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Anforderungen an die Sicherheit von Bedarfsgegenständen und Produkten unterliegen einem ständigen Wandel bedingt durch fortschreitende wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung durch den Gesetzgeber. Hermes Hansecontrol informiert Sie aktuell und zuverlässig über Neuigkeiten. Hier finden Sie auch aktuelle Informationen zu Projekten von Hermes Hansecontrol.

News im Dezember 2018

Eine angenehme Liegehärte, optimale Unterstützung für Schultern, Becken und Wirbelsäule, ein ausgeglichenes Schlafklima mit gutem Feuchtetransport, und das alles bei einer möglichst langen Produktlebensdauer: Beim Kauf von Matratzen für Jugendliche und Erwachsene stehen – abgesehen von der chemischen Unbedenklichkeit der verwendeten Materialien – vor allem qualitative Produktmerkmale im Vordergrund. Anders sieht das bei Matratzen für Babys und Kleinkinder aus: Hier handelt es sich um eine besonders gefährdete Nutzergruppe und es gilt in erster Linie, Anforderungen an die Sicherheit gerecht zu werden.

Nicht selten benötigen gerade sehr junge Kinder mehr als 16 Stunden Schlaf pro Tag. Zeit also, die sie hauptsächlich im eigenen Bett verbringen. Entsprechend genau achten Eltern beim Kauf auf die Qualitätsangaben der Hersteller. Mit der 2017 veröffentlichten Norm DIN EN 16890:2017-08 „Kindermöbel – Matratzen für Kinderbetten und Krippen – Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren“ lassen sich die Schlafunterlagen von Kindern ganz objektiv beurteilen und bewerten.

Kindermatratzen bestehen zumeist aus einer einzelnen Lage Schaumstoff ohne eingebrachtes Zonierungsprofil. Teilweise arbeiten die Hersteller aber auch hier mit zusätzlichen Decklagen, zum Beispiel aus Kokosfasern. Wichtigstes Prüfkriterium einer Kindermatratze ist der Härtegrad. In den ersten Monaten nach der Geburt besitzt ein Kleinkind noch sehr stark eingeschränkte motorische Fähigkeiten. Es kann sich weder von einer Seite auf die andere rollen, noch seinen Kopf eigenständig heben. Bei zu weichen Matratzen kann hier akute Erstickungsgefahr bestehen. Nase und Mund können regelrecht in eine zu weiche Matratze eintauchen, so dass die Frischluftzufuhr eingeschränkt wird. Zudem kann sich Kohlenstoffdioxid aus der Atemluft in einer Kule im Kopfbereich sammeln – eine mögliche Ursache für den sogenannten Plötzlichen Kindstod.

Die unabhängigen Experten von Hansecontrol können sämtliche Prüfungen nach DIN EN 16890 durchführen, um die Produktsicherheit und -qualität der Kindermatratzen festzustellen. Beim sogenannten „Kugeltest“ etwa wird eine dem Kindskopf in Form und Gewicht nachempfundene Prüfkugel mit darunter befindlicher Schablone auf die Matratze aufgelegt. Bei zu weichen Matratzen sinkt die Kugel derart weit in den Schaumstoff ab, dass sie auf der Schablone bündig aufliegt. Der Test gilt hingegen als bestanden, wenn zwischen Kugel und Schablone ein ausreichend großer Abstand bestehen bleibt. Untersucht werden darüber hinaus mögliche Fangstellen für Hals und Körper, Kleinteile, Etiketten und Aufkleber, chemische Inhaltsstoffe und vieles mehr. Neben der reinen Matratzenprüfung bietet Hansecontrol auch die Prüfung von Hoch- und Etagenbetten, Kinderbetten und Reisekinderbetten an. Folgende aktuelle Normen sind dabei relevant:

  • DIN EN 16890:2017-08 – Kindermöbel – Matratzen für Kinderbetten und Krippen – Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren
  • DIN EN 716-1:2017-08 – Möbel – Kinderbetten und Reisekinderbetten für den Wohnbereich – Teil 1: Sicherheitstechnische Anforderungen
  • DIN EN 716-2:2017-08 – Möbel – Kinderbetten und Reisekinderbetten für den Wohnbereich – Teil 2: Prüfverfahren
  • DIN EN 747-1:2015-08 – Möbel – Etagenbetten und Hochbetten – Teil 1: Anforderungen an die Sicherheit, Festigkeit und Dauerhaltbarkeit
  • DIN EN 747-2:2015-08 – Möbel – Etagenbetten und Hochbetten – Teil 2: Prüfverfahren
  • DIN SPEC 68200:2018-01 – Möbel – Betten und Matratzen – Prüfverfahren zur Bestimmung funktioneller mechanischer Eigenschaften von Zonenmatratzen und zonierten Liegesystemen

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Customer Competence Center unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 6124 bzw. schicken Sie uns eine E-Mail.

Wenn die Qualität stimmt, ist der Kunde zufrieden. Doch wie lässt sich eine gute Produktqualität erreichen und dauerhaft absichern? Dazu brauchen die Unternehmen der Konsumgüterindustrie effiziente Strukturen, optimierte Prozesse – und Qualitätsmanager mit Hochschul-Zertifikat, die das nötige Know-how besitzen und entsprechende Maßnahmen steuern können.

Für diesen Bedarf haben Professoren und Experten aus der Praxis die Weiterbildung zum Quality Manager – University/Further Education (UFE) entwickelt. Das Angebot besteht aus den Hochschul-Zertifikatskursen „Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre“ und „Qualitätsmanagement“. Als akkreditierter Bildungsanbieter führt Hermes Hansecontrol diese Zertifikatskurse auch im Jahr 2019 durch. Die Teilnehmer erwerben alle notwendigen Kenntnisse, um Verbesserungspotenziale im Unternehmen zu erkennen, Prozesse zu optimieren, Qualitätszertifizierungen und Audits vorzubereiten und Evaluationen durchzuführen. Die Regelstudienzeit für jeden Zertifikatskurs beträgt 150 Stunden, wovon 125 Stunden als tutoriell begleitete Selbstlernphase und 25 Stunden als Präsenzphase stattfinden.

Werden die beiden Module „Einführung in die Betriebswirtschaftslehre“ und „Qualitätsmanagement“ erfolgreich mit bestandener Prüfung abgeschlossen, erhalten die Teilnehmer das Hochschul-Zertifikat Quality Manager – University/Further Education (UFE) mit ausgewiesenen Credits (ECTS). Der Abschluss orientiert sich an der Norm DIN EN ISO 19011.

Die Präsenzphasen finden für das Modul BWL vom 9. bis 11. April 2019 und für das Modul Qualitätsmanagement vom 4. bis 6. Juni 2019 statt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Zwischen der Anmeldung und dem ersten Tag der Präsenzphase müssen jedoch mindestens drei Wochen liegen.

Diese Weiterbildungsmaßnahme ist besonders für (angehende) Fach- und Führungskräfte geeignet. Auch beruflich qualifizierte Personen ohne klassische Hochschulzugangsberechtigung können an den Kursen teilnehmen. Zugelassen werden Personen mit Fachhochschulreife, Abitur oder abgeschlossener Berufsausbildung und drei Jahren Berufserfahrung.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

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