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Anforderungen an die Sicherheit von Bedarfsgegenständen und Produkten unterliegen einem ständigen Wandel bedingt durch fortschreitende wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung durch den Gesetzgeber. Hermes Hansecontrol informiert Sie aktuell und zuverlässig über Neuigkeiten. Hier finden Sie auch aktuelle Informationen zu Projekten von Hermes Hansecontrol.

News im September 2018

Die Europäische Chemikalienagentur ECHA will eine neue Datenbank für besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) einrichten. Unternehmen, die Artikel mit solchen gefährlichen Chemikalien herstellen, importieren oder verkaufen, müssen die Agentur darüber bis Ende 2020 informieren. Grundlage ist die überarbeitete Abfallrahmenrichtlinie, die im Juli 2018 in Kraft getreten ist. Analog zur Informationspflicht der europäischen Chemikalienverordnung REACh fordert auch der neu formulierte Artikel 9 der Abfallrahmenrichtlinie Hersteller und Importeure dazu auf, der ECHA alle besonders besorgniserregenden Stoffe in ihren Artikeln zu melden. Dies soll insbesondere Betreibern von Abfallbehandlungsanlagen dabei helfen, ungiftige Stoffkreisläufe sicherzustellen. Außerdem soll die Datenbank es den Verbrauchern erleichtern, sich über mögliche Risiken zu informieren und fundierte Entscheidungen für sicherere Produkte zu treffen. Dies wird laut Einschätzung der ECHA auch den Druck auf die verantwortlichen Unternehmen erhöhen, besorgniserregende Stoffe zu ersetzen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 7310 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Für den umweltfreundlichen Last-Mile-Support von Versanddienstleistern oder als elektrifizierte „Familenkutsche“: Lastenfahrräder sind im Kommen – und stellen sowohl für den urbanen als auch für den ländlichen Verkehr der Zukunft eine interessante Option dar. Hermes Hansecontrol ist mit seinem Prüfdienstleistungsangebot darauf eingestellt und kann Unternehmen in diesem jungen und wachsenden Marktsegment mit seinem Know-how unterstützen. Fast alle erforderlichen Prüfungen werden am Hamburger Standort durchgeführt. So können die Experten von Hermes Hansecontrol mit ihren flexiblen Prüfstandsystemen beispielsweise auch für komplexe Rahmenkonstruktionen oder Antriebssysteme fundierte Qualitäts- und Sicherheitsaussagen treffen. Auch für erhöhte Lasten bietet Hermes Hansecontrol ein speziell zugeschnittenes Prüfkonzept an.

Das Fahrradlabor am Hamburger Standort ist darüber hinaus mit einem neuen Rollenprüfstand für Fahrräder, Pedelecs, Fahrradanhänger und Lastenfahrräder ausgestattet. Die Besonderheit: Hier können Fahrzeuge mit Dimensionen von bis zu 1.200 mm Achsbreite, 2.000 mm Höhe sowie einem Radstand von über 2.000 mm Länge geprüft werden. Neben den verpflichtenden Komponentenprüfungen gemäß den ensprechenden Norm können die Fahrradexperten von Hermes Hansecontrol hier auch die Gesamtkonstruktion des Lastenfahrrads bewerten. Schwellenanzahl, Form und Höhe sowie Geschwindigkeit und Prüflänge in Strecke und Stoßimpulsen sind dabei variabel einstellbar, sodass das jeweilige Wunschprofil abgebildet werden kann. Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil Lastenräder gerade im gewerblichen Bereich oft anderen Anforderungen genügen müssen als gewöhnliche Fahrräder.

Neben der konstruktiven Sicherheit von Lastenfahrrädern ist insbesondere die Bremsenperformance von Bedeutung. Gewöhnliche Fahrradbremsen sind den Anforderungen durch die hohen zulässigen Gesamtmassen häufig nicht gewachsen. Die Prüfungen von Hermes Hansecontrol bieten auch in diesem Fall verlässliche Messwerte als Bewertungsgrundlage.

Am Ende können somit nun auch entsprechend geprüfte Lastenfahrräder ihre Sicherheit mit einem Hansecontrol Prüfzeichen, wie z.B. das „Cargo-Bike Safety“ Zeichen ausweisen und somit Ihren Marktwerkt steigern.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Customer Competence Center unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 6124 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Fitnesstraining stärkt die körperliche Gesundheit – immer mehr Menschen versuchen, dies auch zu Hause in ihren Alltag einzubauen. Umso wichtiger ist es, dass von den verwendeten Heimsportgeräten keine Sicherheitsrisiken ausgehen. Die neue Norm DIN 32935:2018-09 soll dazu beitragen: Sie regelt die sicherheitstechnischen Anforderungen und Prüfverfahren für nichtstationäre Zug- und Druck-Trainingsgeräte. Die bislang geltende DIN 32935:1987-09 wurde zurückgezogen.

Die Änderungen im Überblick:

  • Abschnitt 5 „Bezeichnung“: in die Kennzeichnung integriert;
  • Abschnitt 5 „Sicherheitstechnische Anforderungen“: vollständig überarbeitet;
  • Abschnitt 6 „Prüfverfahren“: vollständig überarbeitet;
  • sprachlich und strukturell an Normenreihe DIN EN ISO 20957 bzw. DIN EN 957 angepasst;
  • Abschnitte „Kennzeichnung“ und „Gebrauchsanleitung“ in Abschnitt 5 „Sicherheitstechnische Anforderungen“ eingegliedert und relevante Punkte dort zusammengefasst;
  • Verweisung auf zurückgezogene Norm DIN 50014 durch Werte für die Prüfbedingungen ersetzt;
  • Literaturhinweise eingefügt;
  • an die aktuell geltenden Gestaltungsrichtlinien angepasst.

Die Experten von Hermes Hansecontrol unterstützen Sie dabei, die Qualität und Sicherheit der betreffenden Sportgeräte sicherzustellen. Die neue Norm DIN 32935:2018-09 ist Bestandteil unserer Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS - siehe Urkundenanlage D-PL-12142-01-01). So werden Sie den Wünschen Ihrer Kunden und den gesetzlichen Anforderungen gerecht.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Customer Competence Center unter der Telefonnummer +49(0)40 300 33 73 - 6124 bzw. Senden Sie uns eine E-Mail.

Um die Produktsicherheit und den Schutz der Verbraucher zu gewährleisten, müssen Hersteller, Importeure und Händler zahlreiche rechtliche Anforderungen erfüllen. Für die Sicherstellung der Anforderungen sind Marktüberwachungsmaßnahmen nationaler Behörden ein wichtiges Instrument. Doch was bedeutet es konkret für Unternehmen, wenn beispielsweise das Landesuntersuchungsamt oder die Bundesnetzagentur ihre Ware überprüfen? Bei Verstößen gegen die Vorschriften drohen im schlimmsten Fall Verkaufsverbote, Rückrufaktionen und empfindliche finanzielle Einbußen.

In unserem Seminar „Die Behörde steht vor der Tür – was ist zu tun?“ erhalten Sie am 11. Oktober 2018 einen Überblick über die Institutionen und Abläufe der aktiven und reaktiven Marktüberwachung. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie Ihren Verpflichtungen gegenüber den Behörden systematisch nachkommen können – und im Fall von Korrekturmaßnahmen angemessen reagieren.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter (040) 300 33 73 - 13 30 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

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