energieverbrauch und die Minimierung von Umweltbelastungen.

Die Wirtschaftsakteure stehen mehr und mehr in der Verantwortung – und müssen sich permanent mit neuen rechtlichen Vorgaben auseinandersetzen. So gilt es auch aktuell Neufassungen bzw. Änderungen bestehender EU-Richtlinien mit Umsetzungs-Vorgaben für 2016 und 2017 zu beachten.

Mit unserem Seminar "Richtlinienkonformität von elektrischen Geräten" am 27. Juni 2017 in Hamburg informieren wir Sie über die relevanten Richtlinien und Verordnungen, über grundlegende Anforderungen und Begrifflichkeiten im europäischen Binnenmarkt. Verschaffen Sie sich an nur einem Tag einen Überblick über Ihre Pflichten und erfahren Sie, wie sich mögliche Haftungsrisiken verringern lassen.

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News im März 2017

Die Europäische Union fordert von Herstellern und Importeuren, dass nur sichere Produkte auf den Markt gebracht werden. Regelmäßig entnehmen die zuständigen Überwachungsbehörden Stichproben aus dem Handel und überprüfen, ob Bedarfsgegenstände wie Spielzeuge oder Textilien den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Eine versiegelte Probe verbleibt dabei beim Händler. Wird das Produkt beanstandet, hat dieser das Recht, die amtliche Gegen- oder Zweitprobe untersuchen zu lassen und so möglicherweise die Beanstandungen der Behörden zu entkräften.

Die Prüfung der Gegenprobe unterliegt dabei strengen Vorschriften. So sind zwingend Fristen zu beachten; außerdem darf die Probe nur von einem zugelassenen Sachverständigen geöffnet werden. Unabhängige Prüfinstitute wie Hermes Hansecontrol bieten dabei ihre Unterstützung an. Der Hamburger Spezialist für Produktsicherheit ist für die Prüfung amtlicher Gegenproben zugelassen und erstellt bei Bedarf entsprechende Prüfgutachten bzw. Stellungnahmen zur Beanstandung durch das Amt. Das entlastet den Auftraggeber im Umgang mit den Behörden und verschafft ihm mehr Rechtssicherheit im Bezug auf die gesetzlichen Anforderungen.

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Im August 2016 hat die EU-Kommission die lange angekündigte Änderung der Kunststoff-Verordnung (EU) Nr. 10/2011 veröffentlicht. Zum Teil neu geregelt wird damit auch die Migrationsprüfung von Materialien und Gegenständen aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Ein Thema, das Hermes Hansecontrol und seine Kunden direkt betrifft.

So wurden etwa die Vorgaben für Lebensmittelsimulanzien geändert. Um festzustellen, ob bestimmte Substanzen beispielsweise von einer Verpackung auf ein Lebensmittel übergehen, kommen diese Simulanzien nach genau definierten Kriterien zum Einsatz. Für die Kategorie „Fetthaltige Lebensmittel“ wurde bislang pflanzliches Öl verwendet – bezeichnet als Lebensmittelsimulanz D2. Gemäß Anhang Abschnitt 3.2 der neuen Verordnung können statt Öl nun die beiden Ersatzsimulanzien Isooctan und 95-prozentiges Ethanol zur Migrationsprüfung verwendet werden. Hermes Hansecontrol hat diese Änderung bereits im September 2016 umgesetzt.

Verschärfte Regeln gelten künftig für die Prüfung von Mehrweggegenständen: So reicht es ab Mitte September 2017 nicht mehr aus, dass die Gesamtmigration unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert liegt. Hinzu kommt die Anforderung, dass die Gesamtmigration in der zweiten Prüfung niedriger ist als in der ersten und in der dritten Prüfung niedriger als in der zweiten. Die erforderlichen neuen Abläufe wird Hermes Hansecontrol voraussichtlich ab Juli dieses Jahres integrieren.

Ab dem 14. September 2018 müssen zudem neue Grenzwerte für die spezifische Migration von Metallen aus Kunststoffen beachtet werden. Unter anderem wird der Migrationsgrenzwert für Zink bei Materialien mit Lebensmittelkontakt auf 5 mg/kg Lebensmittel geändert; Aluminium wird in Anhang II mit einem spezifischen Migrationsgrenzwert von 1 mg/kg Lebensmittel ergänzt. In unseren Prüflabors wollen wir diese neuen Regelungen bereits mit einem Jahr Vorlaufzeit ab September 2017 berücksichtigen.

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Transparenz ist Pflicht: Laut Gesetzgeber müssen Hersteller, Importeure und Händler von Textilien und Schuhen heute Auskunft darüber geben können, ob ihre Produkte den rechtlichen Anforderungen entsprechen – zum Beispiel im Hinblick auf Schadstoffe. Ziel ist es, den Verbraucherschutz zu verbessern und die Sicherheit der Konsumenten zu gewährleisten.

Doch im Gegensatz zu Verarbeitungsmängeln oder Farbfehlern kann weder der Händler noch der Verbraucher auf den ersten Blick erkennen, ob „die Chemie stimmt“. Welche Schadstoffe möglicherweise in der Bluse oder im Sportschuh stecken, ist auch in den wenigsten Fällen allein am Geruch zu erkennen. Klarheit bringt erst eine chemische Prüfung des Produkts.

Am 22. Juni 2017 bieten wir zu diesem Thema unser Seminar „Wenn die Chemie nicht stimmt - Schuhe und Textilien" in Hamburg an. Wir informieren Sie über die relevanten Anforderungen an Textilien und Schuhe im europäischen Binnenmarkt und geben Ihnen Lösungsansätze für die Umsetzung in der betrieblichen Praxis an die Hand. Unsere Anforderungsprofile etwa stellen dieses Wissen in komprimierter Form bereit und unterstützen Sie dabei, kostspielige Fehler zu vermeiden.

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News im Februar 2017

Die europäische Chemikalienverordnung REACh verpflichtet Hersteller und Importeure zur Registrierung von Chemikalien und verbietet oder beschränkt die Verwendung „besonders besorgniserregender Stoffe“. Dazu zählen unter anderem Chemikalien, die nur schwer abbaubar sind, sich über die Nahrungsaufnahme im Organismus anreichern oder schon in geringen Mengen giftig sind. Genau das trifft für das weit verbreitete Flammschutzmittel Decabromdiphenylether (DecaBDE) zu. Als Additiv wird DecaBDE insbesondere in der Kunststoff- und Textilindustrie genutzt. Es findet sich aber auch in Klebstoffen, Dichtmassen, Beschichtungen und Druckfarben.

Die Verwendung von DecaBDE wird von zahlreichen Umwelt- und Verbraucherverbänden kritisiert und ist beispielsweise in Norwegen bereits beschränkt. Im Februar 2017 wurde die REACh-Verordnung (EG) 1907/2006 nun entsprechend ergänzt. Nach einer zweijährigen Übergangsfrist gelten demnach ab März 2019 neue Anforderungen: DecaBDE darf dann als Stoff weder hergestellt noch in Verkehr gebracht werden. Des Weiteren darf DecaBDE weder als Bestandteil eines anderen Stoffs noch als Gemisch oder als Erzeugnis bzw. als Teil eines Erzeugnisses in Konzentrationen von mehr als 0,1 Gewichtsprozent verwendet oder in Verkehr gebracht werden.

Ausgenommen von den neuen Beschränkungen sind Elektro- und Elektronikgeräte, die unter die Richtlinie 2011/65/EU fallen. Dort ist das Inverkehrbringen von Geräten, die polybromierte Diphenylether (PBDE) in einer Konzentration von mehr als 0,1 Gewichtsprozent enthalten, bereits geregelt. Weitere Ausnahmen und Übergangsfristen gelten für die Produktion von Luft-, Kraftfahrzeugen und Maschinen.

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Jeans haben ihren festen Platz auf den Laufstegen der Haute Couture in Paris ebenso wie in den Arbeitervierteln Europas oder auf den Märkten Afrikas. Ein Kleidungsstück, dass immer wieder neu erfunden wird und für viele Menschen ganz selbstverständlich zum Alltag gehört. Heute stellt die Jeans-Produktion eine eigene Sparte in der Modewirtschaft dar – und auch die Herstellung erfordert spezialisiertes Know-how.

Unser "Textiltraining Spezial Denim/Jeans" am 27. April 2017 in Hamburg verdeutlicht, was die Jeans so einzigartig macht, was seit jeher gleich geblieben ist und welche technischen Möglichkeiten heute verfügbar sind. Sie erwerben Kenntnisse über alle erforderlichen Produktionsschritte von der Rohstoffgewinnung über die Faden- und Flächenerzeugung bis zur Färbung und zum Finish. Qualitäts- und Ökologieaspekte werden im Zusammenhang mit den einzelnen Stufen der Produktion betrachtet. Auf dieser Grundlage können Sie künftig die richtigen Entscheidungen in der Produktentwicklung und im Einkauf treffen.

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News im Januar 2017

Im Januar 2017 gibt es keine News.


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