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Anforderungen an die Sicherheit von Bedarfsgegenständen und Produkten unterliegen einem ständigen Wandel bedingt durch fortschreitende wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung durch den Gesetzgeber. Hermes Hansecontrol informiert Sie aktuell und zuverlässig über Neuigkeiten. Hier finden Sie auch aktuelle Informationen zu Projekten von Hermes Hansecontrol.

News im Juli 2017

In der Kandidatenliste der besonders besorgniserregenden Stoffe (Substances of Very High Concern – SVHC) hat Perfluoroctansäure (PFOA) einen festen Platz. Die Chemikalie wird als bioakkumulierbar, toxisch und krebserregend eingestuft. Unter anderem kommt PFOA in Feuerlöschschäumen und schmutz- oder wasserabweisenden Textilien zum Einsatz. Um das Gesundheitsrisiko und mögliche Umweltschäden zu minimieren, wurde bereits im Oktober 2014 ein Grenzwert von 2 ppb (parts per billion) für die Konzentration von PFOA in anderen Stoffen, Gemischen und Erzeugnissen vorgeschlagen.

Der EU-Kommission geht dies jedoch nicht weit genug. Der Anhang der REACh-Verordnung wurde daher entsprechend durch die VO (EU) 2017/1000 vom 13. Juni 2017 geändert – mit weitreichenden Konsequenzen für die Konsumgüterindustrie. Nach dem 4. Juni 2020 darf PFOA danach weder hergestellt noch in Verkehr gebracht werden. Das gilt auch für Perfluoroctansäure als Bestandteil eines anderen Stoffs, als Gemisch, als Erzeugnis in einer Konzentration von PFOA und ihrer Salze, die gleich oder höher als 25 ppb ist, oder einer Konzentration gleich oder höher 1.000 ppb für eine PFOA-Vorläuferverbindung. Unternehmen, die auf Nummer sicher gehen wollen, können ihre Produkte beim unabhängigen Prüfinstitut Hansecontrol auf PFOA untersuchen lassen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 7310 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Wenn es um die Sicherheit von Kindern geht, sind Verbraucher und Kontrollbehörden besonders kritisch. Dass die behördliche Marktüberwachung diese Produktgruppe im Visier hat, spiegelt sich nicht zuletzt im RAPEX-Schnellwarnsystem der EU. Die größte Anzahl an Warnmeldungen (26 %) entfiel auch im Jahr 2016 wieder auf Spielzeugartikel; etliche Produkte mussten aufgrund von Sicherheitsmängeln vom Markt genommen werden. Auch die Medien berichten regelmäßig über potenzielle Risiken.

Für Hersteller und Inverkehrbringer von Spielzeugartikeln ist es vor diesem Hintergrund unerlässlich, die aktuellen gesetzlichen Vorgaben und Marktanforderungen zu kennen und sich darauf einzustellen. In unserem Seminar Produktsicherheit von Spielzeug am 7. September 2017 in Hamburg erhalten Sie einen Überblick über die Sicherheitsanforderungen für Spielzeugartikel, Ihre Pflichten und sinnvolle Maßnahmen, mit denen Sie sich vor Haftungsrisiken schützen können.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

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