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Anforderungen an die Sicherheit von Bedarfsgegenständen und Produkten unterliegen einem ständigen Wandel bedingt durch fortschreitende wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung durch den Gesetzgeber. Hermes Hansecontrol informiert Sie aktuell und zuverlässig über Neuigkeiten. Hier finden Sie auch aktuelle Informationen zu Projekten von Hermes Hansecontrol.

News im August 2018

Dreiräder, Roller und Co. haben im Sommer Hochkonjunktur. Und bereits die Kleinsten erkunden mit Rutschautos oder Lauflernrädern ihre Umwelt. In den vergangenen Jahren wurden jedoch immer wieder Kinderfahrzeuge zurückgerufen und mit Verkaufsverboten belegt, da sie nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprachen und ein Sicherheitsrisiko darstellten. Um Wettbewerbsnachteile, Imageverluste und im schlimmsten Fall rechtliche Konsequenzen zu vermeiden, kooperieren Händler und Inverkehrbringer zunehmend mit unabhängigen Prüfinstituten.

Die Experten von Hermes Hansecontrol unterstützen die verantwortlichen Unternehmen dabei, den jeweils aktuellen Sicherheitsanforderungen und -normen gerecht zu werden. Ein Aspekt der DIN EN71-1 ist die Sicherheit von Kinderfahrzeugen. Unter anderem soll die Festlegung von Alters- und Gewichtsbeschränkungen für Nutzer eine mögliche Überbelastung vermeiden. Bremsen, soweit notwendig und vorhanden, müssen bei definierten Betätigungskräften eine ausreichende Bremswirkung aufweisen. Hermes Hansecontrol verfügt über die notwendige Prüftechnik, um neben mechanischen bzw. physikalischen Eigenschaften wie Kippsicherheit, Belastbarkeit und Dauerhaftigkeit auch die chemische Zusammensetzung einzelner Komponenten zu untersuchen. Denn immer wieder enthalten Griffe und Sitzflächen verbotene Weichmacher, die durch direkten Hautkontakt in den kindlichen Organismus gelangen können. Der Hamburger Prüfdienstleister plädiert daher für eine umfassende Prüfung des gesamten Produkts.

Unsere Zertifizierungsstelle kann, für entsprechend geprüfte Produkte, das GS-Zeichen vergeben. Desweiteren besteht die Möglichkeit, dass wir Ihnen hauseigene Zertifikate für Ihr Produkt ausstellen. Mit dem weitläufig anerkannten GS-Zeichen wird bestätigt, dass Produkte bei Verwendung die Sicherheit und Gesundheit des Nutzers nicht gefährden. Insofern bietet es für Händler eine wertvolle Entscheidungshilfe bei der Listung erfolgversprechender Produkte – und für die Verbraucher eine Orientierung beim Einkauf.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Customer Competence Center unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 6124 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Die DIN EN 71-1 ist eine Norm zur Umsetzung der europäischen Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG. Sie legt Anforderungen und Prüfverfahren für die mechanischen und physikalischen Eigenschaften von Kinderspielzeug fest und gilt für alle Erzeugnisse bzw. Materialien, die – ausschließlich oder nicht ausschließlich – dazu bestimmt oder gestaltet sind, von Kindern unter 14 Jahren beim Spielen verwendet zu werden. Bei der aktuellen, überarbeiteten Version EN 71 – 1:2014+A1:2018 sind verschiedene neue Anforderungen zu beachten. Die wesentlichen Änderungen im Überblick:

Kordeln:

  • Spielzeugverkleidungen und Kostüme müssen den geltenden Anforderungen der EN 14682 entsprechen, mit Ausnahme von Schnüren, die beim Test mit einer Kraft von 25 N vom Spielzeugkostüm getrennt werden können.
  • Die Anforderungen für Kabel unter Abschnitt 5.4 wurden weiter überarbeitet:
    • Aufteilung der spezifischen Anforderungen an Spielzeug für Kinder unter 18 Monaten und für Kinder von 18 Monaten bis 36 Monaten
    • Aktualisierte Anforderungen, einschließlich Warnhinweisen für Spielzeug, das an einer Wiege, einem Kinderbett oder einem Kinderwagen angebracht werden soll
    • Neue Anforderungen für Schlitten mit Zugschnüren

Geschosse:

  • Hinzugefügt wurden eine neue Definition und neue Anforderungen an die „vorderen Teile“ von Geschossen. Der vordere Teil bezieht sich auf den Bereich des Projektils oder des fliegenden Spielzeugs, der mit dem Augapfel in Kontakt kommen könnte, wenn es in Richtung des Auges abgeschossen wird.
  • Neu eingeführt wurden Anforderungen an die kinetische Energiedichte bei der Bewertung von Geschossen mit gespeicherter Energie.
  • Neue Anforderungen gelten für improvisierte Geschosse, Spielzeugkatapulte und Projektile, die durch ein elastisches Band und bestimmte Geschosse ohne gespeicherte Energie angetrieben werden.
  • Zudem wurde ein Prüfverfahren zur Bestimmung der Aufprallfläche von Geschossen eingeführt.
  • Eine Ausnahmeregelung gilt für Geschossspielzeug mit max. 300 mm Reichweite.
  • Für die neu eingeführte Kategorie Flugspielzeug wurden entsprechende erweiterte Anforderungen und Ausnahmen definiert. Zum Beispiel wurden Anforderungen an Rotoren und Propeller sowie bestimmte ferngesteuert fliegende Spielzeuge festgelegt, mit Ausnahme von Propellern, die normalerweise in der vertikalen Ebene rotieren, wie etwa Propeller an Flugzeugen.

Verschiedenes:

  • Die Prüfmethoden und Prüflasten für Lenkrohre von Spielzeugrollern wurden überarbeitet.
  • Die Anforderungen an Stöpsel an aufblasbarem Spielzeug und Wasserspielzeug wurden geklärt.
  • Die Anforderungen an Spielzeug, das die Masse eines Kindes tragen soll – etwa Spielzeug-Fahrräder und Dreiräder mit einer Griffstange – wurden geändert.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Customer Competence Center unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 6124 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Europaweit gilt für Verpackungen, dass der Hersteller eines Produkts auch für die Verpackung die Produktverantwortung im Sinne von Vermeidung, Wiederverwendung und Verwertung übernehmen muss. In Deutschland erfolgt die Umsetzung ab dem 1. Januar 2019 über das neue Verpackungsgesetz (VerpackG). Das Gesetz löst die bisherige Verpackungsverordnung ab und bringt weitreichende Aufgaben und Anforderungen für Hersteller und Vertreiber von Endverbraucher-Produkten mit sich. Sowohl im stationären Handel als auch im Online-Handel müssen alle in Verkehr gebrachten Verpackungsmaterialen lizenziert werden.

Nach Inkrafttreten des Gesetzes wird die Zentrale Stelle Verpackungsregister eine öffentlich zugängliche Liste mit den Markennamen der registrierten Unternehmen auf ihrer Internetseite zur Verfügung stellen. Dieses Online-Melderegister der Lizenzierten schafft weitgehende Transparenz – hier kann jeder überprüfen, ob die Verpackungen eines Herstellers ordnungsgemäß angemeldet wurden. Bei Nichteinhaltung der gesetzlichen Verpflichtungen drohen empfindliche Abmahnungen durch Wettbewerber und Ordnungswidrigkeitsstrafen durch Behörden. Um rechtzeitig zum Start des Gesetzes vorbereitet zu sein und solche Schwierigkeiten zu vermeiden, sollten sich betroffene Hersteller und Inverkehrbringer von Konsumgütern schon jetzt mit dem Thema auseinander setzen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 7310 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Als Partner der Textil- und Schuhindustrie unterstützt Hermes Hansecontrol seine Kunden seit Jahren dabei, Schadstoffe zu vermeiden und ein verantwortungsvolles Chemikalienmanagement in der gesamten Lieferkette zu etablieren. Da ist es nur konsequent, sich dem ZDHC Roadmap to Zero Programm anzuschließen und den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit auch branchenweit voranzutreiben. Das Kürzel ZDHC steht für „Zero Discharge of Hazardous Chemicals“ – eine Initiative führender Textil- und Schuhhersteller sowie Lösungsanbieter, die sich gemeinsam für sicherere chemische Verfahren einsetzen und so den Schutz von Verbrauchern, Arbeitnehmern und Umwelt verbessern wollen.

Seit dem 1. Juli 2018 ist Hermes Hansecontrol offizielles ZDHC-Mitglied und arbeitet gemeinsam mit mehr als 100 weiteren Unternehmen und Organisationen an der Entwicklung und Implementierung von ZDHC-Tools. Dazu gehören unter anderem die ZDHC e-Manufacturing Restricted Substances List (ZDHC e-MRSL), die ZDHC Wastewater Guidelines und das neu veröffentlichte Dokument ZDHC Wastewater Treatment Technologies.

Weitere Informationen zu den Zielen und Mitgliedern des ZDHC-Programms finden Sie hier.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Customer Competence Center unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 6124 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Fachkräftemangel, demografischer Wandel, digitale Transformation – ohne lebenslanges Lernen lassen sich diese Herausforderungen kaum bewältigen. In erfolgreichen Unternehmen ist Weiterbildung darüber hinaus ein wesentlicher Stützpfeiler der Personalentwicklungsstrategie. Motivierte und verhandlungssichere Mitarbeiter/innen sind das beste Mittel, den sich ständig veränderndenen Marktanforderungen zu begegnen – und sich im Wettbewerb zu behaupten.

Das Seminarprogramm von Hermes Hansecontrol ist auf den aktuellen Bedarf der Konsumgüterindustrie zugeschnitten. Es entsteht aus der Kommunikation mit unseren Kunden – Ihre Anfragen und Wünsche fließen mit in die Themenauswahl ein. Besonderen Wert legen wir dabei auf den Praxisbezug der Angebote. Im zweiten Halbjahr 2018 liegt ein wesentlicher Schwerpunkt unseres Seminarangebots auf der Produktsicherheit von Konsumgütern. Neben den grundsätzlichen Herausforderungen für Wirtschaftsakteure erläutern wir in Spezial-Seminaren unter anderem die Qualitätsabsicherung von Merchandise-Artikeln, die Sicherheit von Kinderbekleidung sowie die Schadstoffproblematik von Textilien und Schuhen. Eine vollständige Auflistung und nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte unseren Ankündigungen im Internet.

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unsere Seminarabteilung unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 13 30 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

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