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Anforderungen an die Sicherheit von Bedarfsgegenständen und Produkten unterliegen einem ständigen Wandel bedingt durch fortschreitende wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung durch den Gesetzgeber. Hermes Hansecontrol informiert Sie aktuell und zuverlässig über Neuigkeiten. Hier finden Sie auch aktuelle Informationen zu Projekten von Hermes Hansecontrol.

News im April 2019

Um den nachwachsenden Rohstoff Holz zu schützen und den Handel mit Produkten aus illegalem Holzeinschlag zu verhindern, wurde in der EU bereits im Jahr 2010 die Europäische Holzhandelsverordnung (European Timber Regulation, EUTR) verabschiedet. In der Schweiz existierte bislang keine entsprechende Regelung. Diese Lücke soll nun geschlossen werden; daher hat der Schweizer Bundesrat im Dezember 2018 vorgeschlagen, das Umweltschutzgesetz zu ändern. Ziel ist es, eine EUTR-identische Regelung zu schaffen, Handelshemmnisse für Schweizer Unternehmen abzubauen und einen reibungslosen Warenaustausch innerhalb der EU zu ermöglichen.

Am 16. April 2019 wurde der erste Entwurf der Gesetzesänderung veröffentlicht. Dieser betrifft sowohl Inverkehrbringer von Holz und Holzerzeugnissen als auch die Akteure der Handelskette. Künftig darf demnach nur noch Holz in Verkehr gebracht und gehandelt werden, das im Ursprungsland legal geerntet und gehandelt wurde. Die Inverkehrbringer unterliegen einer entsprechenden Sorgfaltspflicht, die in Art, Inhalt und Umfang vom Bundesrat festgelegt werden kann. Die Händler wiederum sind gefordert, die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen und zu dokumentieren, von welchem Zulieferer sie Holz oder Holzerzeugnisse bezogen und an welchen Abnehmer sie diese weitergegeben haben.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 600202-888 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Jalousien und Rollläden werden häufig mithilfe von Kordeln eingestellt – für kleine Kinder kann dies eine ernsthafte Strangulationsgefahr darstellen. Das kanadische Gesundheitsministerium Health Canada hat in den vergangenen Jahren bereits daran gearbeitet, diese Risiken zu minimieren. Trotzdem starb in Kanada im Durchschnitt ein Kind pro Jahr durch Strangulation. Am 1. Mai 2019 hat Health Canada daher die neuen „Corded Window Coverings Regulations“ veröffentlicht, die unter anderem die Länge von Kordeln und die Größe von Schlingen festlegt.

Die neuen Anforderungen gelten sowohl für handelsübliche Fensterabdeckungen als auch für nach Kundenwunsch maßgeschneiderte Artikel. Das neue Gesetz tritt am 1. Mai 2021 in Kraft. Bis dahin haben Hersteller, Importeure und Retailer Zeit, die neuen Regelungen umzusetzen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 600202-888 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Die europäische Chemikalienverordnung REACh (Registration, Evaluation, Authorization, and Restrictions of Chemicals) nimmt alle Akteure der Wertschöpfungskette in die Pflicht: Hersteller und Händler müssen Informationen zu besonders besorgniserregenden Stoffen (SVHC) beschaffen und in der Lieferkette bis zum Konsumenten weitergeben. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist die Verordnung in Kraft – und sorgt noch immer für viel Unsicherheit in den Unternehmen.

Unser zweiteiliges Seminarpaket zum Thema REACh gibt Ihnen einen Überblick über die Forderungen aus der Verordnung und zeigt sinnvolle Maßnahmen auf. Beim REACh-Infotag am 4. September 2019 in Hamburg erfahren Sie alles über die Grundlagen, Rollen und Pflichten aus der Verordnung. Darauf aufbauend vermittelt das Seminar „REACh für Erzeugnisse – Umsetzung in der betrieblichen Praxis“ am 5. September 2019 praxisrelevantes Know-how zur Informationsbeschaffung und Dokumentation im Rahmen der betrieblichen Qualitätssicherung. Die Seminare können einzeln oder im Paket gebucht werden.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter +49(0)40 600202-330 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

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