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Anforderungen an die Sicherheit von Bedarfsgegenständen und Produkten unterliegen einem ständigen Wandel bedingt durch fortschreitende wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung durch den Gesetzgeber. Hermes Hansecontrol informiert Sie aktuell und zuverlässig über Neuigkeiten. Hier finden Sie auch aktuelle Informationen zu Projekten von Hermes Hansecontrol.

News im März 2018

In einem EU-weiten Projekt hat die europäische Chemikalienagentur ECHA mehr als 5.000 Produktkontrollen in 27 europäischen Ländern durchgeführt. Insgesamt entsprachen 18 Prozent der Stichproben nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Beschränkungen. Besonders besorgniserregend: der hohe Anteil an Weichmachern (Phthalaten) in Spielzeugen. So enthielten 20 Prozent der untersuchten Spielzeuge Bis(2-Ethylhexyl)phthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) oder Benzylbutylphthalat (BBP) in höheren Konzentrationen als zulässig. Außerdem wurden Cadmium in Lötfüllstoffen (14 Prozent) und Asbestfasern in gebrauchten Produkten wie zum Beispiel katalytischen Heizgeräten, Thermoskannen und Bremsbelägen (14 Prozent) nachgewiesen. Viele dieser Produkte waren vermutlich noch vor Inkrafttreten der Beschränkungen hergestellt worden. Weiterhin fanden die Inspektoren hohe Konzentrationen von Chrom VI in Lederartikeln (13 Prozent der getesteten Produkte) sowie Cadmium in Schmuck (12 Prozent).

Der Bericht zeigt erneut, wie wichtig es ist, dass die verantwortlichen Unternehmen entsprechende Informationen von ihren Lieferanten erhalten – und ihre Produkte im Zweifelsfall auch proaktiv testen lassen. Die Vollzugsbehörden werden die REACh-Beschränkungen auch weiterhin durchsetzen, indem sie weitere Produkte auf dem Markt analysieren. In Zusammenarbeit mit unabhängigen Prüfdienstleistern wie Hermes Hensecontrol können Hersteller, Händler und Inverkehrbringer Haftungsrisiken minimieren und finanzielle Schäden – beispielsweise durch einen Produktrückruf – vermeiden.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 7310 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Wer Kinder hat, weiß: Ein Trampolin gehört inzwischen fast zur Standardausrüstung für das Spielen im eigenen Garten. Die damit verbundenen Risiken werden jedoch häufig unterschätzt. Um mögliche Verletzungen zu vermeiden, wurde die Norm DIN EN 71-14 „Trampoline für den häuslichen Gebrauch“ entwickelt – unter intensiver Mitarbeit des DIN-Verbraucherrats. Das Augenmerk der Verbraucher lag vor allem auf einer ausreichenden Kennzeichnung durch Warnhinweise am Trampolin. So sind nach der neuen Norm unter anderem folgende Warnhinweise gefordert:
  • Nur für den Hausgebrauch;
  • Maximal xx kg;
  • Beaufsichtigung durch einen Erwachsenen erforderlich;
  • Angabe, ob das Spielzeug für den Gebrauch im Innenbereich und/oder im Freien bestimmt ist;
  • Die Dauer der ununterbrochenen Benutzung begrenzen (regelmäßige Pausen einlegen);
  • Bei Starkwindbedingungen das Trampolin sichern und nicht benutzen;
  • Gebrauchsanleitung lesen;
  • Das Netz sollte jedes Jahr/alle (*) Jahre ersetzt werden. Zeitraum durch den Hersteller festzulegen.

Darüber hinaus enthält die Norm weitere Anforderungen, denen die Hersteller, Händler und Inverkehrbringer gerecht werden müssen. Unter anderem zählen dazu Vorgaben für die Standsicherheit, eine Mindestnetzhöhe, die maximale Durchbiegung des Sprungtuchs, die Dauerhaftigkeit der Materialien sowie Anforderungen für Fangstellen, scharfe Kanten und Spitzen. Mit der Veröffentlichung der DIN EN 71-14 wird nicht nur im nationalen, sondern auch im gesamten europäischen Wirtschaftsraum ein kleines Stück Verbraucherschutz mehr erreicht. Die Experten von Hermes Hansecontrol führen sämtliche erforderlichen Prüfungen durch und unterstützen die Unternehmen dabei, die Anforderungen des Marktes und des Gesetzgebers zu erfüllen. Bestimmte Bereiche sind dabei jedoch von der Norm ausgeschlossen:

  • Trampoline zum Gebrauch als Turngeräte, die in EN 13219 behandelt werden;
  • schwimmende aufblasbare Trampoline, die in Normenreihe EN 15649 behandelt werden;
  • Trampoline zum Gebrauch auf öffentlichen Spielplätzen;
  • Trampoline mit einstellbarer Neigung;
  • aufblasbare Trampoline;
  • Fitnesstrampoline, einschließlich Trampoline für medizinische Anwendungen;
  • Trampoline mit zusätzlichen Merkmalen, z. B. Zelte, Basketball-Ring;
  • ebenerdig eingegrabene Trampoline für den häuslichen Gebrauch.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 6124 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Die hohe Qualität von Möbeln sicherzustellen und für den Endverbraucher kenntlich zu machen: Dieses gemeinsame Ziel verbindet die Hansecontrol-Cert mit Hauptsitz in Hamburg und die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM). Seit Anfang 2018 ist die Hansecontrol Zertifizierungsgesellschaft nun auch offizielles DGM-Fördermitglied. Haushaltsgeräte und Möbel zählen zu den regelmäßig von den Experten kontrollierten und zertifizierten Produkten. Bereits seit 2009 ist das Unternehmen als Prüfstelle des GS-Zeichens für „Geprüfte Sicherheit“ zugelassen und vergibt darüber hinaus auch private Prüfzeichen. Zu den Leistungen für die Möbelindustrie zählen unter anderem mechanische Sicherheits- und Dauerlaufprüfungen, Prüfungen mit physikalischen Messgrößen wie Kräften oder Geschwindigkeiten, chemische Analysen oder auch Sicherheitsprüfungen im Bereich der Elektronik, Textilphysik und Gebrauchstauglichkeit.

Freiwillige Einhaltung hoher Qualitätsstandards

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V. ist ein Zusammenschluss von Möbelherstellern und fördernden Mitgliedern aus Zuliefer- und Montagebetrieben, Fachverbänden und unabhängigen Instituten. Seit 1963 verpflichten sich Möbelhersteller und Zulieferbetriebe freiwillig zur Einhaltung der insgesamt hohen DGM-Qualitätsstandards. Die Anforderungen leiten sich aus den Güte- und Prüfbestimmungen des „Goldenen M“, RAL-GZ 430, ab. Diese garantieren dem Nutzer von zertifizierten Möbeln Langlebigkeit und einwandfreie Funktion, Sicherheit, Gesundheit und Umweltverträglichkeit. All diese Faktoren werden in unabhängigen Laboren geprüft und sichergestellt. Inzwischen umfasst die DGM mehr als 115 Mitglieder aus dem In- und Ausland. Weitere Informationen gibt es hier.

Pressemitteilung der DGM

Die Pressemitteilung der DGM vom 11. Januar 2018 finden Sie hier.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 6124 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Verbraucherschutz hat oberste Priorität. Hersteller, Importeure und Händler sind daher verpflichtet, geeignete Qualitätssicherungsmaßnahmen anzuwenden. Ein funktionierendes Risikomanagement ist wesentlicher Bestandteil des geforderten Qualitätsmanagements – den gesetzlichen Rahmen für diese Verpflichtungen bildet das Produktsicherheitsgesetz.

Was können und sollten Unternehmen der Konsumgüterbranche konkret tun, um sich abzusichern? Grundlage für ein effizientes Risikomanagement ist zunächst die Festlegung übergeordneter Ziele und Strategien. Unter anderem gilt es, produkt(gruppen)spezifische Kriterien zu bestimmen, nach denen die Risiken eingestuft und bewertet werden. Außerdem müssen die Methoden der Risikoermittlung, die Verantwortlichkeiten, die Bereitstellung von Ressourcen, die Wege der internen und externen Kommunikation sowie Fragen der erforderlichen Qualifikation geklärt werden.

In dem Seminar „Risikomanagement in der betrieblichen Praxis" am 19. Juni 2018 in Hamburg erfahren Sie, welche grundsätzlichen Verpflichtungen sich für Sie aus dem EU-Rechtsrahmen ergeben und wie Sie mögliche Haftungsrisiken minimieren können. In diesem Zusammenhang wird unter anderem auch erörtert, wie Sie als Unternehmen Ihrer Dokumentationspflicht gerecht werden.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

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