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Anforderungen an die Sicherheit von Bedarfsgegenständen und Produkten unterliegen einem ständigen Wandel bedingt durch fortschreitende wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung durch den Gesetzgeber. Hermes Hansecontrol informiert Sie aktuell und zuverlässig über Neuigkeiten. Hier finden Sie auch aktuelle Informationen zu Projekten von Hermes Hansecontrol.

News im April 2018

In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens kommen Verbraucher mit Chemikalien in Berührung. Um sie gezielt über Nutzen und Risiken der Verwendung von Chemikalien zu informieren, hat die europäische Chemikalienagentur ECHA im März 2018 die Website „Chemikalien im Alltag“ ins Leben gerufen. Das Online-Angebot ist in 23 EU-Sprachen verfügbar. Neben aktuellen Themen wie Tätowierfarben, Glyphosphat und Nanomaterialien findet die interessierte Öffentlichkeit beispielsweise auch Informationen über Chemikalien in Kleidung, Textilien und Kunststoffprodukten. In der Rubrik „Hinweise und Tipps“ werden die Verbraucher zudem ausdrücklich auf ihr Informationsrecht zu besonders besorgnis erregenden Stoffen (SVHC) nach der REACh-Verordnung hingewiesen. Das Recht des Verbrauchers, Lieferanten Fragen zu stellen, gilt für Konsumgüter wie Textilien, Möbel, Schuhe, Sportausrüstungen, Spielzeuge und Elektronikgeräte.

Das neue Verbraucherportal zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, dass die verantwortlichen Unternehmen entsprechende Informationen von ihren Lieferanten erhalten – und ihre Produkte im Zweifelsfall auch proaktiv testen lassen. In Zusammenarbeit mit unabhängigen Prüfdienstleistern wie Hermes Hansecontrol können Hersteller, Händler und Inverkehrbringer Haftungsrisiken minimieren und finanzielle Schäden – beispielsweise durch einen Produktrückruf – vermeiden.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 7310 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Als persistente organische Schadstoffe (Persistent Organic Pollutants, POPs) werden chemische Verbindungen bezeichnet, die in der Umwelt nur langsam abgebaut werden. Mit der Verordnung (EG) Nr. 850/2004 (POP-Verordnung) wurden die Verpflichtungen aus dem Stockholmer Übereinkommen zur Einschränkung der Produktion, Verwendung und Freisetzung von POPs umgesetzt. Außerdem floss der Beschluss zum Übereinkommen von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung durch POPs mit ein.

In den vergangenen Jahren wurde die POP-Verordnung mehrfach erheblich geändert. Hinzu kommt, dass die Vertragsparteien des Stockholmer Übereinkommens auf ihrer Konferenz im Jahr 2015 weitreichende Änderungen der Anlagen beschlossen haben. Dies erfordert auch Aktualisierungen in den Anhängen der POP-Verordnung. Um angesichts der zahlreichen Änderungen Klarheit zu schaffen, wird nun eine komplette Neufassung der Verordnung angestrebt. Ende März 2018 hat die EU-Kommission einen neu gefassten Vorschlag eingereicht.

Für Unternehmen der Konsumgüterbranche ist insbesondere ein neuer Eintrag in Anhang I der POP-Verordnung relevant, der den chlorierten Kohlenwasserstoff Pentachlorphenol sowie seine Salze und Ester umfasst. Bisher ist Pentachlorphenol, das unter anderem in Holzschutzmitteln zum Einsatz kommt, auf EU-Ebene lediglich als Stoff und in Gemischen beschränkt. Für Erzeugnisse gelten zurzeit nur nationale Anforderungen wie etwa die deutsche Chemikalien-Verbotsverordnung. Mit der Neufassung wird Pentachlorphenol erstmals EU-weit in Verbraucherprodukten beschränkt.

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Als Weichmacher in Kunststoffen, Kosmetika, Medikamenten oder Spielzeug sind Phthalate nahezu allgegenwärtig. Sie können beispielsweise über die Nahrung sowie durch das Einatmen von Luft und Staub in Innenräumen aufgenommen werden oder auch direkt über die Haut ins Blut gelangen. Um Risiken für die menschliche Gesundheit zu vermeiden, soll die Verwendung von Phthalaten weiter beschränkt werden. Unter der Notifizierungsnummer G/TBT/N/EU/564 hat die EU-Kommission einen entsprechenden Entwurf zur Änderung der Chemikalienverordnung REACh veröffentlicht.

Neu geregelt werden die Phthalate Bis(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP), Benzylbutylphthalat (BBP) und Diisobutylphthalat (DIBP), die als reproduktionstoxisch eingestuft sind. DIBP wird genau wie die Phthalate DEHP, DBP und BBP für weichgemachtes Material in Spielzeug und Childcare-Artikeln in den Anhang XVII der REACh-VO aufgenommen. Zudem sollen auch Verbraucherprodukte im Allgemeinen, die weichgemachten Materialien enthalten, vom Eintrag 51 in diesem Anhang erfasst werden. „Weichgemachte Materialien“ werden dabei genauer definiert (Beispiele: PVC, PVA und andere Polymere, ausgenommen Polyolefine; Gummi, ausgenommen Silikon-Gummi; Schäume; Überzüge; Druckfarben). Zudem sollen bestimmte Ausnahmen gelten.

Kommentare zu dem Entwurf können noch bis zum 27. Mai dieses Jahres abgegeben werden. Die Verordnung wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte veröffentlicht.

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Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung gehören für Hermes Hansecontrol zur Unternehmenskultur. Ein aktuelles Beispiel für das soziale Engagement: Im April startet der Prüfdienstleister eine dreijährige Kooperation mit der Fußballschule Michael Rummenigge und leistet damit einen aktiven Beitrag zur Sportförderung von Kindern. Neben klassischen Sponsoringaktivitäten beinhaltet die Kooperation auch die Zertifizierung von Trikots, Hosen und Stutzen für die Teilnehmer. Gerade für Kinder kann bereits eine geringe Schadstoffbelastung schwerwiegende Folgen haben.

Als Experte für zertifizierte Sicherheit setzt sich Hermes Hansecontrol für eine sichere und schadstofffreie Sportbekleidung ein – damit knüpft das Unternehmen wiederum an das Kerngeschäft an und kann die Bekanntheit des eigenen Prüfzeichens erhöhen. Das Trikot für die Fußballschulsaison 2018 wurde bereits erfolgreich zertifiziert und darf nun das begehrte Hansecontrol-Prüfzeichen tragen, das die Schadstofffreiheit belegt.

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Funktionsbekleidung ist längst nicht mehr nur im Extremsport zu finden. Viele Endverbraucher stellen individuell geprägte Anforderungen an ihre Bekleidung; daraus ergibt sich breites Spektrum an Funktionen für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Im beruflichen Alltag, in der Freizeit oder beim aktiven Sport soll die Bekleidung unter anderem das Temperaturmanagement des Körpers unterstützen, dabei nicht einengen und eine ausreichende Strapazierfähigkeit gewährleisten. Durch unterschiedliche Materialien, spezielle Veredelungsverfahren und durchdachte Konstruktionen können verschiedene Funktionen realisiert und sinnvoll miteinander kombiniert werden.

Im Rahmen unseres Seminars „Funktionstextilien und -bekleidung" am 23. Mai 2018 in Hamburg stellen wir die grundlegenden Funktionen vor und vermitteln Ihnen wichtige textiltechnologische Grundlagen für die Umsetzung. Textilphysikalische Messverfahren und Kenngrößen für die Beurteilung der Funktionen werden ebenso betrachtet wie der technische Aufbau von Funktionsbekleidung und die chemische Ausrüstung.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

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