News-Archiv Januar - Juni 2017

News im Juni 2017

Passend zum Start der Outdoorsaison erweitert Hermes Hansecontrol seine Prüfleistungen im Bereich Hardlines. Ab sofort untersucht das Hamburger Institut die gesamte Produktpalette von In- und Outdoormöbeln, Haushaltsgeräten sowie Premiumartikeln. Neben Sofas, Sonnenliegen und Campingausstattungen werden auch stark reglementierte Waren wie Kinderschutzgitter oder Matratzen geprüft.

Mit dem breiten Spektrum akkreditierter Produktprüfungen kommt Hermes Hansecontrol den steigenden Anforderungen entgegen. Die Verbraucher erwarten zuverlässige, sichere und gesundheitsverträgliche Produkte; das spiegelt sich auch in zunehmend strengen gesetzlichen Vorgaben der Absatzmärkte wider. Für die verantwortlichen Unternehmen ist es daher wichtig, sich abzusichern, um Imageschäden und somit Wettbewerbsnachteile zu vermeiden. Chemische und physikalische Qualitätsprüfungen durch unabhängige Prüfinstitute stellen vor diesem Hintergrund eine gute Investition dar. Eine erfolgreiche Zertifizierung dient zudem als Entscheidungshilfe für Händler und ist für viele Endverbraucher ein wichtiges Kaufkriterium. Als erfahrener Partner der Konsumgüterindustrie bietet Hermes Hansecontrol seinen Kunden umfangreiches Wissen zu den aktuellen Marktanforderungen und rechtlichen Vorgaben. Neben dem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit können auch weitere Prüfzeichen wie das anerkannte hauseigene Prüfzeichen für „Gebrauchstauglichkeit“ oder „Schadstoffgeprüft“ vergeben werden.

Im Zuge der Erweiterung seines Prüf-Portfolios investiert Hansecontrol in modernste Technik. Künftig stehen den Spezialisten noch präzisere Geräte zur Verfügung, um die verschiedenen Prüfszenarien wie beispielsweise die Simulation von Dauerbelastung oder Witterungseinflüssen exakt abbilden zu können. Nicht weniger wichtig ist qualifiziertes Personal, deshalb wurde die Anzahl der Prüf-Spezialisten um knapp 30 Prozent aufgestockt.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 6124 bzw. schicken Sie uns eine E-Mail.

Der Organismus von Kindern reagiert besonders empfindlich auf Schadstoffe. Nicht alle Produkte, mit denen die Kleinsten in Berührung kommen, sind jedoch frei von gesundheitsgefährdenden Chemikalien. Beispiel Phenol: Der farblose, kristalline Stoff dient der Industrie insbesondere zur Herstellung von Kunststoffen. Er kann zum Beispiel in PVC oder kunstharzgebundenem Holz vorkommen oder als Konservierungsmittel in flüssigen Spielzeugmaterialien wie Seifenblasenflüssigkeiten und Tinten auf Wasserbasis eingesetzt werden. Phenol wirkt stark toxisch, verursacht Organschäden und steht im Verdacht, genetische Veränderungen hervorzurufen.

Um Kinder bestmöglich zu schützen, hat die Europäische Kommission die Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG geändert und die Grenzwerte für den Einsatz von Phenol in Spielzeugartikeln neu festgelegt. Laut Anhang II Anlage C der Richtlinie gelten künftig folgende Grenzwerte:

  • 5 mg/l (Migrationsgrenzwert) in polymeren Materialien entsprechend den Verfahren nach EN 71-10:2005 und EN 71-11:2005
  • 10 mg/kg (Gehaltsgrenzwert) als Konservierungsmittel entsprechend den Verfahren nach EN 71-10:2005 und EN 71-11:2005

Die Grenzwerte sind ab dem 4. November 2018 anzuwenden.

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Auf den Straßen sind neben „normalen“ pedalbetriebenen Fahrrädern immer mehr elektrisch unterstützte Räder unterwegs, außerdem Räder mit Anhängern, Lastenräder, dreirädrige Fahrräder, etc. Was genau aber ist eigentlich aus verkehrsrechtlicher Sicht ein Fahrrad? Und wie muss es zum Beispiel beleuchtungstechnisch ausgerüstet sein? Mit der Drucksache 771/16 hat der Bundesrat die „Zweiundfünfzigste Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften“ verabschiedet, in der Fragen rund um Fahrräder und Pedelecs beantwortet und zum Teil neu geregelt werden.

Zu den Kernpunkten zählen eine geänderte Beschreibung von Fahrrädern in § 63 sowie der komplett neu gefasste § 67 zu den lichttechnischen Einrichtungen an Fahrrädern. Unter anderem sind demnach Pedelecs, genauer Elektroräder mit einer Tretunterstützung bis 25 km/h und einer Motorleistung von maximal 250 W den herkömmlichen Fahrrädern rechtlich gleichgestellt. Wenn Energiequelle und Lichtanlage spannungsverträglich aufeinander abgestimmt sind, gibt es zudem keinerlei Nutzungseinschränkungen bei der Beleuchtung mehr. So sind Dynamo-, Batterie-, Akku- und spezielle E-Bike-Beleuchtungen gleichberechtigt. Fahrrad- und Elektrorad-Rücklichter dürfen mit einer Bremslichtfunktion ausgestattet sein, und bei mehrspurigen Fahrrädern bzw. Pedelecs dürfen fahrtrichtungsanzeigende Blinker verbaut werden. Im § 67a sind außerdem die lichttechnischen Einrichtungen an Fahrradanhängern geregelt.

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News im Mai 2017

Am 13. Juni dieses Jahres läuft die Übergangsfrist von der Radio & Telecommunications Terminal Equipment Richtlinie 1999/5/EG (R&TTE) aus – jetzt gilt es zwingend die Regelungen der Radio Equipment Directive 2014/53/EU (RED) zu beachten und anzuwenden.

Produkte, die das Funkspektrum nutzen, können künftig nur noch auf dem Markt bereit gestellt werden, wenn sie den Regeln der RED-Richtlinie entsprechen. Darunter fallen wie bisher aktive Funkprodukte wie zum Beispiel Bluetooth- und WiFi-Geräte oder auch Produkte, die im Frequenzband um 433 MHz senden und Daten übertragen. Darüber hinaus fallen auch reine Empfängerfunktionen – etwa Radio- und Fernsehempfänger – unter die RED.

Die Spezialisten von Hermes Hansecontrol unterstützen Sie gerne bei den notwendigen Produktprüfungen. Zudem bietet unser Seminar "Richtlinienkonformität von elektrischen Geräten" am 27. Juni 2017 in Hamburg einen guten Überblick über die aktuelle Gesetzeslage und geeignete Maßnahmen für die betroffenen Unternehmen.

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Kreide, Knete oder Kuscheltier – Spielzeugartikel dürfen die Gesundheit von Kindern nicht schädigen. Das ist unter anderem durch die EU-Spielzeugrichtlinie gesetzlich geregelt. Doch wo genau liegt die Grenze zwischen verträglich und gesundheitsschädlich? Für das Schwermetall Blei, das neurologische Entwicklungsstörungen bei Kindern verursachen kann, fordert die EU seit längerem strengere Grenzwerte. Am 27. März 2017 hat das „Council of the European Union“ nun die Senkung der Migrationsgrenzwerte für Blei in Spielzeug beschlossen.

Neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge sollte Spielzeug höchstens fünf Prozent zur täglichen Aufnahmemenge an Blei beitragen. Daraus ergeben sich die neuen Grenzwerte: Der migrierende Anteil von Blei aus trockenen, brüchigen, staubförmigen oder geschmeidigen Spielzeugmaterialien darf künftig maximal 2 Milligramm pro Kilogramm betragen, für Blei aus flüssigen oder haftenden Spielzeugmaterialien liegt der Grenzwert bei 0,5 mg/kg und für Blei aus abgeschabten Spielzeugmaterialien bei 23 mg/kg. Um sich rechtlich abzusichern, können Hersteller und Inverkehrbringer von Kinderspielzeug ihre Produkte im Hinblick auf die neuen Regelungen prüfen lassen. Bis zum 28. Oktober 2018 muss die Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden.

Die geänderten Grenzwerte im Überblick:

Element(mg/kg)
in trockenen, brüchigen, staubförmigen oder geschmeidigen Spielzeugmaterialien
(mg/kg)
in flüssigen oder haftenden Spielzeugmaterialien
(mg/kg)
in abgeschabten Spielzeugmaterialien
Blei2,00,523

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So praktisch Kordeln und Zugbänder an Kleidung auch sind – für Kinder können sie schnell zur Falle werden. Als Reaktion auf zahlreiche, teilweise sogar tödliche Unfälle hat der Gesetzgeber strenge Richtilinien erlassen. So regelt die Norm DIN EN 14682 den Einsatz von Kordeln und Bändern an Bekleidung für Kinder bis zum Alter von 14 Jahren. Seit März 2015 liegt die überarbeitete Version dieser Norm vor.

Hersteller und Inverkehrbringer von Kinderbekleidung sollten das Thema nicht unterschätzen. Produktverantwortliche jeder Fertigungsstufe können entsprechend der europäischen Produkt-sicherheits-Richtlinien rechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn ihre Artikel nicht den Sicherheitsanforderungen entsprechen und dadurch Unfälle verursacht werden. Für die Unternehmen kann es wettbewerbsentscheidend sein, sicher mit den bestehenden Normen umzugehen und die Vorgaben bereits bei der Produktgestaltung zu berücksichtigen. Auch Kleidungsstücke und Accessoires, die nicht in den Anwendungsbereich der Norm fallen, müssen auf ihr Gefahrenpotenzial hin geprüft und entsprechend behandelt werden.

In unserem Seminar "Sicherheit von Kinderbekleidung nach DIN EN 14682:2015-03" am 4. Juli 2017 in Hamburg erhalten Sie detaillierte Informationen zur Anwendung der Norm und konkrete Lösungsansätze für die Umsetzung. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich Fachwissen „aus erster Hand" anzueignen und somit effektiv Haftungsrisiken vorzubeugen. Das unabhängige Prüfinstitut Hansecontrol war als Mitglied im europäischen Normausschuss selbst aktiv an der Entwicklung und Überarbeitung der DIN EN 14682 beteiligt.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

News im April 2017

Unternehmen, die in der EU Elektrogeräte auf den Markt bringen, sind laut Gesetzgeber unter anderem verpflichtet, die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) sicherzustellen. Das heißt, andere Geräte sollten nicht durch ungewollte elektrische oder elektromagnetische Effekte gestört werden und umgekehrt. Die entsprechenden Schutzanforderungen bzw. Grenzwerte sind in einschlägigen Normen geregelt.

Im März 2017 ist nun ein neuer Entwurf für die nächste Revision der DIN EN 61000-3-2 erschienen. Sie befasst sich mit den Oberschwingungsströmen von Geräten, die zum Anschluss an ein öffentliches Niederspannungs-Stromversorgungsnetz vorgesehen sind. Erstmals sind darin auch für LED-Leuchten mit einer Wirkleistung zwischen 5 und 25 W spezifische Prüfungen vorgesehen. Bislang waren solche Oberschwingungsprüfungen für LED-Leuchten dieser Leistungsklasse nicht notwendig. Für Hersteller und Importeure ergeben sich daher neue Herausforderungen.

Voraussichtlich wird die Revision der Norm Ende dieses Jahres veröffentlicht. Hermes Hansecontrol kann die geforderten Messungen der Oberschwingungen durchführen und so die betroffenen Unternehmen dabei unterstützen, den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

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Waschmaschine, Fön oder Akkuschrauber – die Produktsicherheit elektrischer Geräte stand im EU-Binnenmarkt von Anfang an ganz oben auf der Agenda. Heute regeln verschiedene Richtlinien die Pflichten von Herstellern, Inverkehrbringern und Händlern. Ziele sind zum einen die Vermeidung von Störungen, Gesundheits- und Sicherheitsrisiken für den Anwender, zum anderen weniger Energieverbrauch und die Minimierung von Umweltbelastungen.

Die Wirtschaftsakteure stehen mehr und mehr in der Verantwortung – und müssen sich permanent mit neuen rechtlichen Vorgaben auseinandersetzen. So gilt es auch aktuell Neufassungen bzw. Änderungen bestehender EU-Richtlinien mit Umsetzungs-Vorgaben für 2016 und 2017 zu beachten.

Mit unserem Seminar "Richtlinienkonformität von elektrischen Geräten" am 27. Juni 2017 in Hamburg informieren wir Sie über die relevanten Richtlinien und Verordnungen, über grundlegende Anforderungen und Begrifflichkeiten im europäischen Binnenmarkt. Verschaffen Sie sich an nur einem Tag einen Überblick über Ihre Pflichten und erfahren Sie, wie sich mögliche Haftungsrisiken verringern lassen.

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News im März 2017

Die Europäische Union fordert von Herstellern und Importeuren, dass nur sichere Produkte auf den Markt gebracht werden. Regelmäßig entnehmen die zuständigen Überwachungsbehörden Stichproben aus dem Handel und überprüfen, ob Bedarfsgegenstände wie Spielzeuge oder Textilien den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Eine versiegelte Probe verbleibt dabei beim Händler. Wird das Produkt beanstandet, hat dieser das Recht, die amtliche Gegen- oder Zweitprobe untersuchen zu lassen und so möglicherweise die Beanstandungen der Behörden zu entkräften.

Die Prüfung der Gegenprobe unterliegt dabei strengen Vorschriften. So sind zwingend Fristen zu beachten; außerdem darf die Probe nur von einem zugelassenen Sachverständigen geöffnet werden. Unabhängige Prüfinstitute wie Hermes Hansecontrol bieten dabei ihre Unterstützung an. Der Hamburger Spezialist für Produktsicherheit ist für die Prüfung amtlicher Gegenproben zugelassen und erstellt bei Bedarf entsprechende Prüfgutachten bzw. Stellungnahmen zur Beanstandung durch das Amt. Das entlastet den Auftraggeber im Umgang mit den Behörden und verschafft ihm mehr Rechtssicherheit im Bezug auf die gesetzlichen Anforderungen.

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Im August 2016 hat die EU-Kommission die lange angekündigte Änderung der Kunststoff-Verordnung (EU) Nr. 10/2011 veröffentlicht. Zum Teil neu geregelt wird damit auch die Migrationsprüfung von Materialien und Gegenständen aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Ein Thema, das Hermes Hansecontrol und seine Kunden direkt betrifft.

So wurden etwa die Vorgaben für Lebensmittelsimulanzien geändert. Um festzustellen, ob bestimmte Substanzen beispielsweise von einer Verpackung auf ein Lebensmittel übergehen, kommen diese Simulanzien nach genau definierten Kriterien zum Einsatz. Für die Kategorie „Fetthaltige Lebensmittel“ wurde bislang pflanzliches Öl verwendet – bezeichnet als Lebensmittelsimulanz D2. Gemäß Anhang Abschnitt 3.2 der neuen Verordnung können statt Öl nun die beiden Ersatzsimulanzien Isooctan und 95-prozentiges Ethanol zur Migrationsprüfung verwendet werden. Hermes Hansecontrol hat diese Änderung bereits im September 2016 umgesetzt.

Verschärfte Regeln gelten künftig für die Prüfung von Mehrweggegenständen: So reicht es ab Mitte September 2017 nicht mehr aus, dass die Gesamtmigration unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert liegt. Hinzu kommt die Anforderung, dass die Gesamtmigration in der zweiten Prüfung niedriger ist als in der ersten und in der dritten Prüfung niedriger als in der zweiten. Die erforderlichen neuen Abläufe wird Hermes Hansecontrol voraussichtlich ab Juli dieses Jahres integrieren.

Ab dem 14. September 2018 müssen zudem neue Grenzwerte für die spezifische Migration von Metallen aus Kunststoffen beachtet werden. Unter anderem wird der Migrationsgrenzwert für Zink bei Materialien mit Lebensmittelkontakt auf 5 mg/kg Lebensmittel geändert; Aluminium wird in Anhang II mit einem spezifischen Migrationsgrenzwert von 1 mg/kg Lebensmittel ergänzt. In unseren Prüflabors wollen wir diese neuen Regelungen bereits mit einem Jahr Vorlaufzeit ab September 2017 berücksichtigen.

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Transparenz ist Pflicht: Laut Gesetzgeber müssen Hersteller, Importeure und Händler von Textilien und Schuhen heute Auskunft darüber geben können, ob ihre Produkte den rechtlichen Anforderungen entsprechen – zum Beispiel im Hinblick auf Schadstoffe. Ziel ist es, den Verbraucherschutz zu verbessern und die Sicherheit der Konsumenten zu gewährleisten.

Doch im Gegensatz zu Verarbeitungsmängeln oder Farbfehlern kann weder der Händler noch der Verbraucher auf den ersten Blick erkennen, ob „die Chemie stimmt“. Welche Schadstoffe möglicherweise in der Bluse oder im Sportschuh stecken, ist auch in den wenigsten Fällen allein am Geruch zu erkennen. Klarheit bringt erst eine chemische Prüfung des Produkts.

Am 22. Juni 2017 bieten wir zu diesem Thema unser Seminar „Wenn die Chemie nicht stimmt - Schuhe und Textilien" in Hamburg an. Wir informieren Sie über die relevanten Anforderungen an Textilien und Schuhe im europäischen Binnenmarkt und geben Ihnen Lösungsansätze für die Umsetzung in der betrieblichen Praxis an die Hand. Unsere Anforderungsprofile etwa stellen dieses Wissen in komprimierter Form bereit und unterstützen Sie dabei, kostspielige Fehler zu vermeiden.

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News im Februar 2017

Die europäische Chemikalienverordnung REACh verpflichtet Hersteller und Importeure zur Registrierung von Chemikalien und verbietet oder beschränkt die Verwendung „besonders besorgniserregender Stoffe“. Dazu zählen unter anderem Chemikalien, die nur schwer abbaubar sind, sich über die Nahrungsaufnahme im Organismus anreichern oder schon in geringen Mengen giftig sind. Genau das trifft für das weit verbreitete Flammschutzmittel Decabromdiphenylether (DecaBDE) zu. Als Additiv wird DecaBDE insbesondere in der Kunststoff- und Textilindustrie genutzt. Es findet sich aber auch in Klebstoffen, Dichtmassen, Beschichtungen und Druckfarben.

Die Verwendung von DecaBDE wird von zahlreichen Umwelt- und Verbraucherverbänden kritisiert und ist beispielsweise in Norwegen bereits beschränkt. Im Februar 2017 wurde die REACh-Verordnung (EG) 1907/2006 nun entsprechend ergänzt. Nach einer zweijährigen Übergangsfrist gelten demnach ab März 2019 neue Anforderungen: DecaBDE darf dann als Stoff weder hergestellt noch in Verkehr gebracht werden. Des Weiteren darf DecaBDE weder als Bestandteil eines anderen Stoffs noch als Gemisch oder als Erzeugnis bzw. als Teil eines Erzeugnisses in Konzentrationen von mehr als 0,1 Gewichtsprozent verwendet oder in Verkehr gebracht werden.

Ausgenommen von den neuen Beschränkungen sind Elektro- und Elektronikgeräte, die unter die Richtlinie 2011/65/EU fallen. Dort ist das Inverkehrbringen von Geräten, die polybromierte Diphenylether (PBDE) in einer Konzentration von mehr als 0,1 Gewichtsprozent enthalten, bereits geregelt. Weitere Ausnahmen und Übergangsfristen gelten für die Produktion von Luft-, Kraftfahrzeugen und Maschinen.

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Jeans haben ihren festen Platz auf den Laufstegen der Haute Couture in Paris ebenso wie in den Arbeitervierteln Europas oder auf den Märkten Afrikas. Ein Kleidungsstück, dass immer wieder neu erfunden wird und für viele Menschen ganz selbstverständlich zum Alltag gehört. Heute stellt die Jeans-Produktion eine eigene Sparte in der Modewirtschaft dar – und auch die Herstellung erfordert spezialisiertes Know-how.

Unser "Textiltraining Spezial Denim/Jeans" am 27. April 2017 in Hamburg verdeutlicht, was die Jeans so einzigartig macht, was seit jeher gleich geblieben ist und welche technischen Möglichkeiten heute verfügbar sind. Sie erwerben Kenntnisse über alle erforderlichen Produktionsschritte von der Rohstoffgewinnung über die Faden- und Flächenerzeugung bis zur Färbung und zum Finish. Qualitäts- und Ökologieaspekte werden im Zusammenhang mit den einzelnen Stufen der Produktion betrachtet. Auf dieser Grundlage können Sie künftig die richtigen Entscheidungen in der Produktentwicklung und im Einkauf treffen.

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News im Januar 2017

Im Januar 2017 gibt es keine News.


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