Engagement von Hermes: Intensiver Einsatz für die gute Sache

Hermes wurde 1972 gegründet, in einer Zeit, in der in Deutschland die soziale Marktwirtschaft florierte. Die wirtschaftlichen Verhältnisse haben sich nach 1989 mit dem Fall der Mauer massiv verändert, der Wettbewerb ist spürbar global geworden. Unverändert jedoch ist Hermes als Teil der Otto Group der Auffassung, dass Markt und Moral zusammen gehören, dass gesellschaftlicher Frieden nur mit sozialer Absicherung einhergeht. Aus dieser Überzeugung heraus engagieren sich die Hermes Gesellschaften zuverlässig für Projekte, die sowohl lokal – beispielsweise rund um die Firmenzentrale in Hamburg – als auch global – an Standorten, an denen Hermes aktiv ist – ausgerichtet sind. Eine Auswahl:

Kooperation mit der Plan-Stiftung

Hermes arbeitet bereits langjährig mit der internationalen Kinderhilfsorganisation zusammen, die in Entwicklungsländern in Afrika, Asien und Lateinamerika aktiv ist. Im Jahr 2014 wurde die Zusammenarbeit intensiviert. Gemeinsames Projekt ist seitdem der Aufbau und Unterhalt einer Schule in Kenia, die Hermes über eine Laufzeit von 2 Jahren mit einer Zuwendung von 100.000 Euro unterstützt. In Kenia sind seit 2003 Schulbesuche kostenfrei, so dass die Nachfrage nach Einschulungen stetig wächst. Die bisherige Infrastruktur kann diesen Andrang allerdings nicht allein auffangen.

Ein Herz für Kinder

Bereits im sechsten Jahr unterstützt Hermes den Verein »Ein Herz für Kinder« e.V. Seit 2011 allerdings gibt es in der Vorweihnachtszeit eine spezielle Aktion: Egal, was privat mit Hermes versendet wird, von jedem Paket gehen zwei Cent an die Aktion Bild hilft »Ein Herz für Kinder«. Der Schwerpunkt dieser Förderung liegt auf Deutschland, denn auch hier leben Kinder in Not. Unterstützt werden Suppenküchen, Kindergärten, Schulen, Bildungs- und Betreuungsprogramme sowie Kliniken. Außerdem leistet der Verein Einzelhilfen für bedürftige oder in Not geratene Kinder. 2012, 2013 und erneut 2014 kamen auf diese Weise jeweils 140.000 Euro zusammen.

Deutsche Krebshilfe

Hermes ist seit 2013 offizieller Premium-Partner der Bundesliga. Diese Partnerschaft ist weithin sichtbar: Bei jedem Spiel, ob in der Bundesliga oder der 2. Bundesliga, auf der Hermes-gebrandeten Ballstele, auf den Schiedsrichtertafeln und vor allem mit dem Hermes-Logo auf jedem Spieler-Trikot. Zum 40. Geburtstag der Deutschen Krebshilfe räumte Hermes diesen medial bedeutsamen und werbewirksamen Platz und überlies ihn der Deutschen Krebshilfe, der 1974 von Dr. Mildred Scheel gegründeten Organisation, die Krebskrankheiten in all ihren Erscheinungsformen bekämpft. Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe, bezeichnete diese Geste als »unglaublich wichtig«: »Die Präsenz bei einem kompletten Bundesliga-Spieltag, den Millionen von Menschen im Fernsehen und in den Stadien verfolgen, ist für uns ein wertvolles Geschenk.«

Spenden für gute Zwecke

Freiwillige Zuwendungen besitzen bei Hermes eine lange Tradition. Über inhaltliche Kooperationen mit NGOs wie dem Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), dem »Freundeskreis Die Arche« e. V. oder der Plan-Stiftung hinaus werden diese Organisationen auch regelmäßig mit Spenden bedacht. So verzichtet Hermes etwa nach dem Motto »Spenden statt Schenken« seit einigen Jahren in der Weihnachtszeit auf Präsente an Mitarbeiter oder Geschäftspartner – stattdessen werden die dafür vorgesehenen Gelder an gemeinnützige Organisationen gespendet.

Nachhaltigkeitswochen – WE DO! 4 YOU

Die eigenen Mitarbeiter zu mehr Verantwortung anzuspornen, das ist das Ziel der Hermes Nachhaltigkeitswochen. 2013 zusammen mit der Otto Group ins Leben gerufen, ging es in der ersten Runde darum, in einem fest umrissenen Zeitraum Angebote zum Ausprobieren für die Umweltthemen Wasser, Energie, Mobilität und Abfall zu schaffen. Neben Ausstellungen zu den Themen gab es Beratung zu energieeffizienten Leuchtstoffmitteln oder Testmöglichkeiten von Pedelecs. Das Engagement hat sich ausgezahlt: Hermes wurde Hamburgs Luftgütepartner 2014.Im Folgejahr wurden zusätzlich Themen des sozialen Engagements integriert: Zahlreiche ehrenamtliche Organisationen stellten sich vor, auch eine Kleidertauschbörse wurde veranstaltet. Sie kam aber nicht nur den Kolleginnen und Kollegen zu Gute, aussortierte Kleidungsstücke und Schuhe wurden nach dem Motto »Platz schaffen mit Herz« portofrei zu einer Wertspende, die dort ankommt, wo sie gebraucht wird, etwa beim NABU oder der Welthungerhilfe. Das Schöne hierbei: Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit sich und ihre Ideen mit einzubringen. Die Hermes Nachhaltigkeitswochen sind eine Initiative unter dem Titel WE DO!