News

Anforderungen an die Sicherheit von Bedarfsgegenständen und Produkten unterliegen einem ständigen Wandel bedingt durch fortschreitende wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung durch den Gesetzgeber. Hermes Hansecontrol informiert Sie aktuell und zuverlässig über Neuigkeiten. Hier finden Sie auch aktuelle Informationen zu Projekten von Hermes Hansecontrol.

Nachrichten im Oktober 2015

Für besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) in Erzeugnissen sieht die europäische Chemikalienverordnung REACh weitreichende Informations- und Meldepflichten vor. Sobald ein Erzeugnis mehr als 0,1 Massenprozent eines Stoffs enthält, der aufgrund seiner krebserzeugenden, erbgutverändernden, fortpflanzungsgefährdenden sowie gleichermaßen besorgniserregenden Eigenschaften, z.B. auf das Hormonsystem wirkend, als besonders gefährlich für Umwelt und Gesundheit gilt, müssen Produzenten oder Importeure die Europäische Chemikalienagentur ECHA unterrichten. Außerdem ist jeder Lieferant zur Auskunft gegenüber Abnehmern und Verbrauchern verpflichtet. Bislang galt die Grenze von 0,1 Massenprozent für zusammengesetzte Erzeugnisse wie etwa Computer, Fahrräder oder Schuhe. Darin stecken jedoch häufig eigenständige Teilerzeugnisse – zum Beispiel das Gehäuse des Computers, der Fahrradgriff oder die Schuhsohle. Wie der Begriff „Erzeugnis“ vor diesem Hintergrund auszulegen ist, hat der Europäische Gerichtshof am 10. September 2015 entschieden.

Nach dem aktuellen Urteil des EuGH fällt jedes Erzeugnis, das Bestandteil eines zusammengesetzten Artikels ist, unter die Unterrichtungs- und Informationspflicht laut Artikel 33 der REACh Verordnung, wenn es einen besonders besorgniserregenden Stoff in einer Konzentration von über 0,1 Massenprozent enthält. Der EuGH folgt damit der Einschätzung Deutschlands und fünf weiterer Länder und bestätigt das Prinzip „Einmal ein Erzeugnis – immer ein Erzeugnis“. Künftig ist also der Importeur eines Fahrrads auch als Importeur des darin verbauten Fahrradgriffs anzusehen und muss dafür sorgen, dass er die entsprechenden Informationen von seinen Lieferanten erhält. Die Unterrichtungspflicht gegenüber den Abnehmern und den Verbrauchern des Erzeugnisses ist dabei nicht auf Produzenten und Importeure beschränkt, sondern gilt für jeden Akteur der Lieferkette, der ein Erzeugnis Dritten bereitstellt. Insgesamt werden die Informationsrechte für Unternehmen und Verbraucher mit diesem Urteil gestärkt.

Unklar bleibt bislang der Umgang mit zusammengesetzten Erzeugnissen, die nicht ohne „Zerstörung“ in die Einzelerzeugnisse zerlegt werden können. Hier soll im Einzelfall entschieden werden, ob sich die Menge eines Kandidatenstoffs auf die zum Beispiel verschweißten oder gelöteten Einzelerzeugnisse bezieht oder ob in diesem Fall auch das zusammengesetzte Erzeugnis als Basis dienen kann. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat nunmehr am 30.09. angekündigt, die entsprechenden „Leitlinien zu Anforderungen für Stoffe in Erzeugnissen“ zeitnah vor dem Hintergrund des Urteils zu überarbeiten und neue Beispiele im Einklang mit den neuen Anforderungen als Hilfestellung zu veröffentlichen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 73 10 bzw. E-Mail customer-service@hansecontrol.com.

Seminarempfehlung:

Welche Verpflichtungen sich aus der neuen Rechtslage für die verschiedenen Akteure der Wertschöpfungskette ergeben, erläutern wir Ihnen in unserem Seminar „Das EuGH-Urteil zu Erzeugnissen und die Konsequenzen für Wirtschaftsakteure“. Sie erhalten einen Überblick über die Anforderungen aus der REACh-Verordnung und erfahren, welche Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und -bereitstellung indiziert sind. Aufgrund der großen Nachfrage ist der erste Seminartermin bereits ausgebucht. Hermes Hansecontrol bietet daher einen zweiten Termin am 20. November 2015 an. Alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserer Website. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter +49(0)40 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail an seminaranmeldung@hansecontrol.com schicken.

Metallerzeugnisse, die unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommen, dürfen laut Chemikalienverordnung REACh nicht mehr als 0,5 µg Nickel pro cm2 und Woche abgeben. Für Piercings, die in durchstochene Körperteile eingeführt werden, gilt sogar ein Grenzwert von 0,2 µg/cm2/Woche. Das entsprechende Prüfverfahren zur Bestimmung der Nickelabgabe ist in der EU-Norm EN 1811 geregelt. Mit der jetzt veröffentlichten Neufassung EN 1811:2011 + A1:2015 ergeben sich wichtige Änderungen bei der Interpretation der Prüfergebnisse.

Mit Blick auf bestehende Unsicherheiten bei der Messung – die Varianz des Verfahrens liegt bei 46 Prozent – können bei einem Grenzwert von 0,5 µg/cm2/Woche künftig alle Messwerte bis 0,88 µg/cm2/Woche noch als „pass“ angesehen werden, sind also konform zu den Anforderungen aus der REACh-Verordnung. Bei einem Grenzwert von 0,2 µg/cm2/Woche bestehen die Erzeugnisse den Test de facto bis zu einem Messwert von 0,35 µg/cm2/Woche. Die Bewertungskategorie „nicht eindeutig“ entfällt mit der neuen Regelung. In der Praxis führt dies zu einer Lockerung der Grenzwerte – im Vergleich zur bisherigen Norm können höhere Werte als akzeptabel bewertet werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass bei Messwerten unterhalb 0,88 µg Nickel /cm²/Woche bzw. 0,35 µg Nickel /cm²/Woche der jeweilige Grenzwert als formal eingehalten gilt.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 73 10 bzw. E-Mail customer-service@hansecontrol.com.

Für Unternehmen der Konsumgüterindustrie wird es immer wichtiger, Kompetenzen im Bereich der Qualitätssicherung aufzubauen. Speziell für (angehende) Fach- und Führungskräfte in Unternehmen bietet Hermes Hansecontrol auch 2016 die zertifizierte Weiterbildung zum/zur Qualitätsmanager/inauf Hochschulniveau an. Die Maßnahme findet in Kooperation mit der Netzwerkorganisation EB Cert statt, dem operativen Träger der Bildungsinitiative University/Further Education (UFE). Sie ist gemäß des Hamburgischen Bildungsurlaubsgesetzes (HmbBUG) als berufliche Weiterbildung anerkannt, so dass Arbeitnehmer hierfür ihren Anspruch auf Bildungsurlaub geltend machen können.

Die Weiterbildung beinhaltet die Module Betriebswirtschaft (QM) und Qualitätsmanagement. Mit dem neu erworbenen Know-how sind die Teilnehmer in der Lage, Verbesserungspotenziale im Unternehmen zu erkennen, Prozesse zu optimieren, Qualitätszertifizierungen und Audits vorzubereiten sowie Evaluationen durchzuführen. Auch beruflich qualifizierte Personen ohne klassische Hochschulzugangsberechtigung können an dieser Weiterbildung teilnehmen. Die beiden Kompaktkurse bieten wir vom 11. bis 15. April 2016 (Betriebswirtschaft/QM) und vom 23. bis 28. Mai 2016 (Qualitätsmanagement) in Hamburg an.

Alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserer Website. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter +49(0)40 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail an seminaranmeldung@hansecontrol.com schicken.

Jedes 10. Fahrrad, das derzeit in Deutschland verkauft wird, ist ein Pedelec – Tendenz steigend! Betrachtet man den Einsatzzweck, gehören Pedelecs in die Produktgruppe der Fahrräder. Rechtlich gesehen fallen sie jedoch aufgrund der Motorisierung unter die Maschinenrichtlinie. Darüber hinaus gibt es für Pedelecs weitere gesetzliche und normative Grundlagen, die auch im Hinblick auf die CE-Konformität beachtet und berücksichtigt werden müssen.

In unserem Seminar "Pedelecs - Fahrrad oder Maschine? - gesetzliche Produktanforderungen" am 18. November 2015 in Hamburg, erörtern wir die gesetzlichen Anforderungen und Ihre Pflichten und geben Ihnen wichtige Tipps für die Umsetzung in der Praxis.

Alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserer Website. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter +49(0)40 300 33 73 - 1330 anrufen oder uns eine E-Mail an seminaranmeldung@hansecontrol.com schicken.

Nachrichten im September 2015

Hersteller, Importeure und Händler von Spielwaren müssen sich einmal mehr auf veränderte rechtliche Regelungen einstellen: Ab dem 21. Dezember 2015 gelten neue Grenzwerte für Bisphenol A sowie Weichmacher mit flammhemmenden Eigenschaften – die Chemikalien TCEP, TCPP und TDCP. Auf entsprechende Anpassungen der Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG haben sich die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedsstaaten geeinigt.

Bisphenol A (BPA) steht im Verdacht, dauerhafte Schädigungen des Nerven- und Hormonsystems zu verursachen. Es wird zur Herstellung von Polycarbonat-Kunststoffen verwendet und findet sich beispielsweise in Babyschnullern und -flaschen oder Spielzeug. Nachdem BPA in Babyfläschchen schon vor Jahren verboten wurde, wird der Migrationswert in Spielwaren für Kinder unter 36 Monaten ab Dezember auf 0,1 Milligramm pro Liter reduziert. Auch die als Flammschutzmittel eingesetzte Chemikalie TCEP sowie die verwandten Stoffe TCPP und TDCP, die in Spielzeugen als Weichmacher zum Einsatz kommen, bergen erhebliche Gesundheitsrisiken. Aus diesem Grund werden die zulässigen Werte in Spielzeug ab dem 21. Dezember 2015 auf die Nachweisgrenze von fünf Milligramm pro Kilogramm festgelegt. Mit seinen Laboren in Asien und Europa kann Hermes Hansecontrol Ihre Produkte nun auch auf TCEP, TCPP und TDCP testen. Darüber hinaus bieten wir umfassende Qualitätsprüfungen und Risikobewertungen von Spielwaren an. So unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihrer Verantwortung gegenüber den Verbrauchern – insbesondere Kindern – gerecht zu werden und Warenrückrufe zu vermeiden.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 73 10 bzw. E-Mail customer-service@hansecontrol.com.

Hersteller, die elektrische oder elektronische Produkte auf internationalen Märkten vertreiben wollen, kommen um das CB-Schema nicht herum. Auf Initiative der IECEE (International Electrotechnical Commission for Electrical Equipment) wurde das multilaterale Abkommen installiert, um die internationale Zulassung von Produkten zu erleichtern. Hermes Hansecontrol Hamburg ist bereits seit September 2014 als IECEE-Zertifizierungsstelle (National Certify Body, NCB) und CB-Testlabor (CBTL) benannt. Im Juli 2015 wurde nun auch Hermes Hansecontrol Shanghai als CB-Testlabor (CBTL) anerkannt.

Die umfangreiche Anerkennung bezieht sich auf das Prüfen von Haushaltsprodukten, Leuchten, Bürogeräten, Transformatoren, Werkzeugen und Audio- bzw. Videoprodukten. Details können Kunden unter www.iecee.org nachsehen. Der CBTL-Status ist ein Meilenstein für Hermes Hansecontrol Shanghai, um Kunden den erfolgreichen Zugang zum chinesischen Markt zu ermöglichen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 61 24 bzw. E-Mail info@hansecontrol.com.

Atmungsaktive Funktionsbekleidung zeichnet sich unter anderem durch die Fähigkeit aus, Wasserdampf entweichen zu lassen. In seinem textilphysikalischen Labor prüft Hermes Hansecontrol die Wasserdampfdurchlässigkeit von Textilien nach den weltweit führenden Standards, dem amerikanischen ASTM E 96 und dem japanischen JIS L 1099 (Methode A1 und A2). Daneben bieten die Hamburger Experten weitere textilphysikalische Untersuchungen für Funktionstextilien an und investieren laufend in modernste Prüftechnologie. So steht jetzt zusätzlich ein Gerät zur Prüfung des Wasserdampfdurchgangswiderstands nach DIN EN ISO 11092 und des Wärmedurchgangswiderstands für Funktionstextilien bereit.

Zum Spektrum der Prüfleistungen gehören darüber hinaus z.B. die Schweißleitfähigkeit, die Wasserdichtigkeit (Wassersäule) oder auch der Spray-Test (Lotus-Effekt). Nicht zuletzt prüft Hermes Hansecontrol auch die Luftdurchlässigkeit nach internationalen Standards.

Schnell, zuverlässig, effektiv: Als eines der ersten Labore in Europa bietet Hermes Hansecontrol die Prüfungen auch im Express-Service an. Innerhalb von 24 Stunden liegen die Ergebnisse beim Kunden vor. Im Rahmen des normalen Service garantiert das Unternehmen eine Bearbeitungszeit von drei Tagen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 73 10 bzw. E-Mail customer-service@hansecontrol.com.

Am 18. September 2015 um 15 Uhr erfolgte der Anpfiff: In Nürnberg startete das erste Fußballmatch der Spielwarenbranche. Auf dem Platz standen sich Teams aus Handel und Industrie gegenüber – wie im Wirtschaftsleben geht es bei den „Toy Soccers“ um die richtige Taktik, sportlichen Ehrgeiz und Fair Play, aber auch um das Kennenlernen und den Spaß an gemeinsamen Aktionen. Mit der Veranstaltung will der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie e.V. (DVSI) Bewegung in die Beziehungen zwischen Handel und Industrie bringen; gleichzeitig werben die Toy Soccers für ein frisches, sportliches Image der gesamten Spielwarenbranche in der Öffentlichkeit.

Die Idee entstand bei einem „Hermes Kabinengespräch“, das Hermes als offizieller Premium-Partner der Bundesliga 2014 beim 1. FC Nürnberg veranstaltet hat. Hermes Hansecontrol, DVSI-Fördermitglied und langjähriger Partner der Spielwarenbranche, übernimmt bei den Toy Soccers die Position des Sponsors – und ist auch auf dem Platz als „unabhängiges Prüfinstitut“ vertreten: Christian Gerling von Hermes Hansecontrol leitete die erste Partie als Schiedsrichter.

Beim Auftaktspiel soll es natürlich nicht bleiben. Die Toy Soccers kicken künftig regelmäßig – entsprechende Kontakte zu möglichen Gegnern wie dem Verband der Chemischen Industrie (VDI) und dem Bundesverband Sportartikelindustrie (BSI) wurden bereits geknüpft. Für die Saison 2016 haben sich die Toy Soccers zudem für ein Freundschaftsspiel gegen den FC Bundestag beworben.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 73 10 bzw. E-Mail customer-service@hansecontrol.com.

Produktwarnungen und Produktrückrufe werden in der Öffentlichkeit äußerst kritisch wahrgenommen; gleichzeitig müssen Produktverantwortliche mit einer deutlich verstärkten Überwachung durch die Behörden rechnen. Dies stellt hohe Anforderungen an alle Akteure der Lieferkette. Die Unternehmen stehen vor der Herausforderung, von ihren Produkten ausgehende Risiken richtig einzuschätzen, die juristischen Aspekte im Blick zu behalten und sich im Rahmen ihrer ökonomisch vertretbaren Handlungsmöglichkeiten abzusichern. Entscheidend für die Erfüllung der Vorgaben und für die Vermeidung von Rückrufen sind ausgereifte, leistungsfähige und geprüfte Produkte. Nachvollziehbare Prozesse und ein effektives Lieferantenmanagement werden von allen beteiligten Wirtschaftsakteuren erwartet und sind unverzichtbar.

In unserem Seminar „Produktsicherheitsgesetz, CE-Konformitätsbewertung und Warenabsicherung in der betrieblichen Praxis“ am 29. Oktober 2015 in Hamburg informieren wir Sie über die relevanten Gesetze, grundlegende Anforderungen und Begrifflichkeiten im europäischen Binnenmarkt sowie Lösungen für die Umsetzung in der betrieblichen Praxis.

Alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserer Website. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail an seminaranmeldung@hansecontrol.com schicken.

Nachrichten im August 2015

Ein Thema, das die Konsumgüterhersteller bewegt: „Produktsicherheit – Ansprüche, Grenzen und realistische Machbarkeit“ lautete der Titel eines Symposiums, zu dem Hermes Hansecontrol am 22. Juni 2015 nach Hamburg eingeladen hatte. Die Resonanz war äußerst positiv. Mehr als 70 Branchenvertreter diskutierten mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über aktuelle Fragestellungen rund um die Sicherheit von Produkten und die Verantwortung der Unternehmen.

Wie wichtig ein effektives Qualitäts- und Sicherheitsmanagement ist, zeigt auch ein Blick auf die Zahlen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 2.435 gefährliche Produkte im europäischen Schnellwarnsystem RAPEX gelistet – mehr als je zuvor. Betroffen waren 650 Spielzeugartikel und 530 Artikel aus dem Bereich Textil/Bekleidung/Mode. Wie lassen sich solche RAPEX-Einträge vermeiden, die für die Hersteller wirtschaftliche Einbußen, Imageschäden und auch rechtliche Konsequenzen bedeuten können? Geeignete Strategien stellte Dr. Arun Kapoor, Rechtsanwalt der internationalen Kanzlei Noerr LLP, auf dem Hermes Hansecontrol-Symposium in Hamburg vor. Helmut Heming vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Niedersachsen erläuterte, wie die Marktüberwachung der Behörde funktioniert und welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind. Sebastian Jockusch informierte über seine Erfahrungen als Abteilungsleiter für Produktsicherheit der Bettenwelt GmbH & Co. KG. Und Ralf Arnold Walter, verantwortlich für den Bereich Product Risk Assessment bei Hermes Hansecontrol, referierte über effektive Maßnahmen für mehr Sicherheit in der Produktentwicklung.

Die erfolgreiche Veranstaltung ist für Hermes Hansecontrol ein Ansporn, Kunden und interessierten Unternehmen auch weiterhin eine solche Plattform für den Know-how-Transfer zu bieten. In regelmäßigen Abständen möchten wir Sie künftig einladen, im Rahmen hochkarätiger Symposien aktuelle Fragestellungen rund um die Qualitätssicherung von Konsumgütern zu diskutieren.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service. Telefon: +49(0)40 300 33 73 - 73 10, E-Mail: customer-service@hansecontrol.com.

Blei zählt zu den giftigen Schwermetallen – insbesondere für Kinder stellen bereits geringe Mengen eine Gesundheitsgefährdung dar. Nehmen etwa Kleinkinder wiederholt Gegenstände in den Mund, die Blei oder Bleiverbindungen enthalten, kann dies unter anderem die kognitive Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und zu schweren neurologischen Entwicklungsstörungen führen. Mit der EU-Verordnung 2015/628 wurden die Regelungen für die Beschränkung von Blei deshalb jetzt im Rahmen von REACh verschärft. Demnach dürfen Erzeugnisse, die bei „normaler oder vernünftigerweise vorhersehbarer“ Verwendung von Kindern in den Mund genommen werden könnten, nicht mehr als 500 mg/kg Blei enthalten. Die Beschränkung betrifft Konsumgüter, die in einer Dimension kleiner als 5 cm sind oder ablösbare bzw. hervorstehende Teile in dieser Größe haben. Sie gilt für Erzeugnisse, die ab 01. Juni 2016 in Verkehr gebracht werden.

Betroffen von der neuen Regelung sind zahlreiche Produkte wie etwa Bekleidung, Haushaltsgegenstände oder Sportartikel. Es gelten jedoch auch zahlreiche Ausnahmen: So gilt der Grenzwert von 500 mg/kg Blei nicht, wenn nachzuweisen ist, dass nicht mehr als 0,05 μg/cm2 Blei pro Stunde von dem Material abgeben werden. Bei einer Beschichtung muss diese nachweislich für einen Zeitraum von zwei Jahren beständig sein. Ausgenommen sind zudem unter anderem Kristallglas, Schlüssel und Schlösser, Musikinstrumente sowie Erzeugnisse, bei denen der Bleigehalt oder die Migration bereits durch andere Richtlinien oder Verordnungen geregelt sind. Dazu zählen etwa Spielzeuge, Schmuck, Elektrogeräte, Verpackungen und Produkte im Lebensmittelkontakt.

Hersteller und Inverkehrbringer sollten frühzeitig sicherstellen, dass ihre Produkte den neuen gesetzlichen Regelungen im Bezug auf Blei entsprechen. Hermes Hansecontrol unterstützt Sie dabei mit kompetenter Beratung und umfassenden Prüfdienstleistungen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 73 10 bzw. E-Mail customer-service@hansecontrol.com.

Lebenslanges Lernen sichert Zukunftschancen – das gilt für einzelne Mitarbeiter genauso wie für die Entwicklung von Unternehmen. Hermes Hansecontrol möchte seine Kunden dabei unterstützen, aktuelles Know-how im Bereich der Qualitätssicherung zu erwerben und sich damit erfolgreich für die Herausforderungen des Wettbewerbs zu rüsten. In Kooperation mit der Netzwerkorganisation EB Cert, dem operativen Träger der Bildungsinitiative University/Further Education (UFE), bieten wir in diesem Jahr erstmals einen zertifizierten Kurs zum Qualitätsmanager an. Seit Juni ist Hermes Hansecontrol als Testing Center für die international anerkannten Hochschul-Zertifikatskurse inklusive Prüfungen zugelassen.

Die Weiterbildung wurde speziell für (angehende) Fach- und Führungskräfte in Unternehmen konzipiert. In zwei Modulen werden zum einen Kenntnisse in Betriebswirtschaft (QM) vermittelt, zum anderen erhalten die Teilnehmer eine umfassende Einführung in prozessorientiertes Qualitätsmanagement. So erwerben sie die notwendigen Kenntnisse, um Verbesserungspotenziale im Unternehmen zu erkennen, Prozesse zu optimieren und Zertifizierungen zum Beispiel nach ISO 9001 vorzubereiten. Nach erfolgreichem Abschluss der international standardisierten Zertifikatsprüfungen in beiden Modulen wird das Zertifikat „Qualitätsmanager/-in (Univ.)“ verliehen. Die Kurse sind zertifiziert durch die FIBAA, eine der führenden internationalen Agenturen zur Qualitätssicherung im Hochschulwesen; pro Kurs können bis zu sechs Hochschul-Credits (ECTS) angerechnet werden. Ein weiterer Vorteil für die Teilnehmer: Die Weiterbildung lässt sich gut in den Berufsalltag integrieren. Die beiden Module umfassen je 180 Stunden, Präsenzpflicht besteht jedoch nur an fünf bzw. sechs aufeinanderfolgenden Tagen. Die ersten beiden Kompaktkurse von Hermes Hansecontrol finden vom 12. bis 16. Oktober 2015 (Betriebswirtschaft/QM) und vom 23. bis 28. November 2015 (Qualitätsmanagement) in Hamburg statt.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unsere Seminarabteilung unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 13 30 bzw. E-Mail seminaranmeldung@hansecontrol.com.

Zeitlich und räumlich flexibel, individuell und kosteneffizient: Online-Trainings bieten zahlreiche Vorteile – vor allem für Unternehmen, die zeitnah Mitarbeiter in verschiedenen Regionen und Aufgabenbereichen schulen wollen. Kunden von Hermes Hansecontrol können künftig ganz nach Bedarf von dieser Form der Weiterbildung profitieren. In Kooperation mit dem Beratungsunternehmen NimkarTek bieten wir spezielle Lernmodule für die gesamte Supply Chain in den Bereichen Textil, Bekleidung, Leder und Schuhe an, die Sie zu jeder Zeit an jedem Ort über das Internet abrufen können.

Über die von NimkarTek entwickelte E-Learning-Plattform "NOTES" www.nimkartek.com/online-training erhalten Sie Zugang zu aktuellem branchenspezifischen Know-how. Die Inhalte wurden von führenden Experten aus Industrie und Wissenschaft entwickelt und umfassen alle Stufen der Lieferkette. Zurzeit sind Trainingsmodule in fünf Kategorien verfügbar, die individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden können und zum Teil auch in chinesischer Sprache angeboten werden. Unter anderem vermitteln die Kurse Kenntnisse zum Umgang mit der Liste eingeschränkt nutzbarer Substanzen (Restricted Substances List, RSL) sowie zu den darin aufgeführten Chemikalien, zum Beispiel APEOs sowie zu Arbeitssicherheit, Compliance und gesetzlichen Vorgaben. Alle Module basieren auf einer interaktiven Methodik und lassen sich dem Zeitplan des jeweiligen Nutzer individuell anpassen.

Die Online-Trainings können ab sofort über Hermes Hansecontrol gebucht werden. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 7310 bzw. E-Mail customer-service@hansecontrol.com.

Die Anforderungen an die Kennzeichnung von Textilien, Lederwaren und Schuhen sind komplex und in der Praxis nicht immer einfach zu realisieren. Um wettbewerbsrechtliche Auseinandersetzungen und Maßnahmen durch die Marktaufsicht zu vermeiden, ist eine korrekte Produktkennzeichnung unumgänglich.

In unserem Seminar "Produktkennzeichnung von Textilien, Schuhen und Lederwaren" am 16. und 17. September 2015 in Hamburg erhalten Sie einen detaillierten Überblick über die gesetzlichen Grundlagen zur Kennzeichnung von textilen Produkten. Anhand von praktischen Beispielen lernen Sie die Anforderungen der Kennzeichnungsverordnung und deren korrekte Umsetzung kennen. Nutzen Sie außerdem die Gelegenheit, sich auszutauschen und Antworten auf Ihre Fragen aus der täglichen Praxis zu erhalten.

Alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserer Website. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter +49(0)40 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail anseminaranmeldung@hansecontrol.com schicken.

Die Sicherheit elektrischer Geräte war eines der ersten Produktsicherheits-Themen im Binnenmarkt der Europäischen Union. Heute regeln verschiedene Richtlinien die Pflichten von Herstellern und Inverkehrbringern. Ziele sind die Vermeidung von Störungen, Gesundheits- und Sicherheitsrisiken für den Anwender sowie die Minimierung von Umweltbelastungen und Energieverbrauch. 2016 treten verschiedene Neufassungen bzw. Änderungen bestehender EU-Richtlinien mit neuen Anforderungen und mehr Verantwortung für die Wirtschaftsakteure in Kraft.

In unseren Seminaren "Neuerungen in der Richtlinienkonformität elektrischer Geräte" am 17. September und 3. November 2015 in Hamburg informieren wir Sie über die relevanten Richtlinien und Verordnungen sowie grundlegende Anforderungen und Begrifflichkeiten im europäischen Binnenmarkt. Verschaffen Sie sich an nur einem Tag einen Überblick über Ihre Pflichten und sinnvolle Maßnahmen, durch die Sie sich vor Haftungsrisiken schützen können.

Alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserer Website. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter +49(0)40 300 33 73 - 1330 anrufen oder uns eine E-Mail an seminaranmeldung@hansecontrol.com schicken.

Nachrichten im Juli 2015

Chlorierte Paraffine (CP) finden sich in vielen Verbraucherprodukten. Unter anderem dienen sie als Weichmacher für Kunststoffe oder Beschichtungen, als Fettungsmittel für Leder oder als Flammschutzmittel für Kunststoffe, Gummi, Papier und Textilien. Das Problem: Seit Januar 2013 sind Verbraucherprodukte, die kurzkettige chlorierte Paraffine (SCCP – short chain chlorinated paraffins) enthalten, in der EU nicht mehr zulässig. Die Umsetzung der EU-Verordnung 850/2004, kurz POP-Verordnung, wirft in der Praxis jedoch Fragen auf. Zum einen ist die chemische Analytik chlorierter Paraffine sehr anspruchsvoll. Zum anderen sind in der POP-Verordnung weder exakte Grenzwerte für SCCP in Verbraucherprodukten noch einheitliche Messmethoden definiert.

Derzeit existiert am Markt eine Vielzahl unterschiedlicher analytischer Methoden für die Bestimmung chlorierter Paraffine. Da die Ergebnisse der Labore sehr stark von den verwendeten Messgeräten und weiteren methodischen Details abhängen, ist die Vergleichbarkeit aktuell nicht zufriedenstellend. Zur Bestimmung von SCCP in Leder existiert zwar ein Normentwurf (DIN EN ISO 18219), der auf der Gaschromatografie (GC) mit massenspektrometrischem Detektor (MS) und negativer chemischer Ionisierung (NCI) basiert. Dieser Normentwurf wird jedoch in Fachkreisen kritisch bewertet, da die beschriebene Analytik – kurz GC/MS/NCI – relativ fehleranfällig ist. Es handelt sich um eine reine Konventionsmethode mit dem Ziel, die Ergebnisse unterschiedlicher Labore besser vergleichen zu können.

Zusätzlich zu dieser Analytik bietet Hermes Hansecontrol Hamburg deshalb eine eigene Hausmethode an. Dabei setzen die Prüfer auf Flüssigchromatografie (HPLC) mit einem speziellen massenspektrometrischen Detektor (TOF – time of flight Massenspektrometer) sowie eine spezielle Ionisierungstechnik (APCI – athmospheric pressure chemical ionistaion). Diese LC/TOF-Methode ist deutlich weniger fehleranfällig als die GC/MS/NCI-Methode und dürfte derzeit eine der sichersten am Markt sein, um chlorierte Paraffine möglichst korrekt zu bestimmen.

Je nach Zielsetzung können Unternehmen von beiden Varianten profitieren: Steht die Vergleichbarkeit der Ergebnisse in unterschiedlichen Laboren im Vordergrund, eignet sich die GC/MS/NCI-Methode zur Bestimmung chlorierter Paraffine. Sollte dagegen eine möglichst exakte Bestimmung der chlorierten Paraffine das Hauptziel sein, empfiehlt es sich, mit der Hermes Hansecontrol-Hausmethode (LC/TOF) zu messen.

Eine ausführliche Fachinformation zu diesem Thema folgt. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service. Telefon: +49(0) 40 300 33 73 - 73 10, E-Mail: customer-service@hansecontrol.com.

Spielzeug, Sportartikel oder Werkzeuggriffe: Gummi- und kunststoffhaltige Produkte dürfen in Zukunft nur noch minimale Spuren Polyzyklischer Aromatischer Kohlenwasserstoffe – kurz PAK – enthalten. Ab dem 27. Dezember 2015 gelten laut EU-Verordnung 1907/2006 (REACh) neue Grenzwerte. Produkte mit einem Gehalt von mehr als 1 mg/kg eines der acht krebserregenden PAK sind ab diesem Zeitpunkt verboten, Babyartikel dürfen einen Anteil von 0,5 mg/kg nicht überschreiten.

Zum Hintergrund: Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe sind natürliche Bestandteile von Kohle und Erdöl. Sie bilden sich, wenn die fossilen Rohstoffe unvollständig verbrennen und werden in der Industrie vor allem als Weichmacher und zur Schwarzfärbung von Gummi und elastischen Kunststoffen eingesetzt.

Für Produkte, die das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“ tragen, sind die neuen PAK-Grenzwerte bereits ab 1. Juli 2015 verbindlich. Dies sieht die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) in ihrer neuen GS-Spezifikation vor. Für Hersteller bedeutet dies akuten Handlungsbedarf: Um Wettbewerbsnachteile und Sanktionen zu vermeiden, müssen sie zügig sicherstellen, dass ihre Erzeugnisse den neuen gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Als unabhängiges Prüfinstitut und verantwortungsbewusster Partner unterstützt Hermes Hansecontrol seine Kunden bei dieser Aufgabe. Bereits seit 2009 besitzt die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft Hermes Hansecontrol-Cert die Zulassung der ZLS als autorisierte GS-Prüfstelle. Unternehmen, die das freiwillige Qualitäts-Zeichen bereits nutzen, können durch eine erneute Prüfung feststellen, ob ihre Produkte alle aktuellen Grenzwerte für PAK einhalten – und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen, um ihr Sortiment auf den neuesten Stand der Gesetzgebung zu bringen. Auch für Produkte ohne GS-Zeichen lohnt sich die frühzeitige Prüfung durch unabhängige Experten. Denn ab Ende des Jahres wird die Einhaltung der verschärften REACh-Vorgaben allgemein Pflicht.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer (040) 300 33 73 - 73 10 bzw. E-Mail customer-service@hansecontrol.com.

Kinder verdienen besonderen Schutz, das gilt auch im Hinblick auf mögliche Risiken beim Umgang mit Produkten. Im Rahmen der behördlichen Marktüberwachung nehmen die Prüfer deshalb insbesondere Spielzeug ins Visier – und stellen regelmäßig Verstöße gegen die Spielzeug-Richtlinie fest. Die wöchentlich erscheinende RAPEX-Liste dokumentiert eindrucksvoll die Vielzahl der Produktrückrufe. Auch in der Öffentlichkeit ist das Thema präsent: Immer wieder berichten Verbrauchermagazine über potenzielle Risiken und beeinflussen dadurch die Marktanforderungen.

Was müssen Hersteller vor diesem Hintergrund beachten? In unserem Seminar „Produktsicherheit von Spielzeug“ am 8. September 2015 informieren wir Sie über die Sicherheitsanforderungen an Spielzeug, Ihre Pflichten sowie sinnvolle Maßnahmen, mit denen Sie sich vor Haftungsrisiken schützen können. Sie erhalten eine Übersicht der reglementierten Schadstoffe und der möglicherweise belasteten Materialien und profitieren von konkreten Empfehlungen auf der Basis unserer Prüferfahrung. Nutzen Sie außerdem die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und mit den Experten Fragen aus Ihrer täglichen Praxis zu diskutieren.

Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail an seminaranmeldung@hansecontrol.com schicken.

Nachrichten im Mai 2015

Strümpfe sollen sich leicht anziehen lassen, keine Falten bilden oder drücken und nicht rutschen. Das gilt sowohl für Socken, Kniestrümpfe und Füßlinge als auch für Overknees, Leggings, Strumpfhosen und Feinstrumpfhosen. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Strumpfwaren sind deshalb die Passform und das Maß. Sie beeinflussen entscheidend das Tragegefühl und den Komfort. Für ihre Beurteilung sind viel Erfahrung und technische Kenntnisse aus der Strumpfbranche erforderlich. Um die Passform zu bestimmen, zieht ein Proband den Strumpf an. Der Prüfer bewertet dann anhand eines Kriterienkatalogs den Sitz der Strumpfware. Die Probanden haben Körpermaße nach der AIF Vorhaben Nr. 14993 BG Juli 2009 und die jeweils vom Auftraggeber vorgegebene Schuhgröße.

Bei der Maßüberprüfung wird dagegen das sogenannte Tisch- und/oder Dehnmaß der Ware ermittelt. Beim Tischmaß bestimmt der Prüfer die Länge und Weite des auf einer ebenen Fläche flach ausgelegten Musters. Das Dehnmaß wiederum wird mit einem speziellen Prüfgerät – dem Stretchtester – erfasst. Obwohl die Untersuchungen auch einzeln erfolgen können, ist für eine umfassende Beurteilung der Strumpfware die Kombination aus Passform- und Maßüberprüfung ratsam. Diese sollten vor und nach der Wäsche (nach Care Label) durchgeführt werden. Nach erfolgter Prüfung erhält der Auftraggeber einen Bericht zur Passform, zu den Maßen und der Verarbeitung der Ware.

Sinnvoll ist es zudem, nicht erst die Fertigware, sondern bereits Muster in der Produktentwicklung und während der Herstellung zu überprüfen, um eventuelle Abweichungen im Vorfeld zu erkennen und Reklamationen vorzubeugen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer (040) 300 33 73 - 73 10 bzw. E-Mailcustomer-service@hansecontrol.com.

Rechnungen, Auftragsunterlagen und Buchungsbelege rauben im Büro über viele Jahre Unmengen an Platz. Besonders nach der Erstellung des Jahresabschlusses stellt sich jedes Jahr aufs Neue die Frage, wohin mit den erledigten Akten? Die Bürofläche ist teuer, der Keller voll oder vielleicht durch Feuchtigkeit nicht für die Lagerung von Akten geeignet. Eine einfache Erweiterung der Aktenschränke bietet der neue Abhol-, Lager- und Lieferservice Send&Store der Hermes Gruppe.

Während das Auslagern von Akten aufgrund von Kosten oder Mindestmengen bislang großen Unternehmen vorbehalten war, ermöglicht Send&Store die einfache Lagerung auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Send&Store holt die Kartons oder stabilen Plastikboxen deutschlandweit ohne Mindestmenge vor Ort ab und lagert sie in einem modernen Sicherheitslager am Hermes-Standort Hamburg ein. Das Lager wird rund um die Uhr professionell überwacht und erfüllt alle Anforderungen des Datenschutzes. Der Inhalt der Aufbewahrungsbehälter ist versichert. Bei Bedarf können alle oder einzelne Boxen zurück ins Büro geordert werden. Es gibt keine Mindestlaufzeit. Sowohl die Einlagerung also auch die Rücklieferung lassen sich online unter www.sendandstore.de beauftragen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Frau Kira Grimm unter der Telefonnummer 040-226 162 830 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

So praktisch Kordeln und Zugbänder an Kleidung auch sind, für Kinder können sie schnell zur Falle werden. Als Reaktion auf zahlreiche, teilweise sogar tödliche Unfälle, wurden mit der Norm DIN EN 14682 Richtlinien für den Einsatz von Kordeln und Bändern an Bekleidung für Kinder bis zum Alter von 14 Jahren erlassen. Seit März 2015 liegt die deutsche Version der überarbeiteten Norm vor.

Ein sicherer Umgang mit der Norm und die Umsetzung in der Produktgestaltung sind unerlässlich. Produktverantwortliche jeder Fertigungsstufe können entsprechend des deutschen Produktsicherheitsgesetzes rechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn ihre Artikel nicht den Sicherheitsanforderungen entsprechen und hierdurch Unfälle verursacht werden.

Hermes Hansecontrol war als Mitglied im europäischen Normausschuss aktiv an der Entwicklung und der Überarbeitung der DIN EN 14682 beteiligt. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich wichtiges Fachwissen „aus erster Hand" anzueignen.

Am 30. Juni 2015 informieren wir Sie in unserem Seminar Sicherheit von Kinderbekleidung nach DIN EN 14682:2015-03 detailliert über die Inhalte und Neuerungen der Norm.

Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail senden an seminaranmeldung@hansecontrol.com.

Nachrichten im März 2015

Hermes Hansecontrol Shanghai unterstützt dank seiner neu erworbenen „China Metrology Accreditation“ (CMA) Hersteller, Verkäufer und Importeure künftig noch besser bei ihren Aktivitäten auf dem chinesischen Markt. Seit November vergangenen Jahres ist das Unternehmen anerkannte Prüfstelle für Konsumgüter, die in China produziert oder dorthin importiert werden. Somit profitieren Hersteller nun davon, möglichst zeit- und kostenoptimiert zuverlässige und sichere Produkte auf den chinesischen Markt bringen zu können.

Die CMA berechtigt Hermes Hansecontrol Shanghai, rechtlich verbindliche Produktprüfungen und Konformitätsbescheinigungen gemäß dem „Metrology Law of the People’s Republic of China“ vorzunehmen. Die Produktpalette reicht von Textilien, Leder und Schuhen über Spielwaren, Haushaltsgeräte, Informationstechnologie und Leuchtmittel bis hin zu Elektrowerkzeug, Audio- und Videogeräten sowie Transformatoren. Hermes Hansecontrol Shanghai führt für diese Warengruppen nun chemische, textil-physikalische und elektrische Tests nach chinesischem Standard durch.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer (040) 300 33 73 - 73 10 bzw. per E-Mail an customer-service@hansecontrol.com.

Die neunteilige Normenreihe DIN EN ISO 4210 zählt zu den wichtigsten aus dem Bereich Fahrrad und Fahrrad-Zubehör. Sie legt seit Januar 2015 entsprechende sicherheitstechnische Anforderungen fest. Die neue internationale Norm wurde aufgrund weltweiter Nachfrage entwickelt, um eine einheitliche und umfassende Standardisierung zu gewährleisten.

Die Normenreihe bindet nun mehrere unterschiedliche Fahrradtypen und deren Bauteile ein. Zuvor waren Sicherheitsanforderungen und Prüfverfahren in den separaten Europäischen Normen für die Fahrradtypen City- und Trekking-Fahrrad (DIN EN 14764), Mountainbike (DIN EN 14766) und Rennrad (DIN EN 14781) gültig. Im Rahmen der Übergangsregelung gelten diese noch bis zum 31. Juli 2015. Neu eingeführt wird in der Normenreihe DIN EN ISO 4210 die Kategorie Jugendräder, welche eine maximale Sattelhöhe zwischen 635 und 750 mm aufweisen müssen.

Die neue Normenreihe betrifft Jugendfahrräder, City- und Trekkingfahrräder, sowie Gelände-, Renn- und Klappfahrräder. Ausgenommen sind spezialisierte Fahrradtypen wie Lastenfahrräder für Gewerbetreibende, Liegefahrräder, Tandems und Fahrräder, die für Trickfahrten oder Kunstsprungfiguren ausgelegt und ausgerüstet sind. Geprüft werden Festigkeit und Haltbarkeit der einzelnen Teile und des Fahrrads als Ganzes. Hinsichtlich der Sicherheitsanforderungen stellt die neue Norm keine grundlegende Änderung dar. Lediglich einige Prüfverfahren und Anforderungen wurden angepasst. Insbesondere sei hier auf die erweiterten Anforderungen an die Bedienungsanleitung hingewiesen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer (040) 300 33 73 - 73 10 bzw. per E-Mail an customer-service@hansecontrol.com.

Die europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) hat den sogenannten „sicheren Grenzwert“ für die Substanz Bisphenol A (BPA) gesenkt. In einem neuen Gutachten hat sie den Wert für tolerierbare tägliche Aufnahmemengen (TDI) von 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag auf vier herabgesetzt. Dieser Wert ist jedoch nur vorläufig, da in den USA derzeit noch weitere Studien zu Gesundheitsrisiken durch BPA durchgeführt werden. Gleichzeitig stuft sie die Wahrscheinlichkeit, dass BPA einen bestimmten gesundheitlichen Effekt hervorruft, als sehr schwach ein. Die Verbraucher nehmen demnach deutlich weniger BPA auf als die Menge, die als gesundheitlich bedenklich gilt.

BPA kommt in zahlreichen Lebensmittelverpackungen wie Plastikflaschen, Konserven- und Getränkedosen vor, aber auch in Plastikgeschirr, Kochutensilien oder in Kassenbons aus Thermopapier. Der Weichmacher wird seit Jahren als gesundheitsschädlich kritisiert. In Deutschland und in der Europäischen Union untersagt daher die Verordnung (EU) Nr. 10/2011 ihren Einsatz in Babyflaschen. Gleichzeitig regelt sie die Grenzwerte für BPA. Ob der von der EFSA neu festgelegte TDI oder andere Maßnahmen in der entsprechenden EU-Verordnung umgesetzt werden, entscheiden die nationalen Gesetzgeber. Umwelt- und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie die Deutsche Umwelthilfe oder der BUND fordern nach wie vor ein generelles Verbot der Chemikalie in Lebensmittelverpackungen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer (040) 300 33 73 - 73 10 bzw. per E-Mail an customer-service@hansecontrol.com.

Jedes zehnte Fahrrad, das derzeit in Deutschland verkauft wird, ist ein Pedelec – Tendenz steigend. Betrachtet man den Einsatzzweck, gehören Pedelecs in die Produktgruppe der Fahrräder. Rechtlich gesehen fallen sie jedoch aufgrund der Motorisierung unter die Maschinenrichtlinie. Darüber hinaus gibt es für Pedelecs weitere gesetzliche und normative Grundlagen, die auch im Hinblick auf die CE-Konformität beachtet und berücksichtigt werden müssen.

Verschaffen Sie sich in unserem Seminar Pedelecs im Fokus der Marktaufsicht am 15. April 2015 in Hamburg einen Überblick über Ihre Pflichten und sinnvolle Maßnahmen, durch die Sie sich vor Haftungsrisiken schützen können. Nehmen Sie wertvolle Tipps für die praktische Umsetzung mit und nutzen Sie darüber hinaus die Gelegenheit, sich auszutauschen und Antworten auf Ihre Fragen zu bekommen.

Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter 040-300 33 73 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail an seminaranmeldung@hansecontrol.com schicken.

Nachrichten im Februar 2015

Nitrosamine sind kritische Substanzen und stehen in Verdacht, Krebs auszulösen. Sie können sich bei der Herstellung von Bedarfsgegenständen aus Kautschuk oder Latex wie beispielsweise Schnullern, Flaschensaugern oder Luftballons bilden. Deshalb wurden in der Europäischen Union sowohl für Nitrosamine als auch für die nitrosierbaren Vorläufersubstanzen Migrationsgrenzwerte in der Bedarfsgegenstände-Verordnung festgelegt.

Nitrosamine und nitrosierbare Amine entstehen in der Regel während der Vulkanisation aus bestimmten Vulkanisationsbeschleunigern bzw. während des Produktionsprozesses aus bestimmten aminhaltigen Additiven. Allerdings kann eine Umwandlung auch im Anschluss an die Produktion erfolgen. Die für die Nitrosierung erforderlichen Stickoxide sind nämlich auch in der Luft und im menschlichen Speichel enthalten. Daher ist es bei Artikeln für Kleinkinder wie Spielzeug und Spielzeugteilen aus Elastomeren sowie Fingermalfarben wichtig, bereits den Produktionsprozess zu überwachen, und die fertigen Produkte sowohl auf Nitrosamine als auch auf N-nitrosierbare Stoffe untersuchen zu lassen.

Geprüft wird nach den Normen DIN EN 12868 (für Flaschen und Beruhigungssauger aus Elastomeren oder Gummi bzw. Natur- oder Synthetikkautschuk) sowie DIN EN 71-12 (für Spielzeuge aus Elastomeren für die Verwendung durch Kinder unter drei Jahren sowie für Spielzeuge aus Elastomeren, die in den Mund genommen werden). Unter die Spielzeugnorm fallen insbesondere Luftballons aus Natur- oder Synthesekautschuk und Beißringe.

Die Entwicklung der erforderlichen Prüfmethoden ist sehr aufwändig und erfordert eine Spezialanalytik, die nur wenige Prüflabore überhaupt leisten können. Hermes Hansecontrol hat entsprechende Prüfmethoden im eigenen Labor neu entwickelt und hochmoderne Messgeräte angeschafft, die sowohl Nitrosamine als auch die N-nitrosierbaren Stoffe erfassen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer (040) 300 33 73 - 73 10 bzw. per E-Mail an customer-service@hansecontrol.com.

Die Europäische Union plant, die Verwendung von vier Weichmachern zu beschränken. Ein veröffentlichter Richtlinienentwurf sieht vor, für den Einsatz der Phthalate DEHP, BBP, DBP und DIBP in Elektro- und Elektronikgeräten erstmalig einen Grenzwert festzulegen. Die geplante Mengenbegrenzung für die vier Weichmacher beträgt jeweils 0,1 Gewichtprozent und soll ab dem 22. Juli 2019 gelten. Für medizinische Geräte sowie Überwachungs- und Kontrollinstrumente ist eine Übergangszeit bis zum 22. Juli 2021 vorgesehen.

Dazu soll die Richtlinie 2011/65/EU – auch RoHS (Restriction of Hazardous Substances) genannt – erweitert werden. Sie umfasst unter Anhang II bislang die Stoffe Blei, Quecksilber, Cadmium, Chrom VI, Polybromierte Biphenyle (PBB) und Polybromierte Diphenylether (PBDE). Artikel 6 (1) regelt, dass diese Auflistung regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf zu erweitern bzw. zu ändern ist. Aufgrund ihrer fortpflanzungsgefährdenden Wirkung sollen jetzt die Weichmacher DEHP, BBP, DBP und DIBP in dieser Auflistung ergänzt werden.

Der Richtlinienentwurf hat keine Auswirkungen auf die bestehende Regelung für die Weichmacher DEHP, BBP und DBP in Spielzeugen mit elektrischer und elektronischer Ausrüstung (EEE Spielzeuge). Diese fallen weiterhin unter Anhang XVII (Eintrag 51) der Europäischen Chemikalienverordnung REACh. Grund ist, dass der strengere Grenzwert bei diesen Kinderprodukten (die Höchstkonzentration von 0,1 Gewichtprozent gilt für die Summe der drei Phthalate) beibehalten werden soll.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer (040) 300 33 73 - 73 10 bzw. per E-Mail an customer-service@hansecontrol.com.

Um dem gesteigerten Qualitätsbewusstsein der Verbraucher gerade im Hinblick auf Kinder Rechnung zu tragen und Image- und Reputationsverlusten aufgrund von Produktrückrufen entgegenzuwirken, reichen die gesetzlichen Standards heute nicht mehr aus. Was können Sie als Hersteller oder Importeur mit Herstellerverantwortung tun, um mögliche Risiken bereits im Vorfeld auszuschalten?

Hermes Hansecontrol verfügt über langjährige Erfahrung, wie sich insbesondere bei Produkten mit Relevanz für Kinder potenzielle Risiken bereits während der Produktentwicklung minimieren und dadurch spätere Rückrufe vermeiden lassen. Die Gefahrenanalyse über die Sicherung der normativen Produktanforderungen hinaus – das Product Risk Assessment – bietet hier den zielführenden Lösungsansatz für alle Konsumgüter.

In unserem Seminar Product Risk Assessment am 17. März 2015 in Hamburg erfahren Sie, wie Sie schon während der Produktentwicklung mittels Vorab-Analyseverfahren das Design und die Funktionalität von Konsumgütern prüfen. Sie erhalten Einblick in die systematische Vorgehensweise zur Identifizierung von Gefahrenpotenzial oder Sicherheitslücken im Gebrauch des Produktes.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an unsere Seminarabteilung unter der Telefonnummer (040) 300 33 73 - 73 10 bzw. E-Mail seminaranmeldung@hansecontrol.com.

Nachrichten im Januar 2015

Hermes Hansecontrol hat auf der Hong Kong Toys & Games Fair seine Prüfleistungen vorgestellt. Die Ausstellung in der chinesischen Metropole ist die wichtigste Spielwarenmesse für den asiatischen Markt. Die Experten von Hermes Hansecontrol informierten Hersteller, Händler und Importeure über die erforderlichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards beim Export von Spielwaren beispielsweise nach Europa oder in die USA. Dazu zählen auch die speziellen Anforderungen an rechtskonforme Gebrauchsanleitungen und die korrekte Warenkennzeichnung. Darüber hinaus erteilten die Experten Auskunft über die Neuerungen der europäischen Normen EN 71-1 sowie EN 62115. Mit Niederlassungen in Dongguan, Hong Kong und Shanghai ist Hermes Hansecontrol im wichtigsten internationalen Produktions- und Exportmarkt von Spielwaren vertreten und testet die Ware direkt vor Ort noch vor dem Versand nach Europa.

Bei Fragen zur Qualitätssicherung von Spielzeug können Sie sich gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer (040) 300 33 73 - 73 10 bzw. E-Mail customer-service@hansecontrol.com wenden.

Borussia Dortmund und Hermes Hansecontrol setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort: Das Unternehmen für Qualitätssicherung und der Fußball-Bundesligist haben den Vertrag über ihre Zusammenarbeit verlängert. Als „Offizieller Prüfpartner“ nehmen die Experten bereits seit dem 1. Juli 2013 BVB-Fanartikel wie Taschen, Schals, Bettwäsche, Schmuck oder Tassen unter die Lupe. „Für den BVB hat die Sicherheit der Fanartikel stets oberste Priorität. Das sind wir unseren Fans einfach schuldig. Dank der Prüfung durch die Hermes Hansecontrol Group können sie sich jederzeit auf unsere Produkte verlassen“, sagt Matthias Zerber, Geschäftsführer der BVB Merchandising GmbH.

Borussia Dortmund lässt die Fanartikel nach deutlich strengeren Kriterien prüfen, als der gesetzliche Standard vorsieht. Hermes Hansecontrol testet die Produkte des BVB sowohl in seinem Hamburger Labor als auch an seinen Auslandsstandorten. Mithilfe von chemischen Analysen testen die Prüfer die Produkte auf verbotene Schadstoffe. Darüber hinaus gewährleisten textilphysikalische Untersuchungen die Qualität der Artikel.

Entsprechend geprüfte Artikel, die zusätzlich von Hermes Hansecontrol zertifiziert wurden, erhalten das Prüfzeichen „Sicherer Fanartikel“ und sind im BVB-Katalog mit dem Firmenlogo sowie im Webshop mit dem Prüfzeichen gekennzeichnet. Weitere Informationen sind anhand der Identifikationsnummer in der Zertifikatsdatenbank einsehbar.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum Thema Fan-, Werbe oder Merchandisingartikel gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unseren Customer-Service unter der Telefonnummer (040) 300 33 73 - 73 10 bzw. E-Mail customer-service@hansecontrol.com.

Im Reitsport müssen Funktionstextilien hohe Ansprüche erfüllen: Sie sollen ästhetisch sein, das Temperaturmanagement des Reiters sowie des Pferds unterstützen, einen hohen Tragekomfort bieten und zugleich strapazierfähig sein.

Technisch anspruchsvolle Materialien, kombiniert mit speziellen Veredelungsverfahren, verbinden diese Funktionen und Anforderungen sinnvoll miteinander und bieten einen Mehrwert für Mensch und Tier. Berücksichtigt werden müssen hierbei zahlreiche Gesetze, Richtlinien und Verordnungen im Hinblick auf Verbraucherschutz, wie z. B. gesundheitsgefährdende Chemikalien.

Im Rahmen unseres Seminars „Produktanforderungen an Funktionstextilien für Pferd und Reiter“ am Dienstag, 14. April 2015, in Hamburg stellen wir die wichtigsten Funktionen vor und vermitteln Ihnen die relevanten textiltechnologischen Grundlagen. Textilphysikalische Messverfahren und Kenngrößen für die Beurteilung der Funktionen werden ebenso betrachtet wie grundlegende Anforderungen aus dem Produktsicherheitsgesetz.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen.

Neue gesetzliche Regelungen, veränderte Prüfanforderungen und kritische Verbraucher: 2015 stehen Hersteller, Händler und Importeure zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Damit Sie optimal auf die dynamischen Anforderungen vorbereitet sind, bietet Ihnen Hermes Hansecontrol auch im laufenden Jahr in praxisorientierten Seminaren wichtige Informationen rund um Ihre Handelswaren an. Neben fundierten Informationen zeigen wir Ihnen Lösungsansätze auf, wie Sie den vielfältigen Anforderungen gerecht werden, Sicherheit in Ihrer täglichen Arbeit erlangen und Konflikte vermeiden.

Informationen zu unseren Seminaren im 1. Halbjahr 2015 finden Sie hier.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an unsere Seminarabteilung unter der Telefonnummer (040) 300 33 73 - 73 10 bzw. E-Mail seminaranmeldung@hansecontrol.com.

News-Archiv von Hermes Hansecontrol

Hermes Hansecontrol News-Archiv

Hier finden Sie unsere News aus früheren Jahren.

zu den Archiven
Umfassendes Consulting zur Qualitätssicherung

Consulting

Der Bedarf an Consulting zur Qualitätssicherung nimmt durch die wachsende Komplexität der Anforderungen stetig zu. Wir unterstützen Sie hierbei mit einem umfassenden Portfolio.

weiter
Produktprüfungen für eine hohe Produktsicherheit

Produktprüfung

Unsere Produktprüfung berücksichtigt gesetzliche, normative und Ihre individuellen Anforderungen, damit Ihr Produkt erfolgreich in den Markt eingeführt werden kann.

weiter

Prüfinstitut Hansecontrol GmbH

Schleidenstrasse 1
22083 Hamburg
Germany
Kontakt Newsletter