News im Mai 2017

Am 13. Juni dieses Jahres läuft die Übergangsfrist von der Radio & Telecommunications Terminal Equipment Richtlinie 1999/5/EG (R&TTE) aus – jetzt gilt es zwingend die Regelungen der Radio Equipment Directive 2014/53/EU (RED) zu beachten und anzuwenden.

Produkte, die das Funkspektrum nutzen, können künftig nur noch auf dem Markt bereit gestellt werden, wenn sie den Regeln der RED-Richtlinie entsprechen. Darunter fallen wie bisher aktive Funkprodukte wie zum Beispiel Bluetooth- und WiFi-Geräte oder auch Produkte, die im Frequenzband um 433 MHz senden und Daten übertragen. Darüber hinaus fallen auch reine Empfängerfunktionen – etwa Radio- und Fernsehempfänger – unter die RED.

Die Spezialisten von Hermes Hansecontrol unterstützen Sie gerne bei den notwendigen Produktprüfungen. Zudem bietet unser Seminar "Richtlinienkonformität von elektrischen Geräten" am 27. Juni 2017 in Hamburg einen guten Überblick über die aktuelle Gesetzeslage und geeignete Maßnahmen für die betroffenen Unternehmen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49 (0)40 300 33 73 61 24 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Kreide, Knete oder Kuscheltier – Spielzeugartikel dürfen die Gesundheit von Kindern nicht schädigen. Das ist unter anderem durch die EU-Spielzeugrichtlinie gesetzlich geregelt. Doch wo genau liegt die Grenze zwischen verträglich und gesundheitsschädlich? Für das Schwermetall Blei, das neurologische Entwicklungsstörungen bei Kindern verursachen kann, fordert die EU seit längerem strengere Grenzwerte. Am 27. März 2017 hat das „Council of the European Union“ nun die Senkung der Migrationsgrenzwerte für Blei in Spielzeug beschlossen.

Neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge sollte Spielzeug höchstens fünf Prozent zur täglichen Aufnahmemenge an Blei beitragen. Daraus ergeben sich die neuen Grenzwerte: Der migrierende Anteil von Blei aus trockenen, brüchigen, staubförmigen oder geschmeidigen Spielzeugmaterialien darf künftig maximal 2 Milligramm pro Kilogramm betragen, für Blei aus flüssigen oder haftenden Spielzeugmaterialien liegt der Grenzwert bei 0,5 mg/kg und für Blei aus abgeschabten Spielzeugmaterialien bei 23 mg/kg. Um sich rechtlich abzusichern, können Hersteller und Inverkehrbringer von Kinderspielzeug ihre Produkte im Hinblick auf die neuen Regelungen prüfen lassen. Bis zum 28. Oktober 2018 muss die Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden.

Die geänderten Grenzwerte im Überblick:

Element(mg/kg)
in trockenen, brüchigen, staubförmigen oder geschmeidigen Spielzeugmaterialien
(mg/kg)
in flüssigen oder haftenden Spielzeugmaterialien
(mg/kg)
in abgeschabten Spielzeugmaterialien
Blei2,00,523

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49 (0)40 300 33 73 61 24 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

So praktisch Kordeln und Zugbänder an Kleidung auch sind – für Kinder können sie schnell zur Falle werden. Als Reaktion auf zahlreiche, teilweise sogar tödliche Unfälle hat der Gesetzgeber strenge Richtilinien erlassen. So regelt die Norm DIN EN 14682 den Einsatz von Kordeln und Bändern an Bekleidung für Kinder bis zum Alter von 14 Jahren. Seit März 2015 liegt die überarbeitete Version dieser Norm vor.

Hersteller und Inverkehrbringer von Kinderbekleidung sollten das Thema nicht unterschätzen. Produktverantwortliche jeder Fertigungsstufe können entsprechend der europäischen Produkt-sicherheits-Richtlinien rechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn ihre Artikel nicht den Sicherheitsanforderungen entsprechen und dadurch Unfälle verursacht werden. Für die Unternehmen kann es wettbewerbsentscheidend sein, sicher mit den bestehenden Normen umzugehen und die Vorgaben bereits bei der Produktgestaltung zu berücksichtigen. Auch Kleidungsstücke und Accessoires, die nicht in den Anwendungsbereich der Norm fallen, müssen auf ihr Gefahrenpotenzial hin geprüft und entsprechend behandelt werden.

In unserem Seminar "Sicherheit von Kinderbekleidung nach DIN EN 14682:2015-03" am 4. Juli 2017 in Hamburg erhalten Sie detaillierte Informationen zur Anwendung der Norm und konkrete Lösungsansätze für die Umsetzung. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich Fachwissen „aus erster Hand" anzueignen und somit effektiv Haftungsrisiken vorzubeugen. Das unabhängige Prüfinstitut Hansecontrol war als Mitglied im europäischen Normausschuss selbst aktiv an der Entwicklung und Überarbeitung der DIN EN 14682 beteiligt.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

News

Anforderungen an die Sicherheit von Bedarfsgegenständen und Produkten unterliegen einem ständigen Wandel bedingt durch fortschreitende wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung durch den Gesetzgeber. Hermes Hansecontrol informiert Sie aktuell und zuverlässig über Neuigkeiten. Hier finden Sie auch aktuelle Informationen zu Projekten von Hermes Hansecontrol.

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