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Anforderungen an die Sicherheit von Bedarfsgegenständen und Produkten unterliegen einem ständigen Wandel bedingt durch fortschreitende wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Umsetzung durch den Gesetzgeber. Hermes Hansecontrol informiert Sie aktuell und zuverlässig über Neuigkeiten. Hier finden Sie auch aktuelle Informationen zu Projekten von Hermes Hansecontrol.

News im Juni 2019

Bereits seit 2007 ist die europäische Chemikalienverordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe – kurz REACh – in Kraft. Sie soll zum einen ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und die Umwelt sicherstellen und zum anderen den freien Verkehr von Chemikalien innerhalb der EU ermöglichen. Die Schweiz ist nicht Mitglied der EU. Allerdings wurde das Chemikalienrecht bereits in den vergangenen Jahren zum Teil an die EU-Vorgaben angeglichen. Jetzt gehen die Eidgenossen einen weiteren Schritt in Richtung Harmonisierung.

So hat der Schweizer Bundesrat am 17. April 2019 eine Änderung zur Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung ChemRRV veröffentlicht. Damit werden einige Abschnitte geändert oder hinzugefügt, die sich an kürzlich erlassenen Regularien der REACh Verordnung orientieren. Unter anderem werden folgende Beschränkungen eingeführt:

  • Phthalate BBP, DBP, DEHP und DIBP in Verbraucherprodukten. Grenzwert <0,1% (Summe)
  • Perfluorocantsäure PFOA und seine Vorläuferverbindungen. Grenzwert 25 ppb für PFOA und seine Salze, 1000 ppb für PFOA Vorläuferverbindungen
  • Decabromdiphenylether DecaBDE. Nur unvermeidliche Verunreinigungen sind erlaubt.
  • Nonylphenolethoxylat NPEO. Grenzwert 0,01% in waschbaren Textilfasern sowie textilen Produkten.
  • Methanol. Grenzwert 0,6% in Scheibenwaschflüssigkeiten und -frostschutzmitteln
  • Octa- und Decamethylcyclotetrasiloxan. Grenzwert 0,1% in abwaschbaren kosmetischen Mitteln

Der vollständige Text mit sämtlichen Änderungen und Details kann auf den Internetseiten der Schweizer Regierung eingesehen werden. Die Änderungsverordnung ist am 1. Juni 2019 in Kraft getreten. Einige der Beschränkungen werden jedoch erst später, zwischen dem 1. Dezember 2019 und dem 1. Juni 2024, wirksam.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema gern an Ihren zuständigen Ansprechpartner im Vertrieb oder an unser Order Management unter der Telefonnummer +49(0)40 600202-777 bzw. senden Sie uns eine E-Mail.

Kultobjekt und Alltagskleidung: Jeans haben ihren festen Platz auf den Laufstegen der Haute Couture in Paris – ebenso wie in den Arbeitervierteln Europas oder auf den Märkten Afrikas. Um die Jeans immer wieder neu zu erfinden, hat sich die Produktion im Laufe der Jahrzehnte stetig weiterentwickelt. Heute stellt die Jeansherstellung eine eigene Sparte in der Modewirtschaft dar. Unser „Textiltraining Spezial: Denim/Jeans“ am 19. September 2019 in Hamburg verdeutlicht, was die Jeans so einzigartig macht, was seit jeher gleich geblieben ist und welche technischen Möglichkeiten heute verfügbar sind. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in alle erforderlichen Produktionsschritte von der Rohstoffgewinnung über die Faden- und Flächenerzeugung bis zur Färbung und zum Finish. Im Zusammenhang mit den einzelnen Stufen der Produktion werden unterschiedliche Qualitäts- und Ökologieaspekte betrachtet – eine wichtige Grundlage für Entscheidungen in der Produktentwicklung und im Einkauf.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter +49(0)40 600202-330 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.

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